Ein Jahr nach Faustos Tod hat sich seine Familie langsam an den veränderten Alltag gewöhnt. Das fragile Gleichgewicht gerät jedoch ins Wanken, als plötzlich sein Vater auftaucht. Mit seiner temperamentvollen Art und seiner Lebensfreude erinnert er die Angehörigen immer stärker an Fausto und wirbelt das Familienleben erneut durcheinander. Zwischen alten Konflikten, ungewohnten Dynamiken und emotionalen Spannungen versucht die Familie, sich neu zu ordnen. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Trauer über den Verlust noch längst nicht überwunden ist und sich niemand dauerhaft vor der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit entziehen kann.