Am Morgen des 7. Juli 2005 detonieren in Londons öffentlichem Nahverkehr vier Sprengsätze. Die Anschläge kosten 52 Menschen das Leben, über 700 werden verletzt. Zwei Wochen später folgt ein weiterer versuchter Angriff, der jedoch scheitert. In den darauffolgenden Tagen beginnt eine der intensivsten Fahndungen in der britischen Geschichte – mit tragischen Konsequenzen: Ein unschuldiger Mann wird von der Polizei erschossen. Während die Bevölkerung um Fassung ringt, arbeiten Ermittlungsbehörden unter Hochdruck daran, weitere Angriffe zu verhindern. Regisseurin Liza Williams rekonstruiert diese aufwühlenden Wochen anhand von exklusivem Archivmaterial, persönlichen Berichten und bislang unveröffentlichten Interviews. Betroffene kommen ebenso zu Wort wie Angehörige, Ermittlerinnen, Journalistinnen, Aktivist*innen und Menschen, die die Attentäter kannten. Aus verschiedenen Perspektiven entsteht ein vielschichtiges Bild einer nationalen Katastrophe und ihrer Nachwirkungen – und die Frage bleibt im Raum: Wie konnte es so weit kommen?


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