"Da kriege ich Puls": Katja Burkard wehrt sich gegen Botox-Kritik
Maximilian Günther
Maximilian Günther
Als Kind der 2000er zum passionierten TV-Junkie erzogen. Trash-TV-Connaisseur mit Herz für Underdogs. Guilty Pleasures: GNTM & Temptation Island.

RTL-Moderatorin Katja Burkard ist ein echtes Urgestein im TV. Seit unglaublichen 29 Jahren (!) moderiert sie Punkt 12. Jetzt packt die Ikone über ihre Beauty-Eingriffe aus und richtet klare Worte an ihre Hater.

ProSieben

Blonde Locken, Deutschlands charmantestes Lispeln und eine einzigartige Karriere als Moderatorin: Das ist Katja Burkard. Seit knapp 30 Jahren ist sie eine feste Größe bei RTL und zählt zu den bekanntesten Gesichtern im TV. Jetzt überrascht sie mit einer Botox-Beichte und rechnet knallhart mit Kritikern ab, die ihr vorwerfen, nicht in Würde zu altern.

Harte Worte von Katja Burkard: So rechnet die TV-Ikone mit Botox-Kritikern ab

Katja Burkard macht keinen Hehl daraus, dass sie beim Beauty-Doc nachhelfen lässt, um jugendlich frisch zu bleiben. Schon vor Monaten verriet sie bei „TV total - Aber mit Gast“ vor Sebastian Pufpaff, dass sie sich zweimal jährlich Botox spritzen lässt. „Ich hab Botox in der Stirn, sag' ich auch jedem“, so die TV-Ikone.

Im Interview mit Brigitte stellt sich Burkard der immer heftigen Botox-Kritik. Ihr ginge es bei dem Eingriff nicht darum, jünger zu wirken, sondern darum, einen freundlicheren Look zu erhalten:

Zum eigenen Alter stehen heißt ja nicht, dass man sich mit Botox jünger machen will. Sondern ich zum Beispiel nehme Botox, weil ich diese Zornesfalte hier oben nicht haben will.

Für die Moderatorin würden Schönheits-Eingriffe nicht bedeuten, dass man das eigene Alter nicht akzeptieren könne: Da kriege ich sowieso Puls, wenn jemand sagt: 'Oh wenn jemand Botox spritzen lässt oder sonst was machen lässt, dass man dann ja nicht in Würde altert.'“

Beim Interview redet sich die Moderatorin förmlich in Rage und macht deutlich, dass ihr diese Kommentare auf den Zeiger gehen. Dann teilt sie gegen ihre männlichen Kollegen im Showgeschäft aus und zeigt auf, dass meist nur Frauen mit den Vorwürfen konfrontiert werden, nicht in Würde zu altern: Ich persönlich finde es würdelos, wenn Männer Freundinnen haben, die ihre Enkelinnen sein könnten. Da können wir dann nochmal über Würde sprechen.

Es sei an der Zeit, die Debatte völlig neu aufzurollen, so Burkard. Ihrer Meinung nach sollte die Gesellschaft aufhören, Frauen dafür zu verurteilen, sich gut fühlen zu wollen.

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