Die FILMSTARTS-Horror-Geheimtipps zu Halloween

Pünktlich zu Halloween präsentieren wir euch 63 persönliche Horror-Geheimtipps der FILMSTARTS-Redaktion. Obskure Kultfilme, edle Genreperlen oder schlicht Geschmackloses, das zu Unrecht unter einem Berg an Mittelmäßigkeit begraben liegt.

Paramount Pictures

„The Loved Ones - Pretty In Blood” (2009)

Regie: Sean Byrne

Zum Einläuten des Finals in jedem zweiten Teenie-Film kommt die High-School-Schönheit im Prinzessinnen-Kleid die Treppe im Haus ihrer Eltern herunter, während unten ein sichtlich nervöser Junge auf sie wartet, um sie zum Abschlussball auszuführen. Aber in „The Loved Ones” verpasst der australische Regisseur Sean Byrne dieser Klischee-Szene einen sadistischen Twist: Die faszinierend-psychopathische Außenseiterin Lola (Robin McLeavy) zelebriert hier nämlich ihre ganz eigene Art von Prom Night und lässt ihren Vater, der offensichtlich auch selbst ein Auge auf seine Tochter geworfen hat, einen Jungen für sie entführen, den sie dann zum metaphrischen Abschlusstanz bitten kann - ein Loch in die Schädeldecke bohren und kochendes Wasser hineingießen inklusive. Die gesättigten Bilder in der für Terry Gilliam typischen Fischaugen-Optik daherkommen, der treibende Synthie-Score, die überzeugenden Darsteller und die teils wirklich brachialen Gewaltszenen – all das macht „The Loved Ones” zu einem wirklich fiesen Geheimtipp. Dass die schmale Story nur gerade so für die Laufzeit von 84 Minuten ausreicht, fällt da kaum weiter ins Gewicht.

Von Tobias Tißen

 

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