2018 gründete sich der E-Bike-Hersteller Sushi Mobility GmbH, bei dem Joko Winterscheidt sogar als Mitgründer einstieg. Doch nun muss das Startup nach einem Jahresverlust von 2,7 Millionen Euro Insolvenz anmelden.
Sushi Bikes: Das aussichtsreiche E-Bike-Startup ist pleite
Als Sushi Mobility Ende der 2010er Jahre mit seinen E-Bikes startete, war der Hype groß. E-Bikes lagen im Trend und das Startup wollte mit seinem schlichten Design vor allem Millennials überzeugen. Zwischen 2019 und 2020 wuchs der europaweite Absatz an Fahrrädern um 40 Prozent – davon profitierte auch Sushi Mobility.
Doch die Pandemie zog sich in die Länge und das Interesse ließ nach. Inzwischen ist das Unternehmen nach Informationen von „Business Insider“ pleite. Nachdem es in nur einem Jahr mehr als die Hälfte seiner Gesamtverschuldung angehäuft hatte, beläuft sich die Schuldenlast jetzt auf 4,3 Millionen Euro. Der Shop ist mittlerweile auch nicht mehr erreichbar.
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Von Joko mitbegründet: Was das für den Entertainer heißt
Zu Beginn konnte das Startup ziemlich viele bekannte Persönlichkeiten zum Investieren gewinnen. So beteiligten sich mitunter Max Wittrock und Philipp Kraiss (beide mymuesli) mit 10 Prozent. Joko Winterscheidt beteiligte sich nicht nur, sondern stieg sogar als Mitgründer ein. Joko stieg jedoch im April 2024 als Gesellschafter aus.
Für Sushi Mobility ist die Zukunft vorerst ungewiss. Es findet nach der angemeldeten Insolvenz möglicherweise noch einen Käufer. Aktuell steckt jedoch die gesamte Branche in der Krise.