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    Motherhood: Nur 88 £ für Mega-Flop mit Uma Thurman

    Dass Marketing-Kampagnen auch ganz gewaltig nach hinten los gehen können, musste nun der britische Verleih des neuesten Films mit Uma Thurman erfahren. Die Komödie "Motherhood" mit dem "Pulp Fiction"- und "Kill Bill"-Star spielte - wie der Guardian nun berichtet - auf der Insel gerade einmal 88 britische Pfund ein.

    Filmstarts – Dass Marketing-Kampagnen auch ganz gewaltig nach hinten los gehen können, musste nun der britische Verleih des neuesten Films mit Uma Thurman erfahren. Die Komödie "Motherhood" mit dem "Pulp Fiction"- und "Kill Bill"-Star spielte - wie der Guardian nun berichtet - auf der Insel gerade einmal 88 britische Pfund ein. Nur rund ein Dutzend Besucher wollten den Film in Großbritannien sehen.

    Dabei war der Plan des britischen Verleihs so vielversprechend. Nur in einem Kino, dem Apollo West End am Piccadilly Circus in London, wurde der Film gestartet. Diese Knappheit sollte einen Besucheransturm auf das eine Kino auslösen. Dem Verleih wäre es danach möglich gewesen, mit einem grandiosen Kopienschnitt und Meldungen von Schlangen vor dem Kino zu werben. Das Gegenteil war der Fall. Beim Start am 5. März interessierte der Film kaum jemanden. Am ersten Sonntag seiner Laufzeit, dem eigentlich besucherreichsten Tag für Filme in den britischen Kinos, wollte gerade einmal eine einzige Person "Motherhood" sehen.

    Die Produzentin des Films Jana Edelbaum zeigte sich gegenüber dem Guardian bestürzt über das Ergebnis und gab dem britischen Verleih die Schuld. Allerdings spielte der ca. fünf Millionen Dollar teure Streifen auch in den USA nicht sehr viel ein. Rund 50.000 Dollar Einspiel waren hier nach dem Start im Herbst 2009 zu verzeichnen. "Motherhood" ist allerdings nicht der größte Flop in der britischen Kinogeschichte. Die Dokumentation "My Nikifor" spielte 2007 gerade einmal sieben britische Pfund ein.

    In Deutschland kommt der autobiographisch gefärbte Film über eine gestresste Single-Mutter von Katherine Dieckmann unter dem Titel "New York Mom" Mitte April direkt in die Videotheken.

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