400.000 Euro Verlust: Twitch-Streamer Trymacs wird um Werbeeinnahmen betrogen
Adrian Königer
Adrian Königer
Junior Redakteur bei Filmstarts. Erzogen von Harald Schmidt, aufgewachsen mit Joko & Klaas. Als Fan von Late Night Shows kenne ich mich bestens mit Böhmermann, Welke & Co. aus. Experte für deutsche TV-Shows und Entertainment. Schaue liebend gern Quiz-Shows.

Wer YouTube- oder Twitch-Influencer verfolgt, bemerkt, dass da ein Werbedeal nach dem anderen eingefädelt wird. Doch Streamer Trymacs gibt Einblicke in seine Werbedeals, die teilweise nicht ausgezahlt wurden.

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Dass Influencer sich durch Schulden in den finanziellen Ruin manövrieren, ist mittlerweile leider keine Seltenheit mehr. Meistens verkalkuliert sich jemand mit seinen Steuern und muss Unsummen zurückzahlen. Doch Twitch-Streamer Trymacs muss eine Rückzahlung für Zahlungen leisten, die er nie erhalten hat.

Trotz vereinbarter Werbung: Trymacs hat Einnahmen nicht bekommen

Im Podcast „Offen und Ehrlich“ spricht Trymacs zusammen mit Varion und Sascha Hellinger (bekannt als „unsympathisch TV“) über ihre Finanzen. So gewährt vor allem Trymacs tiefe Einblicke, wenn er über seine Werbedeals spricht, die nur von seiner Seite aus eingehalten wurden: „Alles zusammen bis heute nicht ausgezahlt: 400.000 Euro.“

Trymacs habe Werbung für die geforderten Produkte gemacht, aber bis heute das Geld nicht gesehen. Das Problem: Eine Umsatzsteuer muss trotzdem gezahlt werden – für Geld, das nie angekommen ist. Die Rückzahlung stehe ihm zwar zu, aber die kann dauern. Bei Umsatzsteuern auf solch hohe Summen kann das einen Influencer schnell in den Ruin treiben, wenn ihm die vereinbarten Werbeeinnahmen entgehen.

Unterschlagene Werbeeinahmen sind in der Branche keine Seltenheit

Die Unterschlagung von Werbegeldern sei aber keine Seltenheit in der Branche, wie Sascha Hellinger berichtet. „Habe Werbung für die gemacht – und dann war es weg“, so der Influencer. Er wartet noch auf 60.000 Euro, die ausgezahlt werden müssten.

Die drei Influencer beklagen, dass die Szene noch keine vernünftige Struktur etabliert habe. Als Beispiel nennt Varion Hellinger, dass teilweise 40.000 Euro bar ausgezahlt werden, während man für 1.000 Euro eine Rechnung schreiben muss. Außerdem verschulden sich unerfahrene Influencer gerne mal, wenn es zu finanziellen Engpässen kommt.

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