(Verfügbar ab: 18. August 2016)
Darum geht’s: Wer konstant Falschparker meldet und spielende Kinder scheltet, erfreut sich nicht gerade großer Beliebtheit in der Nachbarschaft. Dem Griesgram Ove (Rolf Lassgård) kann das aber egal sein, denn der wünscht sich nichts sehnlicher, als zu sterben. Doch als die Familie der schwangeren Parvaneh (Bahar Pars) ins Haus gegenüber einzieht, findet der grantige Rentner alsbald einen neuen Lebenssinn.
Darum anschauen: „Ein Mann namens Ove” ist Hannes Holms Verfilmung des gleichnamigen Bestsellerromans von Fredrik Backman: Mal amüsant, mal todtraurig führt uns Holm im Laufe der Geschichte zunehmend hinter die Fassade eines einsamen Mannes, der gleich zu Beginn des Films einen Selbstmordversuch unternimmt. Ergreifend, zu Tränen rührend und zum Lachen verführend – Holms Tragikkomödie ist ein herzerweichendes Werk des skandinavischen Kinos und eine Ode an das Leben.