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Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 17. Oktober 2020
Dass die Star Trek mit Füßen treten ist eine Sache, sie erzählen was anderes jetzt auch mit eigenem Kosmos und tragen nur noch den alten Titel mit sich, abgehakt. Aber Qualitativ war das ja total unterirdisch. Das Drehbuch war ja scheinbar noch nie ein Freund dieser Serie, aber hier wird echt der Vogel abgeschossen, so plump und einfältig hab ich noch keinen der Dialoge erlebt, von dumm zu schmalzigen Pathos, kein Niveau scheint zu tief.
Und damit ist ja noch nicht mal das schlimmste erwähnt. Sonequa Martin-Green (Michael Burnham) in den Mittelpunkt zu rücken, die sowieso schon maximales Laientheater an den Tag legt, zahlt sich voll im negativen Sinne aus. Im einen Moment geschockt, in der nächsten Sekunde energisch konsequent, dann wieder gefasst, Trauma von eben vergessen, Top Taff in total fremder Situation und dann noch nen Drunken Master oben drauf. Man merkt schon an dieser Charakter Bildung; das Drehbuch ist Ultra-Scheiße, aber Green bringt nicht eine der Posen vernünftig rüber und schon gar nicht in Einklang. Alle anderen Figuren in der Folge sind bisher absolut irrelevant und noch viel schlimmer 100%ig unglaubwürdig. Ein Dieb der aber eigentlich Naturschützer ist, na klar und dann noch der Sohn eines der letzten Sternenflotten Offizieren, der 40 Jahre nichts besseres zu tun hat, als darauf zu warten, dass irgendwer vorbei kommt um ne Fahne aufzuhängen (ja kein Scherz).
Und jetzt das schlimmste der Regisseur dieser Folge. Der verkackt eine dramatische Szene in der Wüste, mein Gott schon tausend mal gedreht und alle besser als den Mist den der Typ hier verbockt hat. Infight zwischen zwei Personen auf offenen Feld, das Ergebnis ist ein Schnitt Gewitter sondergleichen und absolut unspannend. Die Krönung ist dann ein absolut komischer Schusswechsel in einer außerirdischen Basis, der gefühlt nicht choreografiert ist und sowieso von vorne bis hinten keinen inhaltlichen Sinn macht. Das präsentiert sich so spannend wie ne Roboterschlacht aus nem Michael Bay Film.
Unterm Strich kann ich eigentlich nur die immer noch sehr hochwertigen Effekte loben. Aber ansonsten waren das 45 Minuten vergeudete Lebenszeit für ein brutal teures und extrem schlechtes Machwerk.
Mann kann es leider nicht bus zum Ende schauen. Wer kommt auf son Mist. Wann haben die Männer ihre... verloren. Nix gegen frauenpower und gleichberechtigtigung... aber das ist zu viel des Guten. Der Ursprungscharakter ist leider verloren gegangen.
Habe mir zum Staffel - Start die erste Folge der Season 3 angesehen - und musste es mir kurz danach gleich ein zweites Mal ansehen! Die Storyline ist komplett neu - die etwas unstrukturierten Zusammenhänge wurden durch den Zeitsprung quasi auf Null gestellt. Tolle CGI Effekte, beeindruckende Stunts - wenn die Storyline das hält, was die erste Folge verspricht, wird das ein erfrischender Neustart von "Discovery"! Best Of: Die Szene mit dem Offizier, der 40 Jahre auf den großen Augenblick wartet, ist sehr berührend! Der Schauspieler ist ein Star in Indien und berührt mit seiner ruhigen Art unglaublich - Gänsehaut pur! Bin gespannt, was da noch kommt!