In einer kleinen Stadt im US-Bundesstaat Tennessee widmet sich ein Soziologiekurs der Elizabethton High School einem Kriminalfall, der seit Jahrzehnten ungelöst ist. Unter der Leitung ihres Lehrers Alex Campbell beginnen die Schülerinnen und Schüler, die sogenannten Redhead Murders zu untersuchen – eine Serie von Tötungsdelikten, die einst große mediale Aufmerksamkeit erregte, später jedoch weitgehend in Vergessenheit geriet. Was zunächst als Unterrichtsprojekt startet, entwickelt sich zu einer umfassenden Recherche. Die Jugendlichen verfolgen neue Spuren, setzen bislang unbeachtete Hinweise in Zusammenhang und lenken den Blick erneut auf die Opfer der Verbrechen. Während die Ermittlungen voranschreiten, wird deutlich, dass ihre Arbeit nicht nur der Aufklärung eines alten Falls dient, sondern auch dazu beiträgt, den betroffenen Menschen und ihren Geschichten neue Aufmerksamkeit zu verschaffen.
1:55