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Lemmiblog
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Staffel 4 Kritik
4,0
Veröffentlicht am 21. Juli 2026
ES STEHT UND FÄLLT MIT HOMELANDER
Homelander plant dank der super Intelligenten Sister Sage die Machtübernahme über das Oval Office. Butcher, der von einem Tumor von innen zerfressen wird, plant in des mittels eines Virus alle Sups zu töten.
The Boys Staffel 4 hat 8 Episoden mit einer Laufzeit je Folge von ca. 1h und ist die vorletzte Staffel. Wie der Mittel Teil einer Trilogie, krankt diese Staffel am selben Problem, es geht kaum voran. Die neuen Figuren sind wie die Splatter Momente, gemessen am The Boys Standard, alle nur ok. Allerdings muss ich sagen, das selbst die schwächste The Boys Staffel noch immer unterhält und dazu jede Menge Charme sowie Absurditäten bietet. Dies liegt am großen Plus aber auch Minuspunkt der Serie, Homelander. Während sich dieser in einer Mid-Life-Crisis befindet und seine weißen Schamhaare sammelt, will er sich von allen Emotionen entledigen, jedoch ist das Gegenteil der Fall. Er wirkt unsicher, teils ratlos und dennoch hat er diese bedrohliche Aura wo man nicht weiss ob er einem die Hand gibt oder sie abhakt. Ist Homelander stark, ist es die Serie. Ist Homelander nicht gut drauf, schwächelt die ganze Serie. Die Boys selbst haben mehr Probleme mit sich selbst und fördern die Handlung kaum. Frenchie weiss nicht wohin mit seiner Zunge, MM leidet unter Stress und Starlight ist die Zicke der Staffel. Butcher kämpft mit dem Virus in ihm und das Ryan bei Homelander bleiben will. Jeffrey Dean Morgen hingegen löste bei mir herrliche Negan Vibes aus. Zwei Charaktere aus Gen-V tauchen für insgesamt 3x auf, für jeweils 37 Sekunden, hat sich gelohnt. Am Ende bleibt eine Staffel die mehr altes vorbereitet als neues liefert, neue Charaktere sind größtenteils austauschbar und uninteressant. Der Gewaltgrad und die Holy Guacamoly Momente sind, gemessen am The Boys Standard, höhstens ok.
Von mir bekommt die Staffel 8/10 Punkten. Schade das der Gestaltwandler erst so spät kommt, die/er/es ist fies, heimtückisch und einfach gut.
Vouhgt ist in einer noch nie dagewesen Kriese und auch die USA selbst sind gespalten wie nie. Denn während die einen fest hinter Stormfronts Ansichten stehen die Amerikaner wieder zu dem zu machen was sie mal waren, versuchen Starlight und die gesund denkenden Menschen der USA weiter gegen Vought vor zu gehen. Die Boys rund um Butcher suchen in des eine Waffe die Homelander ein für alle mal aufhält und tötet. Diese Waffe soll sich in Russland befinden und um daran zu kommen benutzt Butcher ein Temp-V das in für 24h in einen Sub verwandelt, allerdings mit fatalen Konsequenzen. Homelander selbst emanzipiert sich immer mehr von allem und wird dabei von den Leuten gefeiert. Homelander ohne Ketten oder Richtlinien hält nichts mehr auf.
Diese Serie hat 8 Episoden mit je ca. 1h Laufzeit. Wir haben hier die 3 Staffel der Serie rund um Superhelden die alles andere als rechtschaffent sind. Positiv fand ich den Homelander, der besser und besser wird. Ein Bösewicht bei dem man nicht weiss was er als nächstes tut, ist so immens gut das er jede Szene stielt in dem er auftaucht. Das Butcher nur temporär Kräfte erhält ist clever gemacht, auch wenn er zu dem werden muss was er am meisten hasst. Das Blut spritzt wieder ordentlich, wir bekommen tolle Geschichten und auch Gefühle gezeigt. Wie etwa mit Kimiko und Franchie die eine gute Entwicklung durch machen. Negativ ist für mich höchstens Black Noir, dabei liebe ich den kleinen Zeichentrick Biber, aber seine Story war mehr als unbefriedigend. Am Ende bleibt aber eine nie langweilige Staffel mit viel Blut, derben Sprüchen aber auch eine Story die einen fesselt und rund um jedem Charakter der Serie.
Von mir bekommt die Serie 10/10 Punkten. Mit Homelander bekommen wir hier einen Bösewicht der sich mit den größten Fieslingen in der Geschichte des Films/Serien messen kann.
Homelander möchte endlich das, was er schon immer wollte, absolute Verehrung. Wer ihn nicht liebt, bekommt den direkten Freifahrtschein Richtung Himmel. In des versuchen die Boys das letzte V-One aufzutreiben, denn sollte Homelander daran kommen, wäre er nicht mehr aufzuhalten.
The Boys Staffel 5 hat 8 Episoden mit jeweils ca. 1h Laufzeit und bildet das große Finale der Serie und ganz ehrlich, die Serie ist immer noch genau das, womit sie damals alle abholte. Brutal, dreckig, respektlos und völlig drüber. Das Problem ist nur, irgendwann gewöhnt man sich selbst an Wahnsinn. Als die Serie startete, war jede explodierende Person und jede enthemmte Szene ein „Alter, WAS zur Hölle?“ Moment. 5 Staffeln später sitzt man da und denkt sich bei einem platzenden Kopf: „Ja gut… Dienstag.“ Trotzdem hatte ich mit der Staffel wieder Spaß. Für mich ist selbst die schwächste The Boys Staffel unterhaltsamer als vieles andere im Superheldengenre. Die Story rund um Homelanders religiösen Größenwahn passt perfekt. Dieser Mann hat einen übermächtigen Gottkomplex und ist emotionales Kleinkind zugleich. Genau diese Mischung macht ihn zu einem der besten TV-Bösewichte. Das er an den Brüsten eines Engels nuckelt, ist exakt die Sorte überzogener Irrsinn, bei dem die Serie innerlich laut lachend „Fickt euch alle“ an alle schreit. Die Boys selbst machen das, was sie am besten können, streiten, improvisieren und emotional komplett auseinanderfallen. Dass überhaupt alle bis hierhin überlebt haben, grenzt an ein Wunder. Stark fand ich Homelanders Abschluss mit The Deep. Herrlich böse und der perfekte letzte Schlag für den Fischliebhaber. Das Finale liefert das, worauf alles hinauslief, den letzten Zusammenstoß zwischen Butcher und Homelander. Unterm Strich eine Finalstaffel, die vielleicht nicht mehr denselben Schockeffekt wie früher besitzt, aber trotzdem das liefert, was Fans wollen, Gewalt, Wahnsinn, böse Sprüche und Figuren, die bis zuletzt nicht aufhören kaputtzugehen.
8/10 Punkten. Im Vergleich zu den Comics ist Butcher hier im Finale fast schon ein Heiliger, aber für mich absolut in Ordnung.
Sowas geht ehrlich nicht echt Respektlos null Sterne wenn ich könnte bitte diese Serie nicht anschauen und macht euer Menschlichkeit damit nicht kaputt
Diese Kripke Scheisse von Sups in Latex ist unerträglich, penetrant, widerlich, abartig, sexistisch, politisch korrekt, anarchistisch und krank aber ganz nach meinem Geschmack und eine gelungene, zwar total überladene Persiflage auf Trump & MAGA. Grandios. 10 Popcorn-Eimer!