Als Sohn des einflussreichen Journalisten Vittorio Corona, der den italienischen Verlagsmarkt der 1980er-Jahre prägte, wächst Fabrizio Corona mit dem Drang auf, sich zu beweisen. Nachdem sein Vater vom System an den Rand gedrängt wird, schlägt Fabrizio einen eigenen Weg ein und beginnt, genau dieses Gefüge von innen heraus zu nutzen. Klatsch entwickelt sich für ihn zu einem Machtinstrument, finanzieller Erfolg zum Maßstab von Anerkennung und Nähe. Während Vittorio nach Wahrheit strebt, erkennt Fabrizio wirtschaftliches Potenzial und errichtet gemeinsam mit Lele Mora ein Geschäftsmodell, das auf der Vermarktung fremder Leben basiert. Mit den Ermittlungen rund um Vallettopoli und einer Erpressungsklage erfährt dieser Aufstieg eine Zäsur. Aus dem gefeierten Akteur wird eine polarisierende Figur, zugleich formt sich endgültig Coronas öffentliches Selbstbild.

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