"Cobra Kai" verwendet als Spin-Off zum 80er-Hit "Karate Kid" (1984) sogar bis dato unveröffentlichtes Material aus den Dreharbeiten des Originalfilms. In den Rückblicksequenzen von "Cobra Kai" werden nicht nur Aufnahmen gezeigt, die es in den fertigen Kinofilm schafften, sondern auch jede Menge Archivmaterial, das Regisseur John G. Avildsen in den 80ern nicht verwendete.
Das charakteristische Karate-Stirnband, dass sich Daniel (Ralph Macchio) in "Cobra Kai" umbindet, ist tatsächlich dasselbe Stirnband, dass Macchio im Originalfilm "Karate Kid" (1984) trug, als er zum ersten Mal in die Rolle des Kampfkunstlehrlings schlüpfte. Das Stirnband wurde Macchio nämlich nach Ende der Dreharbeiten geschenkt, genauso wie das Auto, in dem er im Originalfilm zu sehen ist und dass er auch für "Cobra Kai" wieder mitbrachte und in Staffel 2 fährt.
Bevor die "Karate Kid"-Reihe nach 4 Teilen (1984-1994) und dem gleichnamigen Remake mit Jaden Smith und Jackie Chan (2010) in Form der Live Action-Serie "Cobra Kai" zurückkehrte, gab es schon mal einen Versuch mit der Kampfkunststory in Serie zu gehen: So entstand 1989 eine kurzlebige Animationsserie, die keine Sprecher aus der Kinotrilogie gewinnen konnte, und nach einer Staffel wieder eingestellt wurde. Allerdings findet sich in der 3. Staffel von "Cobra Kai" sogar ein Easter Egg, dass auf die Zeichentrickserie anspielt: der sogenannte "Miyagi-Do-Schrein" im Dojo von Chozen Toguchi (Yuji Okumoto).