Ich kenne die Spiele nur vom Namen her und habe sie selbst nie gespielt, weshalb ich mir keine 1:1 Anlehnung zu den Spielen erwartet habe. Der Film startet eigentlich ganz Basic mäßig, so wie fast alle Serien, mit einer guten Einleitung. Der Charakter, der zu beginn an eingeführt wird (Kwan), macht das aus meiner Sicht ganz gut. Während eines Angriffs auf ihr Dorf von der Allianz, kamen alle uns Leben, bis auf sie. Sie überlebte, weil eine Elite- Einheit, unter dem Kommando von „Master Chief“, die Allianz- Krieger ausschalten konnten. Die ersten Folgen begleiten die junge Kwan, die bei Master Chief unterkommt. Die ersten Folgen, beschäftigen sich quasi mit ihr, spielt im weiteren Verlauf dann keine Rolle mehr, da sie vorerst getrennte Wege gingen. Im Fokus steht „Master Chief“, der eine persönliche Entwicklung durchmacht, von einem heran gezüchteten, „seelenlosen“ Elite- Krieger, zu einem Mensch mit Herz, nachdem er erfahren hat, dass er nur als „Werkzeug zur Rettung der Menschheit“ heran erzogen wurde. Er lernt dann die „Auserwählte“ (Makeer) von der Allianz kennen, nachdem das bergen eines entdeckten Artefakts in einen Kampf endete und gescheitert war. Nach dem berechtigten Misstrauen, vertraute Master Chief ihr und es kam zu einer romantischen Szene. Nach dem One Night Stand (muss man wirklich so nennen) verlief sich das ganze wieder und sie ging wieder zurück zur Allianz… widerspiegelt schon fast meine bisherigen traurigen Beziehungen xD … egal. Die Serie endet mit einer großen Schlacht und leider einem Cliffhanger. Durch die geringen Einschaltquoten und hohen Produktionskosten, wurde die Serie nach diesem Cliffhanger abgesetzt, sie konnte offensichtlich die eingefleischten „Halo- Fans“ nicht überzeugen. Mich enttäuscht es ein wenig, denn die Serie war aus meiner Sicht verdammt gut, gute Effekte, gutes Storytelling (Auch wenns am Ende immer irgendwie um Verrat an irgendjemanden geht oder Lügen, die hin und her gespielt werden) und gute Schauspieler wurden definitiv geboten. Einfach sehenswert