Er lockte die Massen in die Kinos und spielte sagenhafte 367 Millionen Dollar ein – und das nicht nur als Horrorfilm, sondern obendrein als Originalstoff –, sahnte reihenweise Höchstwertungen bei der Fachpresse ab, gewann vier Oscars und gilt als einer der besten Filme des Jahres 2025: Ja, „Blood & Sinners“ ist ein Erfolg auf ganzer Linie. Wer sich davon bislang nicht überzeugt hat, bekommt dazu ab sofort eine neue Gelegenheit.
Denn der Film von „Creed“- und „Black Panther“-Macher Ryan Coogler ist ab sofort im Programm von Netflix enthalten. Wer dort kein Abo hat, kann „Blood & Sinners“ jederzeit für ein paar Euro als Video-on-Demand streamen:
Abgesehen davon kriegt ihr den ebenso stylischen wie sinistren Historien-Horror aber natürlich auch auf DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray*.
Unbedingt sehenswert: "Blood & Sinners"
In seinem international lediglich als „Sinners“ bekannten Film erzählt Coogler die Geschichte der Zwillingsbrüder Smoke und Stake (beide gespielt von Michael B. Jordan), die im Jahr 1932 in ihre Heimat im Mississippi-Delta zurückkehren, nachdem sie in Chicago zu fragwürdigem Reichtum gekommen sind.
Vieles ist hier noch genau wie früher, doch auch das ungleiche Brüderpaar will seinen Beitrag zur Weiterentwicklung in der Region leisten: Sie funktionieren eine alte Mühle zu einem Nachtclub um und wollen der Schwarzen Gemeinschaft so einen Ort der Freude schenken. Und tatsächlich: Die Eröffnungsnacht ist ein euphorischer Erfolg – bis sich schließlich ein merkwürdiger Ire (Jack O'Connell) vor den Pforten des Clubs einfindet, und hereingebeten werden will…
In einer der traditionsreichsten Abstimmungen der Filmwelt wurde „Blood & Sinners“ zur Jahreshälfte zum bislang besten Film 2025 gewählt. Doch auch wenn er diesen Titel letztlich an „One Battle After Another“ abgeben musste, gelang Ryan Coogler hier dennoch weit mehr als nur ein richtig guter Horrorfilm.
„Blood & Sinners“ ist ein visuell geradezu monumentales Werk, dem man zu jeder Zeit ansieht, dass hier auf analogem 65mm-Filmmaterial gedreht wurde – und die Produktion am Ende stolze 90 Millionen Dollar verschlang. Nicht zuletzt dank Kamerafrau Autumn Durald zählt der Blutsauger-Reißer so optisch sicherlich zu den eindrucksvollsten Kinoerfahrungen der jüngeren Vergangenheit. Gepaart mit dem hochgradig spezifischen Wissen über (Schwarze) Geschichte, das uns Coogler im selben Atemzug mit auf den Weg gibt, hat „Blood & Sinners“ so am Ende tatsächlich das Zeug zum zeitlosen Klassiker – der in vielen Jahren noch genauso faszinieren wird. Vielleicht sogar noch mehr.
Einen ganz neuen Horrorfilm stellen wir euch mitsamt seinem Trailer im folgenden Artikel vor:
"Evil Dead"- & "Happy Deathday"-Stars auf der Flucht vor maskiertem Killer: Trailer zum Slasher- & Survival-Horror "River"Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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