The Bear: King Of The Kitchen
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Lemmiblog
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4,0
Veröffentlicht am 23. Juli 2026
DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS

Die Uhr ist abgelaufen für das The Bear, doch trotzdem wird weitergekämpft. Ein heftiges Unwetter erschüttert die Stadt, im Restaurant platzen Rohre und Nerven gleichermaßen. Die Reservierungs-App fällt aus, das Lokal ist ausgebucht und in der Küche geht das Essen zur Neige. Kreativität und Teamwork sind gefragt.

The Bear – Staffel 5 auf Disney+ umfasst 8 Episoden mit einer Laufzeit von je ca. 30 Minuten. Lediglich die beiden letzten Folgen bringen es auf rund 1h. Wir haben hier die finale Staffel und ich muss sagen: Endlich hat mir die Serie so richtig gefallen. Das liegt vor allem daran, dass man den ganzen privaten Ballast endlich vor der Küchentür lässt und sich auf das konzentriert, worum es von Anfang an hätte gehen sollen, das Restaurant.
In 7 Folgen erleben wir den täglichen Wahnsinn im The Bear. Chaos, Geldprobleme, improvisierte Lösungen und aufgebrochene Hierarchien stehen im Mittelpunkt. Endlich geht es um den Küchenalltag und nicht um privaten Dramen, die außerhalb des Restaurants stattfinden.
Die beste Entwicklung macht für mich nach wie vor Richie durch. Was aus dieser Flasche geworden ist, ist fantastisch. Genauso stark ist Chef Sydney, die für mich beste Figur der gesamten Serie und endlich die Anerkennung bekommt, die sie verdient. Statt planlosem Herumbrüllen und Fluchen setzt sie auf Organisation, Ruhe und kluges Handeln. Gerade die Kreativität, mit der das Team die wartenden Gäste trotz strömenden Regens und der zahlreichen Probleme bei Laune hält, ist hervorragend umgesetzt.
Carmy wird erfreulicherweise zurückgeschraubt und bekommt erst in der 8 Folge mehr Raum.
Unterm Strich bleibt eine letzte Staffel, die vieles besser macht als ihre Vorgänger. Handwerk, Kunst und Teamarbeit stehen endlich wieder im Mittelpunkt und der ganze private Kram bleibt dort, wo er hingehört: vor der Tür.

8/10 Punkten. Wenn wir früher während der Stoßzeit Gäste in unsere Küche gelassen hätten, wäre mein Küchenchef nicht nur im Dreieck gesprungen, der hätte wahrscheinlich alles nach uns geworfen, was nicht festgeschraubt war.