Bei einem Geburtstagsdinner geschieht ein Mord – was als Outline für einen klassischen Samstagabendskrimi verstanden wird, überrascht mit einer Besonderheit: „Tödliches Spiel“ ist live und ohne Drehbuch. Die Ermittler sind bei dem Krimi-Dinner das Publikum, und dementsprechend war die Rezeption enorm. Doch wie geht es damit weiter?
Das Live-Krimi-Dinner war für die ARD ein riesiger Erfolg
Nimmt man einen Mordfall, gespielt auf einer Bühne im Kölner Coloneum vor Livepublikum, so bekommt man einen improvisierten Krimi, zwei Stunden lang. Mit dabei waren unter anderem Jan Josef Liefers, Uwe Ochsenknecht, Bill Kaulitz und Max Giermann. Dieses TV-Experiment wagte die ARD am Samstag, den 22. November und hat es nicht bereut. Die Live-Show wurde ein voller Erfolg.
Nach DWDL konnte „Tödliches Spiel – Das Live-Krimi-Dinner“ im Durchschnitt satte 3,86 Millionen Zuschauer*innen vor den Fernsehern bannen. Die Sendung sicherte sich damit 18,1 Prozent Marktanteil und setzte sich nicht nur gegenüber der Konkurrenz „Die Unzerquizbaren“ und „The Masked Singer“ durch, sondern auch gegen „Die Giovanni Zarrella Show“.
Auch bei der jungen Zielgruppe (14- bis 49-Jährigen) konnte sich die ARD mit 630.000 Zuschauer*innen 18,8 Prozent Marktanteil sichern. Im Laufe der Show nahm das Interesse des Publikums ab, was aber bei fast drei Stunden Laufzeit nachvollziehbar ist.
Auch interessant: ARD überrascht "Sturm der Liebe"-Fans mit attraktivem Neuzugang
ARD-Krimi-Dinner: So soll es mit der Live-Show weitergehen
Bei solch einem Erfolg ist davon auszugehen, dass die ARD schon einen Nachfolger oder ein ähnliches Projekt in Planung hat. Auf Anfrage von TVSTARTS gibt es jedoch keine erfreulichen Nachrichten für Fans. „Für eine Fortsetzung oder ein ähnliches Projekt gibt es derzeit noch keine konkreten Pläne“, so heißt es von Seiten der ARD.
So müssen sich Krimi-Fans erst einmal mit den Wiederholungen zufriedengeben. Das Krimi-Dinner ist zudem auch in der ARD-Mediathek für ein Jahr abrufbar.