In der 22. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ ist vieles anders als gewohnt: Die Castingshow wurde deutlich gestrafft und umfasst in diesem Jahr insgesamt nur zehn Folgen. Das Konzept ist kompakt: In fünf Casting-Ausgaben kämpfen die Kandidat*innen um das begehrte Ticket für den darauffolgenden, zweiteiligen Recall. Danach folgen zwei Live-Shows, bevor in der letzten Ausgabe das große Finale steigt.
Doch ein Detail sorgt für besonders viel Gesprächsstoff: Ex-Kandidat Menowin Fröhlich tritt erneut als Teilnehmer an. Diese Entscheidung sorgt nicht nur bei den Fans für Unverständnis, auch der ehemalige Gewinner Pietro Lombardi zeigt sich sichtlich irritiert. Der Musiker geht sogar einen Schritt weiter und wirft RTL einen Regelbruch vor.
Menowin Fröhlich erneut bei DSDS: Regelbruch bei RTL-Castingshow?
Menowin Fröhlich ist mittlerweile zum dritten Mal Teil des DSDS-Kosmos. Während sein Debüt im Jahr 2005 längst in Vergessenheit geraten sein dürfte, ist seine Teilnahme 2010 vielen noch lebhaft in Erinnerung. Trotz seines Status als absoluter Fan-Favorit belegte er damals nur den zweiten Platz und verlor im Finale gegen Mehrzad Marashi. Als Grund für die Niederlage galt eine Hetz-Kampagne der BILD-Zeitung, die Menowin aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit den Sieg öffentlich absprach.
Ganze 16 Jahre später wittert Menowin nun erneut seine Chance – dabei hätte er eigentlich gar nicht mehr antreten dürfen. Eine eiserne Regel der RTL-Show besagt nämlich: Wer es einmal in die Top 20 geschafft hat, ist für weitere Teilnahmen gesperrt. Für Menowin scheint Dieter Bohlen diese Vorschrift jedoch kurzerhand außer Kraft gesetzt zu haben, denn der Ex-Finalist steht mittlerweile tatsächlich in den Live-Shows.
RTL / Stefan Gregorowius
Ein Umstand, der auch Pietro Lombardi (DSDS-Sieger von 2011) sauer aufstößt. Im Podcast „Patchwork Boys“ mit Oliver Pocher findet er deutliche Worte: „Eigentlich gibt es die Regel ganz klar: Wenn du einmal bei DSDS in der Liveshow warst, darfst du nie wieder mitmachen. […] Sonst dürfte ich auch hingehen nächstes Jahr, als Kandidat.“
Zudem zeigt sich Pietro irritiert darüber, dass Menowin trotz seiner lückenhaften Leistung im Recall weitergelassen wurde. „Ich finde es krass“, wundert er sich und zeigt Verständnis für die Zuschauer*innen, die das Weiterkommen als unfair empfinden. Für Pietro steht das Ende der Geschichte ohnehin schon fest: „Er ist jetzt in den Liveshows und dann gewinnt er das Ding auch wahrscheinlich.“
Die Kritik rund um Menowin Fröhlich hört nicht auch: Auch ein aktueller Kandidat kritisiert die Jury-Entscheidung.
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