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    Der "Biohackers"-Rebell? So könnte es mit Jascha Rusts Uli in der dritten Staffel weitergehen
    Tobias Mayer
    Tobias Mayer
    -Redakteur
    Tobias liebt „Star Wars 8“ – und noch sehr, sehr viele andere Filme. Kino ist dabei immer eine gute Idee (zu jeder Jahreszeit).

    Der Adelssohn Uli von Fürstenberg (Jascha Rust) ist für viele Zuschauer*innen die interessanteste Figur in „Biohackers“. In einer möglichen 3. Season der Netflix-Serie könnte es der junge Schnösel sein, der dem Vater und Baron das Handwerk legt…

    Netflix

    Spoiler zur 2. Season „Biohackers“

    Wenn Mia (Luna Wedler) in der zweiten Staffel „Biohackers“ vom jungen Uli von Fürstenberg durch das Familienanwesen geführt wird, dann möchte man dem Jungadeligen am liebsten beide der servierten Drinks ins grinsende Gesicht schütten, so schleimig und protzig kommt Uli rüber. Jascha Rust, bekannt aus dem Seifenoper-Dauerbrenner „In aller Freundschaft“, spielt einen jungen Mann, dem von kleinauf beigebracht wurde, dass er besser ist als alle Menschen außerhalb der Familie. Mia ist für ihn vor allem eine Eroberung. Mit der Jagd kennt man sich im Hause von Fürstenberg ja standesgemäß sehr gut aus, wo Tiere erlegt und Frauen flachgelegt werden. Das ist für Uli das einzige Ziel, das sich mit Mias Besuch verbindet.

    Ein Schnösel, der plötzlich unsicher wird

    Trotzdem lässt sich in der Szene im Fürstenberg-Anwesen noch ein bisschen mehr erkennen als nur das Schaulaufen eines jungen adeligen Gockels. Als Mia, die ja an den geheimen Notizen von Ulis Vater interessiert ist, die Tour durchs Haus kurzerhand übernimmt und das Arbeitszimmer des Barons von Fürstenberg ansteuert, wird Uli unsicher. „Das hier ist das Arbeitszimmer von meinem Vater und wir dürfen hier nicht rein“, sagt Uli im Tonfall eines eingeschüchterten kleinen Jungen. Auf die Frage von Mia, ob er nicht mal was Verbotenes tun will, antwortet Uli: „Nicht, wenn das Verbot von meinem Vater kommt.“ Der kleine Baron steht im Schatten seines übermächtigen Vaters.

    In der fünften Folge aus Staffel 2 trifft sich Uli dann mit seiner Schwester Lotta (Caro Cult) in einer Kneipe. Sie will mit ihm über mögliche illegale Machenschaften sprechen, in die der Vater verwickelt ist und schnell geht es in dem Gespräch dann darum, ob es Kindern möglich ist, einen anderen Weg zu beschreiten als ihre Eltern. Was Uli im Kneipen-Gespräch sagt, klingt eher so, als würde er sich auf die Seite des Vaters schlagen. Interessanter als der Dialog sind hier aber das Setting und das Outfit von Uli:

    Der Adelssohn sitzt in einer Studentenkneipe, er trägt Basecap und Schlabberpulli, kurzum: Abgesehen von dem Sektglas in seiner Hand erinnert nichts daran, dass Uli ein Adeliger ist, und er scheint sich in dieser nicht standesgemäßen Umgebung wirklich wohlzufühlen (was er sogar ausspricht). Sind das die ersten Indizien dafür, dass sich Uli in einer möglichen dritten Staffel „Biohackers“ von seinem Vater lossagen wird?

    Rebelliert Uli in Staffel 3 gegen den Vater?

    Noch ist für Uli von Fürstenberg jede Entwicklung denkbar und es muss ja überhaupt erst mal bekannt werden, ob Netflix noch eine dritte Staffel „Biohackers“ produzieren lässt oder nicht. Der Bruch mit dem Vater wird in der zweiten Season aber zumindest als Möglichkeit angelegt, und das passiert in der ansonsten sehr plakativ bis plump erzählten Serie sogar vergleichsweise subtil.

    Außerdem ist es im Finale der zweiten Staffel ja sehr wahrscheinlich Lotta, die Professorin Lorenz (Jessica Schwartz) aus sicherer Distanz und auf Geheiß des Vaters erschießt, erklärt Uli doch beim Besuch von Mia, dass er ein schlechter Schütze und Lotta eine sehr gute Schützin ist. Die Tochter hat sich durch einen Mord mit dem Vater verbunden, für Uli aber scheint eine Abkehr noch nicht zu spät zu sein – und vielleicht führt die dritte Staffel ja zum Bruch zwischen den Geschwistern.

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