Regisseur Justin Webster beleuchtet die erschütternde Geschichte eines berüchtigten NS-Kriegsverbrechers und eines bolivianischen Drogenbarons, die 1980 gemeinsam den ersten „Kokainstaat“ errichteten. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Figuren: Klaus Barbie, bekannt als der „Schlächter von Lyon“ und später Verfechter des bolivianischen Regimes; Roberto Suarez, dessen Drogennetzwerke weltweit operieren; und Michael Levine, ein Undercover-Agent der DEA, der versucht, die beiden zur Rechenschaft zu ziehen. Klaus Barbie, der als Klaus Altmann ein neues Leben führt, und Roberto Suarez, der zu jener Zeit 90 % des weltweiten Kokainhandels kontrolliert, orchestrieren den Sturz der bolivianischen Regierung und ebnen damit den Weg für Drogenbosse wie Pablo Escobar. Intrigen, Verrat und Machtspiele, die nicht nur Bolivien, sondern die gesamte Welt nachhaltig prägten, während sie den Ursprung einer Industrie beleuchtet, die jedes Jahr zehntausende Menschenleben fordert.
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