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    "The Last Days Of American Crime" ist einer der schlechtesten Netflix-Filme überhaupt

    Eine starke Besetzung macht noch keinen guten Film: Für Kritiker zählt Olivier Megatons „The Last Days Of American Crime“ zu den schlechtesten unter den vielgeguckten Netflix-Filmen und ist damit auf Augenhöhe mit „The Ridiculous 6".

    Netflix

    Ein Signal, das Menschen davon abhält, Verbrechen zu begehen? Diese Prämisse klingt auf dem Papier ziemlich spannend. Aber es gehört halt einiges dazu, um daraus auch einen guten Film zu machen – und genau das gelang Regisseur Olivier Megaton („Transporter 3“, „Taken 3“) mit dem vor Logiklöchern strotzenden und obendrein auch viel zu langen „The Last Days Of American Crime“ leider nicht.

    The Last Days of American Crime

    Von uns gibt’s in der Kritik gerade einmal 1,5 von 5 möglichen Sternen. Und im Falle der Graphic-Novel-Adaption können wir uns gut vorstellen, dass viele Zuschauer nicht bis zum Ende dranbleiben (zwar steht der Film derzeit auf Platz 2 der beliebtesten Netflix-Inhalte, aber Filme und Serien gelten für den Streamingdienst bereits als „geschaut“, auch wenn man nur mal kurz reingeguckt hat).

    „The Last Days Of American Crime“ ist ein Schuss in den Ofen, da sind sich Zuschauer und Kritiker ziemlich einig.

    Rotten Tomatoes: 0 Prozent

    Der Film steht auf der Kritiker-Plattform Rotten Tomatoes aktuell bei sagenhaft schlechten 0 Prozent (Stand vom 8. Juni 2020). Er fand bei Kritikern kaum Beachtung, kommt nach dem ersten Wochenende nur auf magere 18 Kritiken. Diejenigen, die ihn rezensiert haben, bewerteten ihn allesamt negativ – womit die Tendenz jetzt schon klar ist, selbst wenn noch ein paar Kritiken dazukommen.

    Dieses Kunststück gelang in der Vergangenheit auch schon anderen Netflix-Produktionen wie der Adam-Sandler-Komödie „The Ridiculous 6“ oder „Die wahren Memoiren eines internationalen Killers“ mit Kevin James als Autor, der zum Killer wird, deren Publikumswertungen aber immerhin bei 33 bzw. 43 Prozent liegen – „The Last Days Of American Crime“ steht derzeit bei 21 Prozent.

    Das bedeutet die Wertung

    Auf Rotten Tomatoes werden Filme allerdings nur als „positiv“ oder „negativ“ bewertet, dazwischen gibt’s nichts. Es könnte also theoretisch durchaus sein, dass User dem Film zwar etwas abgewinnen können, letztlich aber doch knapp mehr daran auszusetzen haben, als ihnen gefiel, und ihre Stimme darum gerade noch kippt. Am Ende steht dann trotzdem die Null.

    Wer einen etwas differenzierteren Meinungsschnitt haben will, bekommt den auf MetaCritic, wo punktgenau bewertet wird.

    So richtig profitiert „The Last Days Of American Crime“ davon allerdings nicht. Mit 18 von 100 möglichen Punkten liegt der Film dort jedenfalls auf Augenhöhe mit „Ridiculous 6“ – und ist damit schlechter bewertet als sämtliche als Netflix-Tiefpunkte bekannten Filme, die uns bei der Recherche unterkamen (wir haben uns auf Netflix-Filme mit größerer Zuschauerschaft konzentriert):

    So stehen selbst Gurken wie „The Do-Over“, „The Kissing Booth“, „The Outsider“ oder „Wrong Missy“ teilweise sogar deutlich besser da.

    Also Achtung, die knapp 149 Minuten Filmdauer „The Last Days Of American Crime“ bekommt ihr nie wieder. Besser bedient seid ihr wohl mit der gleichnamigen Comic-Vorlage.*

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