In den frühen 1980er-Jahren entstehen in Spanien die ersten organisierten Ultra-Gruppen, die ihre Fußballvereine mit großer Leidenschaft unterstützen. Rund um Clubs wie den FC Barcelona und Real Madrid entwickelt sich eine Fankultur, die im Laufe der Zeit teilweise von Gewalt, rechtsextremen Strömungen und der Skinhead-Szene beeinflusst wird. Über Jahrzehnte prägen einige dieser Gruppierungen das Bild spanischer Städte und geraten immer wieder mit den Behörden in Konflikt. Nach einer Reihe schwerer Straftaten verstärken Polizei und Justiz ihre Maßnahmen gegen die gewaltbereiten Netzwerke. Die dreiteilige Dokumentation zeichnet die Entwicklung dieser Szene nach und beleuchtet die Verbindungen zwischen Fußball, Gewalt und radikalen Subkulturen. Zu Wort kommen dabei Ermittler, Vereinsverantwortliche und ehemalige Mitglieder der Ultra-Bewegung.