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    Die 25 besten Sportfilme

    Die FILMSTARTS-Redaktion hat diskutiert, gewählt und sich entschieden. Hier sind sie, die 25 besten Sportfilme aller Zeiten!

    Platz 11

    "Grand Prix"

    (John Frankenheimer, USA 1966)

    Der amerikanische Grand-Prix-Fahrer Pete Aron (James Garner) leistet sich bei einem Rennen in Monaco einen üblen Crash, bei dem sein Teamkollege Scott Stoddard (Brian Bedford) verletzt wird. Als Folge muss er das Jordan-BRM-Team verlassen und wechselt zum japanischen Team Yamura, wo er die Frau seines ehemaligen Kollegen Stoddard näher kennen lernt...

    Die Entstehungsgeschichte des 1966 uraufgeführten Rennfilms ist ebenso spektakulär wie der Film selbst. Die Filmstudios Warner Brothers und MGM planten gleichzeitig, einen Formel-1-Film in die Kinos zu bringen, was in einen eifrigen Wettkampf um Verträge und Schauspieler mündete. Durch geschicktes wirtschaften konnte sich Regisseur John Frankenheimer durchsetzen und seinen aufwendig gedrehten Film auf den Markt bringen, was zum Abbruch des Konkurrenzprojekts „Day of the Champion“ mit Steve McQueen führte.

    Der Film selbst geizt für seine damaligen Verhältnisse nicht mit Schauwerten: Neben den unzähligen Profirennfahrern, die bei den dargestellten Rennen zum Einsatz kamen, wurde auch ein aufwändiges Split-Screen-Verfahren angewendet, um den Anschein zu erwecken, die Hauptakteure seien selbst mit rasanter Geschwindigkeit über den Asphalt gerauscht. Die Aufnahmen sind dabei überraschend realistisch geraten, gerade die Unfallsequenzen sind eindringlich und auch heute noch beeindruckend. Der Film durfte sich zurecht über drei Oscars in den technischen Kategorien freuen: Bester Schnitt, Bester Ton und Bester Tonschnitt.

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