Für Max Langenhahn wurde am Sonntagabend wohl ein Lebenstraum erfüllt worden, als er sich im Rennrodeln Einzel die Goldmedaille gesichert hat. Kein Wunder, dass sich auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz bei ihm gemeldet hat – den er aber kurzerhand weggedrückt hat. Was hinter dem verpassten Anruf steckt und was die Geissens damit zu tun haben, erfahrt ihr hier.
Olympiasieger drückt Bundeskanzler weg – und entschuldigt sich
Wenn man die größte sportliche Auszeichnung erhalten hat, wollen einem natürlich alle möglichen Leute dazu gratulieren. So wollte Bundeskanzler Friedrich Merz sogar noch am Sonntagabend Max Langenhahn persönlich zu seiner Goldmedaille gratulieren.
Doch daraus wurde nichts, erzählt Langenhahn der Deutschen Presse-Agentur. Merz wollte dem Wintersportler telefonisch gratulieren, doch Langenhahn drückte den Bundeskanzler kurzerhand weg. Dafür entschuldigte er sich im Nachhinein, wie er erzählt:
Lieber Friedrich. Ähh, lieber Herr Merz. Es tut mir super leid. Vielleicht schaffen wir es in den nächsten Tagen noch einmal, zu telefonieren. Ich bin auf alle Fälle stolz
- Auch interessant: Für Olympia-Biathlet hagelt es nach Fremdgeh-Geständnis Kritik
Statt Telefonat mit Merz: Olympiasieger schaut lieber Geiss-Video
Doch es gibt einen Grund, warum Langenhahn den Anruf des Bundeskanzlers nicht angenommen hat und der könnte nicht kurioser sein: Er hat nebenbei ein „cooles“ Gratulationsvideo der Familie Geiss geschaut. Die Nummer, die ihn anrief, war dem Wintersportler nicht bekannt, weshalb er sie kurzerhand wegdrückte.
Nach der Entschuldigung sprach Langenhahn nach dpa-Informationen eine Einladung zum gemeinsamen Rodeln aus, das in der Veltins-Eisarena in Winterberg stattfinden soll. Den Kontakt zum Bundeskanzleramt soll es schon geben.