Unglaublich, aber wahr: "Squid Game"-Schöpfer Hwang Dong-hyuk versuchte bereits ab 2009 seine Serien-Idee an den Mann zu bringen. Ganze 10 Jahre sollte es dauern bis Netflix im Zuge der Ausweitung des nicht-englischsprachigen Contents auf den koreanischen Autor aufmerksam wurde und sein Projekt zur Entwicklung freigab.
Zunächst enthielt "Squid Game" einen etwas unglücklichen Fehler, der mittlerweile korrigiert wurde: Rief man die mysteriöse Telefonnummer aus Folge 1 der 1. Staffel an, kam man tatsächlich bei einer echten Person in Südkorea raus. Zwar war die in der Serie eingeblendete Rufnummer zwei Ziffern kürzer als die üblichen Nummern in Südkorea, aber man rechnete nicht damit, dass das Wahlsystem die fehlenden Ziffern ergänzt und dadurch wieder eine echte Telefonnummer herauskam. Die nicht näher bekannte Person erhielt Berichten zufolge bis zu 4000 Anrufe pro Tag und wurde von Netflix mit 1 Millionen Won (nach damaligen Wechselkurs umgerechnet etwa 723 €) entschädigt.
Für die neuen Spieler in "Squid Game" Staffel 2 griff man beim Casting auf einige koreanische Berühmtheiten zurück, die bis dato eher mit der rasant gewachsenen Musikindustrie des Landes in Verbindung gebracht werden: So zählt Choi Seung-hyun, auch bekannt als T.O.P., als früheres Mitglied der Boygroup BigBang zu den bekanntesten Rappern Koreas. Auch hinter den Spielern 333 und 222 verbergen sich die K-Popstars Im Si-wan (ZE:A) und Jo Yu-ri (ehemals Iz*One).