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Lemmiblog
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Serienkritik
3,0
Veröffentlicht am 24. August 2026
SIE ROCH NACH SENFEIERN
Gesehen auf @netflixde
Im Jahr 1987 wird die für die Stasi arbeitete Auftragskillerin Kleo eingesperrt. Ganze 3 Jahre sitzt sie dort bis sie aufgrund des Mauer Falls freigelassen wird. Für Kleo hat nun eins oberste Priorität, nämlich herausfinden wieso und wer sie ins Gefängnis brachte. Alles hängt mir ihrem letzten Mord im Club Eden zusammen, dort war auch der Polizist Sven Petzold anwesend. Doch ihm glaubte niemand als er damals erzählte, genau diese Frau gesehen zu haben, nun 3 Jahre später nimmt er auf eigene Faust die Ermittlungen gegen Kleo auf. Diese beginnt schon ihren Rachefeldzug gegen jeden der mit ihrer Einsperrung zu tun hatte. Am Ende gibt es allerdings Geheimnisse die so groß sind, daß andere dafür töten damit sie nicht an die Öffentlichkeit kommen.
Diese Serie hat 8 Episoden mit einer Laufzeit von 40-55 Minuten. Wir haben hier Jella Haase als knallharte Killerin im Stile von Atomic Blond oder Kill Bill. Das die Dame weit mehr drauf hat als das dumme blondchen Chantal zu spielen zeigt sie spätestens hier. Denn schauspielerisch kann sie das hier locker wuppen, auch wenn sie starke Hilfe von Dimitrij Schaad, als Sven, hat der einfach hervorragend ist. Doch Actionmäßig floppt das ganze, hier sitzt kein Schlag oder Tritt. Was schade ist denn so muss man sich druch die ersten 4 Folgen etwas quälen. Dann beginnt die Story erst interessant zu werden wo BND, Stasi und die CIA sich ein Stelldichein geben. Besonders hervorbringen möchte ich den dauerbekifften Thilo, seine Mission ist super und Uwe, ebenfalls einem Auftragskiller. Am Ende bleibt eine bessere durchschnitts Serie die oft nicht weiss, nehmen wir uns nun ernst oder ist das alles nur Satire mit allerdings tollen Schauspielern und kurzweiliger Story, die Action ist leider ziemlich schwach. Jella Haase ist nunmal keine Charlize Theron oder Uma Thurman.
Von mir bekommt Diese Serie 6,5/10 Punkten. Woher Kleo das viele Geld zum verreisen hat bleibt ein Rätsel
Kleo ist noch immer auf der Suche nach dem roten Koffer, doch diesmal hat sie noch mehr Gegenspieler. Unteranderem schaltet sich die CIA ein, sehr zum Unmut der Genossen sowie der kleinen Fraktion um Margot Honecker. Kleo muss ihren Charme, Einfallsreichtum sowie ihre kaltblütigkeit einsetzen um das schlimmste Szenario zu verhindern.
Kleo Staffel 2 auf Netflix hat 6 Episoden mit einer Laufzeit je Folge von ca. 40 Minuten. Wir haben hier wieder Jella Haase in der Hauptrolle der gewieften Agentin, über die wir nun etwas mehr erfahren. Dazu gesellen sich eine Reihe von tollen Nebenfiguren, allen voran Dimitrij Schaad, den ich wieder mal am meisten mochte. Einfach aus dem Grund das er den Jedermann verkörpert, tollpatschig ist und selten einen Plan hat, ihn aber echt gerne hätte. Die Handlung ist flüssiger und besser erzählt als noch in der ersten, denn man eiert nicht lange herum sondern der rote Faden ist stets erkennbar. Währenddessen bekommen wir die Figuren weiter erzählt und überraschende Ereignisse passieren, die einen gut schon staunen lassen. Jella Haase als Kleo ist in Ordnung, ihr großer Traum ist zwar aller ehrenwert, dennoch bleibt sie für mich keine nahbare Figur und ihre Actionszenen, naja. Die anderen Nebenfiguren wie etwa ihr Mitbewohner Thilo und sein Wunsch der Loveparade strecken das ganze zu sehr. Die Bösewichte wie Genosse Schukow wirken stets bedrohlich, aber der Sceenstealer bleibt Uwe. Dieser Kerl ist mit seinem Akzent einfach Gold und quasi das Messer der Serie. Am Ende bleibt eine zweite Staffel die mir besser gefällt wie die erste, da Charaktere gut weitergeführt werden, die Handlung wird schön weitergesponnen und der Witz geht dabei selten verloren. Ein paar bekloppte Dinge muss man allerdings schlucken, ne Rakete kann man halt auch mal ohne Kratzer überleben.
Von mir bekommt die 2. Staffel 7/10 Punkten. Natürlich gibt es im Finale denn Teaser für Staffel 3, denn im Grunde ist das hier ein riesiges Familiendrama.