Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Lemmiblog
3 Follower
414 Kritiken
User folgen
3,5
Veröffentlicht am 21. August 2026
DIE STRESSIGSTE SERIE IST ZURÜCK
Das "The Beef" ist Geschichte und das "The Bear" soll an dessen Stelle treten. Doch um alle Wünsche der Crew und Vorschriften der Stadt in die Tat umzusetzen bedarf es Geld und Fokus. In einigen Wochen soll bereits eröffnet werden und vom ersten Tag an ausgebucht sein, um dies zu schaffen unternimmt jeder seinen eigenen Arc. Doch können sie am Ende wirklich das unmögliche schaffen?
Diese Serie hat 10 Episoden mit einer Laufzeit je Folge von ca. 30 Minuten, außer Folge 6 die läuft über 1h. Wir bekommen hier die Fortsetzung rund um Carmy und seiner Küchenbrigade. Während ich die erste Staffel so lala fand, da sie zu hektisch und unausgewogen war, gefiel mir die zweite Staffel besser. Jeder einzelne Charakter bekommt hier quasi seine Folge oder zumindest einen Punkt woran er sich entwickelt und wächst, außer Carmy. Jeder ist bestrebt das neue Restaurant mit seinen Fähigkeiten zur Höchstleistung zu bringen, sogar Richi, nur Carmy nicht. Ab Folge 7 verändert sich der Ton der Serie, man wird fokussierter und es wirkt alles nicht mehr so unübersichtlich. Bis dahin jedoch ist es der selbe Brei wie in Staffel 1 mit den unübersehbaren Haken wie etwa Carmy der als einziges nichts sinnvolles tut, Sydney die mit allem überfordert ist und dennoch überall mit reden will und der größte Mist war dann Folge 6. Über 1h sieht man in einem Flashback der Familie von Carmy zu wie sie die wohl anstrengendste Familie der USA sind. Am Ende bleibt eine gute Fortsetzung, da sie in Teilen mehr überzeugt als Staffel 1. Charaktere und Handlung werden runder und besser erzählt. Kranken tut die Serie leider weiterhin an ihrem Stress (was halt die Küchenwelt wiederspiegeln soll) und ihren Hauptfiguren die für mich am schwächsten bleiben.
Von mir bekommt die Serie 7/10 Punkten. Die Planzsequenz in der letzten Folge ist zwar schön gefilmt, dennoch bringt es Unruhe in den Zuschauer. Ich fühlte mich an meine Gastronomie Zeit erinnert, mit einem weinden und lachenden Auge.