Paris, 1895: Alice Guy arbeitet als junge Sekretärin für Léon Gaumont, als sie den Mut fasst, eigene filmische Ideen umzusetzen. Gegen den Willen ihres Arbeitgebers dreht sie einen der ersten fiktionalen Filme der Geschichte und legt damit den Grundstein für eine außergewöhnliche Karriere. Schon bald übernimmt sie die Leitung der Filmproduktion und entwickelt sich zu einer bedeutenden Pionierin des frühen Kinos. Zwischen der Belle Époque und dem Aufstieg Hollywoods baut Alice ein eigenes Filmimperium auf, zieht zwei Kinder groß und erreicht in den USA wirtschaftlichen Erfolg und Anerkennung. Doch ihr Lebenswerk gerät zunehmend in Gefahr. Durch persönliche Schicksalsschläge und den Einfluss der Männer an ihrer Seite verliert sie schließlich ihre Stellung und ihren Besitz. Die Frau, die die Filmgeschichte maßgeblich mitgeprägt hat, gerät selbst in Vergessenheit.
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