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    "Nobody Speak": Die Verbindung zwischen Hulk Hogans Sextape und Donald Trump im Trailer zur Netflix-Doku

    Hulk Hogans Sextape-Skandal und seine Auswirkungen dienen der Netflix-Dokumentation „Nobody Speak“ ebenso wie Donald Trumps Presseaktivismus als Musterbeispiele für den Kampf gegen die Medienfreiheit.

    Nachdem 2012 ein Sexvideo des Wrestlers Terry Bollea a.k.a. Hulk Hogan über die Website Gawker.com an die Öffentlichkeit gelangte, folgte ein bislang beispielloser Gerichtsprozess. Hogan ging mit 115 Millionen Dollar Schadenersatz als Sieger aus den Verhandlungen. Einer der bemerkenswertesten Punkte in der Angelegenheit ist jedoch, dass Paypal-Mitbegründer Peter Thiel maßgeblich in den Fall involviert war: Er trug Hogans Anwaltskosten – sein Ziel war, Gawker zu Fall zu bringen, nachdem die Seite ihn Jahre zuvor als homosexuell geoutet hatte.

    Brian Knappenberger zieht die Causa Hogan nun in seiner Dokumentation „Nobody Speak: Die Fallstricke der Pressefreiheit“ als Präzedenzfall heran, um darauf aufmerksam zu machen, wie mithilfe von Geld versucht wird, Medien zum Schweigen zu bringen. Dem ersten Trailer nach thematisiert Knappenberger in diesem Zusammenhang auch den Pressefeldzug des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump und die Veräußerung der regional führenden Tageszeitung Las Vegas Review-Journal. „Nobody Speak: Die Fallstricke der Pressefreiheit“ ist ab 23. Juni 2017 auf Netflix verfügbar.

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