Désirée Nick ist ein echtes Original. Die platinblonde Kabarettistin spukt seit Jahrzehnten durch die deutschen Medien und weiß genau, wie sie die Aufmerksamkeit des Publikums erregt. Besonders im Reality-TV erlangte sie große Bekanntheit; unter anderem wurde sie 2004 zur ersten Dschungelkönigin gekrönt. An dem aktuellen Zustand der Reality-Branche verliert die 69-jährige allerdings kein gutes Haar.
La Nick findet: Der Reality-Nachwuchs begeht einen großen Fehler
Aktuell steht Désirée Nick mal wieder für eine Trash-TV-Sendung vor der Kamera: In „Die Realitystar Academy“ sucht sie als strenge Direktorin den nächsten Nachwuchs-Realitystar, der alle nötigen Qualitäten mitbringt, um das Publikum so richtig zu unterhalten. Anlässlich des Staffelauftakts ließ sich Queen La Nick, zu einem Interview mit teleschau bitten, wo sie sich in typischer Nick-Manier gehörig über Deutschlands Trash-TV-Szene auslässt.
Laut Désirée Nick gäbe es in der Realitybranche einen Mangel an Stars. „Heutzutage fehlen die Leute, die für ikonische Momente sorgen. Jeder will ein Icon, eine Queen, eine Legende sein. Aber bleiben diese Menschen im Gedächtnis? Nein“, so das Fazit der Dschungelkönigin. Ihrer Meinung nach begehen angehende Realitystars in ihrem Streben nach Fame einen drastischen Fehler: „Stattdessen schlachten sie ihr Privatleben aus, was ich nie gemacht habe. Und wenn gar nichts mehr geht, werden die Kinder vor die Kamera gezerrt.“
Nick stört vor allem, dass es bei diesen Realitystars nicht mehr um die Kunst der Unterhaltung gehe: „Dafür braucht man kein künstlerisches Talent und dann ist es auch kein Beruf.“
Désirée Nick sieht sich selbst als Vorbild
Wenn es nach Désirée Nick geht, könne der Reality-Nachwuchs einiges von ihr lernen, denn sie sei seit über 20 Jahren das waschechte Original: „Als ich 2004 zur ersten Dschungelkönigin gekrönt wurde, habe ich Reality zu einer Industrie gemacht und gezeigt, was es für Möglichkeiten gibt. Ich bin diejenige, an der sich alle anderen orientiert haben.“
Ihrer Meinung nach sei gute Reality-Unterhaltung weit mehr als nur Alkohol, Sex und Party, sondern verlange den Stars ab, ohne Drehbuch zu begeistern: „Als Schauspieler bekommt man Texte in die Hand gedrückt: ‚Lerne das auswendig, erwecke es zum Leben, interpretiere es neu.‘ Im Reality-Fernsehen hat man das nicht, da muss man selbst kreativ und eloquent genug sein, um seinen eigenen Text zu formulieren.“ Ob Nick in der „Realitystar Academy“ den perfekten Nachfolger findet, bleibt abzuwarten. Wer sich selbst ein Bild davon machen will, wird bei Joyn fündig:
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