Wie bereits in der vergangenen Woche bekannt wurde, haben ARD und ZDF mitgeteilt, dass sie aufgrund des neuen Reformstaatsvertrags ihr breitgefächertes Angebot an linearen TV-Sendern deutlich entschlacken müssen. Drei Sendern geht es zum Jahresende an den Kragen: tagesschau24, ARD alpha und ONE werden eingestellt. Doch Kultserien wie „Sturm der Liebe“ oder „Rote Rosen“ verlieren bei ONE und Co. den Sendeplatz ihrer Wiederholungen. So geht es weiter.
ARD und ZDF machen gemeinsame Sache – und kürzen ihr Angebot gnadenlos
ZDF und ARD bieten eine Vielzahl an linearen Fernsehsendern an, allerdings ist dies im Jahr 2026 schlichtweg zu teuer. Deshalb ist man gezwungen, das Angebot an linearen Sendern deutlich herunterzukürzen. ARD und ZDF setzen beide den Rotstift an und werfen Tagesschau 24, ARD alpha und ONE zum Jahresende endgültig aus der Senderliste.
Stattdessen werden die Inhalte zukünftig auf weniger Sendern gebündelt, die sowohl ZDF- als auch ARD-Produktionen zeigen: Phoenix wird der gemeinsame Informationssender von ARD und ZDF, Neo soll Inhalte für junge Erwachsene liefern und Info wird das Zuhause von ZDF- und ARD-Dokus aller Art. KiKa, 3sat, und Arte bleiben unverändert.
ARD/WDR/Christof Arnold
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Werden die Wiederholungen von "Sturm der Liebe", "In aller Freundschaft" und Co. aus dem TV-Programm verschwinden?
Besonders beim Sender ONE, der vor 2016 noch EinsFestival hieß, laufen täglich Wiederholungen von kultigen Shows wie „Sturm der Liebe“, „In aller Freundschaft“ und „Rote Rosen“. Dabei gibt es stets richtig alte Staffeln zu sehen, die Fans zu einer nostalgischen Zeitreise in die 1990er und 2000er entführen sollen.
Allerdings könnte es diesem Angebot in Zukunft an den Kragen gehen. Durch die Umstrukturierung der Sender bleiben deutlich weniger Sendeplätze übrig, die somit automatisch viel härter umkämpft sein werden. Da bei Phoenix und Info wohl kaum kitschige Soaps laufen sollen, bleibt demnach nur Neo als zukünftige Heimat übrig. Dass allerdings ein Sender, der gezielt ein jüngeres Publikum ansprechen möchte, sein Programm mit 2000er-Wiederholungen vollstopft, scheint ebenfalls unwahrscheinlich.
Deshalb halten wir es durchaus für realistisch, dass Fans, die auf die ersten Staffeln von „Sturm der Liebe“ und Co. nicht verzichten wollen, womöglich nach Jahresende auf die Mediatheken der Sender zurückgreifen müssen.
Aber die ARD muss nicht nur drei Sender schließen, auch bei einer der erfolgreichsten Shows des Senders ist nicht alles nur Eitelsonnenschein:
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