„Bibi Blocksberg“ ist seit mehr als 45 Jahren ein fester Bestandteil in deutschen Kinderzimmern. Mit über 50 Millionen verkauften Tonträgern zählen die Abenteuer der Hexe aus Neustadt sogar zu den erfolgreichsten Hörspielreihen aller Zeiten. Eine Sache stört Fans allerdings seit vielen Jahrzehnten: Bibi Blocksberg hatte ursprünglich einen Bruder, der spurlos verschwunden ist und nie wieder erwähnt wurde. Zum Glück bringt Bibi-Schöpferin Elfie Donnelly nun Licht ins Dunkel: Das ist der wahre Grund für Boris' Verschwinden.
Bibi Blocksberg hatte einen Bruder ... bis er spurlos verschwand
Wer vor allem die neueren „Bibi Blocksberg“-Abenteuer kennt, dürfte sich zurecht wundern, wieso manche von uns behaupten, dass die kleine blonde Hexe überhaupt einen Bruder habe. Denn tatsächlich kam Boris Blocksberg in den ersten 7 Hörspielfolgen als Nebencharakter vor, bevor wir nie wieder etwas von ihm gehört haben.
In der Hörspielreihe erfahren wir lediglich, dass Bibis jüngerer Bruder an Husten erkrankt und deshalb zu Oma und Opa Blocksberg an die Nordseeküste ziehen müsse. Nachdem er dort angekommen ist, tritt die Figur allerdings nie wieder auf – und sämtliche Familienmitglieder scheinen vergessen zu haben, dass Boris je existierte.
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Bibi-Schöpferin Elfie Donnelly klärt auf: Deshalb musste Boris Blocksberg verschwinden
Fans der ersten Stunde rätselten jahrzehntelang, warum Boris Blocksberg nie wieder vorkam. In einem Interview mit RTL Exklusiv klärte Serienschöpferin Elfie Donnelly (die übrigens auch das Genie hinter Benjamin Blümchen ist) nun auf, dass hinter Boris' Verschwinden ein praktischer Grund steckte – er klang seiner Schwester Bibi zu ähnlich: „Er wurde damals ganz konkret rausgeschrieben, weil die Stimmen zu ähnlich waren. Es war besser, sich zu konzentrieren auf Bibi und die Eltern.“
Elfie Donnelly könne nichts versprechen, doch sie lässt durchblicken, dass hinter den Kulissen erwogen wird, das Rätsel um Boris doch noch in den Hörspielen aufzuklären. An ihre Fans kann sie bis dahin allerdings nur folgende Worte richten: „Ja, der arme Boris. Es tut mir leid.“