Als Stefan Raab kurz nach seinem TV-Comeback angekündigt hat, den deutschen ESC-Vorentscheid zu übernehmen, waren die Erwartungen hoch. Doch die für Deutschland angetretenen Abor & Tynna konnten beim Wettbewerb nur den 15. Platz belegen. Eine Kandidatin aus dem Vorentscheid meldet sich jetzt zu Wort und rechnet mit Raab ab.
Ehemalige Kandidatin von Raabs ESC-Vorentscheid wurde behandelt wie "Dreck am Schuh"
Sängerin Fannie Wilkens erzählt in einem TikTok-Clip, wie sie vor einem Jahr Teil einer Castingshow war. Sie wurde aus 3.000 Leuten ausgewählt und war froh, zu den letzten 15 Kandidat*innen zu gehören. Doch nach der ersten Show war Fannies Eindruck ein anderer: Sie fühlte sich als „Lückenfüller“, und auch die Jury sowie der Hauptmoderator hinterließen bei ihr keinen guten Eindruck. Sie erzählt:
Ich musste [nach der Show] wieder meinen Wert erkennen als Sängerin [...], weil die mich so behandelt haben, als wäre ich Dreck am Schuh.
Die Sängerin verrät nicht exakt, um welche Castingshow es sich gehandelt hat, doch aufgrund ihrer zeitlichen Angabe (vor einem Jahr) und ihres zeitgleichen Auftritts bei „Chefsache ESC“ ist davon auszugehen, dass in dem Video Stefan Raab und die Jury seines ESC-Vorentscheids gemeint sind. Auch die Kommentare unter ihrem Clip stimmen mit dieser Vermutung überein.
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Fannie Wilkens hatte nach ihrem Auftritt mit Depressionen zu kämpfen
Fannie hatte danach mit einer „ziemlich krassen Depression“ zu kämpfen und musste wieder zu sich selbst finden. In dem Video betonte sie jedoch, dass sie mit dem Team hinter den Kulissen keine Probleme gehabt habe und das Team, das sich um sie gekümmert habe, „total nett“ gewesen sei.
Stefan Raab hat sich dazu und zu anderen ESC-Themen nicht geäußert. Der Vorentscheid zum diesjährigen Eurovision Song Contest wird ohnehin ohne ihn stattfinden. Diesmal wird erstmals der SWR für den Vorentscheid verantwortlich sein.