Mein Konto
    Die aktuell besten OLED-Fernseher von LG, Sony & Panasonic – fantastische Bilder auf Top-TVs schon ab 1.390 Euro!
    Oliver Kube
    Oliver Kube
    -Freier Autor und Kritiker
    Oliver Kube steht auf High-End-Unterhaltungs-Elektronik. Doch kein 120-Zoll-OLED-TV, kein 9.2-Surround-Sound machen aus Film-Gurken einen „Der Pate“. Der hingegen funktioniert sogar in mono auf einem Schwarzweiß-Gerät.

    OLED-TVs sind mittlerweile, selbst mit riesigem Bildschirm, auch für das Heimkino „normaler Menschen“ erschwinglich. Wir sagen euch, wo ihr das beste Bild für euer Geld bekommt – vom günstigen Einsteiger-Modell bis zum absoluten High-End-Gerät.

    LG Corporation

    Wer beim Filme- und Serienschauen keine visuellen Kompromisse eingehen, sondern die bestmögliche Qualität geboten haben will, braucht die entsprechende Hardware. OLED-Fernseher liegen aufgrund ihrer überlegenen Technik dabei zu Recht vorn in der Gunst von Liebhabern superscharfer, farblich authentischer Bilder. Speziell ab einer Display-Diagonale von 55 Zoll (139,7 Zentimeter) ist diese Technologie aktuell unerreicht.

    Wir helfen euch, das passende Gerät für eure individuellen Ansprüche und euren Geldbeutel zu finden. Dabei nennen wir spezifische Vor-, aber gegebenenfalls auch Nachteile der einzelnen Modelle. Den Schnellentschlossenen unter euch präsentieren wir zudem gleich zu Beginn unseren Preis-Leistungs-Tipp. Zuerst aber noch eine kurze Erklärung, was einen OLED-TV überhaupt von einem regulären Fernseher unterscheidet.

    • Was macht OLED-Fernseher so besonders?
    • Unser Preis-Leistungs-Tipp
    • Richtig gut und trotzdem günstig: OLED-TVs unter 2.000 Euro
    • Gehobener Genuss: OLED-TVs ab 2.000 Euro
    • Absolutes High-End: 8K-OLED
    • Das müsst ihr über OLED-TVs sonst noch wissen

    Was macht OLED-Fernseher so besonders?

    Noch vor ein paar Jahren war ein 4K-TV mit einem Bildschirm aus organischen Leuchtdioden (engl.: Organic light emitting diode = OLED) für die meisten von uns unerschwinglich. Aufgrund der wegen ihrer Qualität dennoch rapide gestiegenen Nachfrage und der damit deutlich erhöhten Produktionsmenge sind die Preise mittlerweile aber auf ein erträgliches Maß gesunken. Sicher, ein solcher Fernseher kostet trotzdem noch immer mehr als die meisten regulären 4K-TVs. Doch die zusätzlich investierten Euros zahlen sich speziell für Filmfans schnell aus.

    Anders als herkömmliche LED-Bildschirme haben OLED-Displays keine Hintergrundbeleuchtung. Stattdessen leuchtet jeder Pixel des deutlich flacheren Panels selbst und kann seine Helligkeit einzeln anpassen oder sich sogar komplett abschalten. Zu den daraus resultierenden Vorteilen zählt neben einer sehr viel geringeren Blickwinkelabhängigkeit ein perfektes Schwarz und somit unendlich hoher Kontrast. Normale Fernseher hingegen legen lediglich einen schwarzen Filter vor die Beleuchtung, durch den aber noch immer Licht dringt.

    Der unendliche Kontrastwert sorgt – zusammen mit einer hohen Bildfrequenz – für brillante Farben und gestochene Schärfe sowie für sehr stark verbesserten Bildfluss auch bei schnellen Bewegungen. Der unerwünschte Effekt des Verwischens oder Springens der Bilder wird damit aufs absolute Minimum reduziert. Was speziell Freunde rasanter Action – wie etwa in den „The Fast And The Furious“-Blockbustern – sicherlich zu schätzen wissen. Weitere Hintergründe sowie OLED-relevante Begriffe und Abkürzungen erklären wir ganz am Ende dieses Artikels.

    Unser Preis-Leistungs-Tipp

    Ihr habt keine Zeit/Lust, euch weiter mit den technischen Details zu beschäftigen, beziehungsweise seid ohnehin längst überzeugt, dass ihr euch einen richtig guten, aber bitte nicht allzu teuren OLED-TV zulegen wollt? Alles, was ihr jetzt noch braucht, ist eine konkrete Empfehlung? Bitte schön:

    Vielfacher Testsieger in seinem Preis-Segment:

    LG 55CX9LA für 1.390 Euro

    LG Corporation

    Präzise, authentisch, tiefenstark: Schon das Vorgängermodell war in seiner Preisklasse so gut wie unschlagbar. Mit dem Mitte 2020 auf den Markt gebrachten, in Sachen Bildqualität, Handhabung und Ausstattung sogar noch weiter verbesserten, aktuell dazu erstaunlich günstigen 55CX9LA schießt der OLED-Marktführer LG nun wirklich den Vogel ab.

    Wir sind uns mit diversen unabhängigen Testern (darunter AreaDVD, Chip, ComputerBild) einig, die dem Display allesamt eine herrlich präzise und farblich authentische, sehr plastische und tiefenstarke 4K-/UltraHD-Darstellung attestieren. Darüber hinaus dürfen sich Benutzer über hohe, sogar zukunftsfähige Konnektivität (u. a. HDMI 2.1), jede Menge Streaming-Apps, tolles Design, eine wertige Verarbeitung, umfangreiche Features sowie ein richtig knackig klingendes, integriertes 2.2-Lautsprechersystem freuen. Eine für noch mehr Klangvolumen sorgende Soundbar oder ein Surround-System können selbstverständlich zusätzlich angeschlossen werden.

    Wer nach Filmen, Serien und Sport auch noch zocken mag, dem sei gesagt, dass die 120-Hz-Reaktionszeit für eine superkurze Eingangsverzögerung sorgt. Somit ist der 55CX9LA also auch für Gamer bestens geeignet. Neben dem hier vorgestellten 55-Zoll-Display sind ansonsten baugleiche 48er-, 65er- und 77er-Varianten zu haben.

    » LG 55CX9LA mit 55 Zoll bei Amazon für 1.390,00 Euro*

    Richtig gut und trotzdem günstig: OLED-TVs unter 2.000 Euro

    Wie unser Preis-Leistungs-Tipp zeigt, sind gute Geräte bereits relativ preisgünstig zu haben. Dabei gibt es natürlich Unterschiede. Und das betrifft nicht nur die Bild-Qualität und die Upscaling-Fähigkeiten, sondern auch Ausstattungs-Extras, Langlebigkeit und Verarbeitung. Die Dauer der Ladezeit, Programmstabilität und Konnektivität (Bluetooth etc.) sowie weitere SmartTV-Eigenschaften sind bei Geräten unter 1.000 Euro allerdings immer wieder ein Thema. Weshalb man die Investition nicht allzu weit herunterschrauben sollte, um am Ende nicht enttäuscht zu werden. Ausnahmen sind natürlich spezielle Preis-Angebote hochwertigerer Geräte etwa am Black Friday, Cyber Monday oder Prime Day. Die genannten Probleme sollte es mit den im Folgenden vorgestellten TVs indes nicht geben.

    Leistung, Leistung, Leistung:

    Panasonic HZW1004 für 1.399 Euro

    Panasonic Corporation

    Das Beste von LG und Panasonic in Kombination: Der Panasonic HZW1004 verwendet ein von LG hergestelltes Panel. Er besitzt dadurch dieselben visuellen Stärken und Werte wie der oben vorgestellte CX9. Das Panasonic-Gerät verfügt jedoch zudem über einen noch leistungsstärkeren Bildprozessor, der es schafft, das ohnehin schon hervorragende Bild weiter zu optimieren.

    Leichte Abstriche im direkten Vergleich zum LG-TV müssen dann allerdings beim Sound gemacht werden. Die beiden 15-Watt-Lautsprecher tönen zwar besser und satter als die der allermeisten herkömmlichen Fernseher, lassen aber dennoch einiges an Wucht und Räumlichkeit vermissen. Mit einer guten, zusätzlich zu erwerbenden Soundbar seid ihr dann auch diesbezüglich rundum ausgerüstet.

    » Panasonic HZW1004 mit 55 Zoll bei MediaMarkt für 1.399,00 Euro*

    Pro:

    •  besonders hohe Bildqualität dank starkem Prozessor
    •  Dolby Vision IQ bewirkt Anpassung des Bildes an das Raumlicht

    Contra:

    •  Sound ist nicht gerade weltbewegend
    •  das App-Angebot könnte größer sein

    Jede Menge Feuer drin:

    Grundig VLO 8599 für 1.999 Euro

    Amazon.com, Inc.

    Pizza und ein Film. Oder zwei: Der Grundig 55 VLO 8599 in der „Fire TV Edition“ funktioniert komplett über Amazons hauseigenes Betriebssystem. Die Millionen von Kunden des Online-Versandunternehmens werden sich hier also umgehend zurechtfinden und entsprechend flott alle Einstellungen und Justierungen nach ihrem Gusto erledigt haben.

    Und das macht dann richtig Spaß. Denn nicht nur sind die bildliche Umsetzung (inklusive Upscaling auf 4K) und das 90-Watt-Soundsystem hervorragend. Auch die App-Auswahl ist imposant und enthält neben Amazon Prime Video natürlich ebenso die „Konkurrenz“ á la Netflix, YouTube oder klassische TV-Sender plus jede Menge Funktionen abseits des Streamings.

    Der Clou ist, dass die komplette Bedienung „Hands free“ über Alexa per Sprachsteuerung durchgeführt werden kann. Was nicht nur reines Fernsehen betrifft, sondern zusätzlich etwa die Bedienung eurer SmartHome-Applikationen oder die Bestellung einer Pizza zum Film. Natürlich lässt sich das Ganze jederzeit abschalten und mit der im Lieferumfang enthaltenen Fernbedienung steuern. Um das Gerät allumfassend nutzen zu können, ist allerdings ein Amazon-Prime-Konto vonnöten.

    » Grundig VLO 8599 mit 65 Zoll bei Amazon für 1.999,48 Euro*

    Pro:

    •  Sprachsteuerung aller Funktionen
    •  HDR10, HLG und Dolby Vision
    •  sehr kräftig klingendes Sound-System mit Dolby Atmos

    Contra:

    •  ein Amazon-Prime-Account ist erforderlich

    Die Deluxe-Version unseres Preis-Leistungs-Tipps:

    LG 55G19LA für 1.597 Euro

    LG Corporation

    Macht sich schlank: Der Preis ist deftig, geht aber beim hier Gebotenen völlig in Ordnung. Denn der 55G19LA von LG kann alles, was sein kleinerer Bruder 55CX9LA (unser Preis-Leistungs-Tipp) auch kann – das aber noch besser, noch schöner und noch mehr: ein superschneller Bildprozessor, ein hochwertiges OLED-Panel, knackiger Sound, mehr individuelle Einstellungsmöglichkeiten und Apps – alles wie gemalt.

    Auch schön: Während die meisten Fernseher leider ohne passende Wandhalterung verkauft werden, ist hier ein fast schon kinderleicht anzubringendes Exemplar im Lieferumfang dabei. Das allein wäre schon lobenswert. Doch da ist noch mehr. Denn nach der Montage hängt der weniger als drei Zentimeter schlanke, elegant designte TV sogar komplett bündig an der Mauer. Wie ein Kunstwerk im Rahmen.

    » LG 55G19LA mit 55 Zoll bei Otto für 1.597,45 Euro*

    Pro:

    •  brillantes, immens flüssiges Bild
    •  wuchtiger, dennoch differenzierter Klang
    •  grandioses Design, inklusive perfekt versteckter Wandhalterung
    •  unterstützt HLG, HDR10, Dolby Vision und Dolby Vision IQ

    Contra:

    •  keine Standfüße im Lieferumfang enthalten

    Gehobener Genuss: OLED-TVs ab 2.000 Euro

    Wer bereit ist, noch ein wenig mehr zu investieren, bekommt im Gegenzug auch mehr geboten. Wer hier zuschlägt, macht nicht nur beim Bild und der Ausstattung alles richtig. Auch die Optik macht schon dank des schicken Designs in den meisten Fällen mächtig Laune.

    Nicht nur smart, sondern smarter:

    Sony XR-65A90J Bravia für 2.599 Euro

    SONY Electronics Corporation

    Innovation auf 65 Zoll: Der XR-65A90J Bravia von Sony beinhaltet einen kognitiven Prozessor. Der dahinterstehende Algorithmus erkennt Fokuspunkte im Bild – egal, ob Film, Sport oder Game –, die das menschliche Auge in der Regel zuerst wahrnimmt und macht sie adaptiv noch klarer, noch heller, noch besser erkennbar.

    Das „Acoustic Surface Audio+“-Verfahren hebt dazu alle Töne auf 3D-Surround-Sound an. Dabei wird das gesamte Display als Lautsprecher-Membran genutzt, während sich die Klänge an der jeweiligen Intensität der Szenenumsetzung (Schnittfrequenz, Geschwindigkeit der Kamerafahrten, Lichtverhältnisse etc.) orientieren.

    » Sony XR-65A90J Bravia mit 65 Zoll bei Alternate für 2.599,00 Euro*

    Pro:

    •  große Helligkeit erlaubt vollen Film-Genuss auch bei Tageslicht
    •  tolles Upscaling geringer aufgelöster Inhalte auf 4K
    •  riesiges App-Angebot
    •  sehr hohe Konnektivität (HDMI 2.1, Sprachsteuerung etc.)

    Contra:

    •  etwas komplizierte Handhabung der individualisierten Einstellungen

    Bombensound und exklusive Atmosphäre:

    Philips 65OLED935 für 2.150 Euro

    Koninklijke Philips N.V.

    Leuchtende Wände: Neben seinem Top-Bild punktet der Philips 65OLED935 nicht nur mit elegantem Design inklusive feinem Stoff und poliertem Metall, exzellenter Verarbeitung sowie – aufgrund seines Android-Betriebssystems – mit einem riesigen App-Angebot und AI-gestützter Google-Assistant-Spracherkennung. Er bietet zudem satten 3.1.2-Raumklang dank einer im Lieferumfang enthaltenen Soundbar von Bowers & Wilkins.

    Dazu kommt das Philips-exklusive Ambilight-Feature. Mit diesem wird die Wand hinter dem Fernseher in den Farben des Bildes beleuchtet. So ist im Raum immer für passende Lichtstimmung gesorgt und das Display erscheint noch größer. Was speziell im Dunkeln sehr beeindruckend wirkt und die Atmosphäre von Filmen und Games prima unterstützt. Ein Nachteil des Philips ist hingegen, dass er nicht mit einem Twin-Tuner ausgestattet ist. So lässt sich leider immer nur jeweils ein Programm ansehen oder (auf externer Festplatte) aufzeichnen.

    » Philips 65OLED935 mit 65 Zoll bei Otto für 2.149,59 Euro*

    Pro:

    •  sorgt für passende Lichtstimmung in dunkleren Räumen
    •  toller, kräftiger Klang
    •  HDR10-, HDR10+- und Dolby-Vision-tauglich

    Contra:

    •  kein Twin-Tuner

    Absolutes High-End: 8K-OLED

    Wer sich ums liebe Geld keine großen Gedanken zu machen braucht, kann jetzt schon den Fernseher der Zukunft sein Eigen nennen. Denn es geht – auch in Sachen OLED-TVs – sogar noch besser als mit 4K/UltraHD.

    Ein Wunderwerk der Technik:

    LG 77ZX9LA für 7.999 Euro

    LG Corporation

    Unfassbare Bilder: 77 Zoll beziehungsweise knapp zwei Meter ist dieses Wunderwerk von LG in der Diagonale groß und bietet absolut beeindruckend scharfe und farblich satte 8K-Auflösung; gezaubert von 7.680 x 4.320 Pixeln. Die Tüftler des Unternehmens arbeiten aktuell sogar an einem 120-Zoll-Display (305 Zentimeter). Aber auch schon der 77ZX9LA lässt in Sachen Anschlüssen, Optik, Ausstattung und Extras keine Wünsche offen.

    Sicher, Fernsehsender und Streamingdienste bieten bisher keine 8K-Inhalte an. Und auch Blu-rays sind sogar im 4K-/UHD-Format noch relativ dünn gesät. Bis sich 8K durchsetzt, wird es also noch eine Weile dauern. Allerdings kann das Gerät geringere Inhalte wie 4K/UltraHD schon jetzt mit beeindruckender Präzision auf fette 8K hochskalieren.

    » LG 77ZX9LA mit 77 Zoll bei Saturn für 7.999,00 Euro*

    Pro:

    •  alles überragende technische Werte in sämtlichen Belangen
    •  nahezu lückenlose Ausstattung
    •  brillantes Upscaling von 4K/UHD-Inhalten auf 8K

    Contra:

    •  der Preis?

    Das müsst ihr über OLED-TVs sonst noch wissen

    An dieser Stelle erklären wir euch ein paar der wichtigsten Begriffe, Abkürzungen und Eigenschaften in Bezug auf OLED-Fernseher:

    Bildfrequenz: Der Hertzwert (Hz) benennt die Anzahl der Bilder, die ein Fernseher innerhalb einer Sekunde liefert. Sie beträgt entweder 50, 100 oder bei neuen, sehr guten Geräten sogar 120. Je höher die Bildrate, desto flüssiger die Darstellung schneller Bewegungen. Das ist vor allem bei großen Displays wichtig, denn je größer das Bild, desto deutlicher fällt es auf, wenn einzelne Objekte zwischen zwei Einzelbildern einen weiten Weg zurücklegen.

    Burn-In: Bei OLED-TVs besteht – ähnlich wie bei den während der 90er- und 00er-Jahre populären Plasma-Geräten – zumindest theoretisch die Gefahr, dass sich sehr helle, unbewegliche Bildelemente dauerhaft ins Display einbrennen. Das kann euch aber erst dann passieren, wenn das immer gleiche Element hunderte Stunden an derselben Stelle stehen würde. In die aktuellen Modelle sind vom Hersteller außerdem längst verschiedene Schutzmechanismen integriert worden. So wird etwa die Helligkeit von Senderlogos automatisch reduziert und im Standby-Betrieb ein Regenerationsprozess durchgeführt. Trotzdem ist "Burn-In" noch immer nicht komplett auszuschließen. Lasst es also lieber nicht darauf ankommen und vermeidet die oben beschriebene Situation. Denn einige Hersteller wie z. B. LG verweigern in diesem Fall schon mal die Garantieleistung.

    HDR (High Dynamic Range)/Dolby Vision: Wenn ihr bei eurem Fernseher den HDR- oder den Dolby-Vision-Modus aktiviert, kommt es auf dem Display zu noch feineren Helligkeitsabstufungen. Was das Bild schärfer macht und die Kontraste zwischen hell und dunkel sowie den einzelnen Farben intensiviert. Dolby Vision kann diese Abstufungen sogar dynamisch an die jeweilige Szenerie anpassen. Die neueste Weiterentwicklung namens Dolby Vision IQ passt das Bild zusätzlich automatisch an die Lichtverhältnisse in eurem TV-Zimmer an.

    Kontrast: Das Verhältnis zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Punkt eines Bildes wird als Kontrast bezeichnet. Zum Beispiel bedeutet eine Kontrastrate von 3.500:1, dass der hellste Bereich 3.500-mal so hell ist wie der dunkelste. Je höher diese Zahl ist, desto besser erkennen unsere Augen das Bild. Bei OLED-Geräten liegt die Helligkeit der dunkelsten Bereiche allerdings bei 0, präsentiert also „echtes“ beziehungsweise „perfektes Schwarz“. So ist der Kontrast bei dieser Technologie unendlich hoch.

    QLED: Die Firma Samsung bezeichnet (ebenso wie einige kleinere Mitbewerber) ihre hochwertigen Geräte mit dem Kürzel QLED. Trotz des ähnlich klingenden (und vor allem auch aussehenden!) Namens wird hier jedoch keine OLED-Technologie verwendet, sondern weiterhin das herkömmliche LED-Verfahren. Weshalb QLED-Fernseher auch deutlich günstiger sind. Wenn man böse wäre, könnte man meinen, dass es Absicht sein könnte und Verwechslungen durchaus gewünscht seien. Aber wir sind ja nicht böse, sondern aufmerksam beim TV-Kauf und fallen deshalb nicht darauf herein.

    *Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

    facebook Tweet
    Ähnliche Nachrichten
    Das könnte dich auch interessieren
    Back to Top