"Bin sehr erschüttert": 230 Jahre alter "Schatz" lässt Horst Licher in "Bares für Rares" an der Menschheit zweifeln!
Maximilian Günther
Maximilian Günther
Als Kind der 2000er zum passionierten TV-Junkie erzogen. Trash-TV-Connaisseur mit Herz für Underdogs. Guilty Pleasures: GNTM & Temptation Island.

Normalerweise kennen wir Horst Lichter fröhlich und gut gelaunt. Als ein kurioses Objekt bei „Bares für Rares“ angeboten wird, kippt jedoch die Stimmung. So empört sah man den ZDF-Moderator selten.

Fotomontage: ZDF

Horst Lichter hat bei „Bares für Rares“ eigentlich immer ein strahlendes Lächeln auf dem Gesicht. Doch als ein Objekt mit kurioser Hintergrundgeschichte angeboten wird, verfliegt die gute Laune schnell. Warum Horst Lichter aufrichtig empört ist, erfahrt ihr im Artikel.

Dieses Hütchen ist nicht für die Finger: So ein Objekt gab es bei "Bares für Rares" noch nie

Bei „Bares für Rares“ kam es zu einem besonderen Moment: Als das Ehepaar Smits bei der Trödelshow auftaucht, haben sie einen Schatz im Gepäck, der selbst für Expertin Wendela Horz eine absolute Premiere ist: „Ich bin begeistert. So was hatte ich noch nie, und ich wette, die Kollegen auch nicht. Neckisch hakt die Expertin bei Horst Lichter nach, ob er zufällig wisse, worum es sich bei diesem silbernen Hütchen handle, doch der Moderator muss passen.

Hättet ihr gewusst, wofür dieses Hütchen gedacht ist? ZDF
Hättet ihr gewusst, wofür dieses Hütchen gedacht ist?

Dann bringt Wendela Horz endlich Licht ins Dunkel: Bei dem mitgebrachten Schatz handelt es sich um ein Stillhütchen, das auf die Brustwarze einer stillenden Mutter aufgelegt wird. Der Gegenstand sei aus massivem Silber gefertigt und ist knapp 230 Jahre alt. Aufgrund des Alters und des edlen Materials könne es sich nur um das Stillhütchen einer reichen, adeligen Dame handeln, so die Einschätzung der Expertin.

Horst Lichter ist sprachlos: Die Geschichte des Stillhütchens schockt ihn zutiefst

Laut Expertin sei der Gegenstand aber gar nicht von der reichen, adeligen Frau benutzt worden, denn Frauen in gehobenen Kreisen stillten ihre Kinder nicht selbst: Das galt als sehr unfein und unpassend.

Stattdessen wurden die Babys an Ammen abgeschoben, die den fremden Nachwuchs an ihrer eigenen Brust säugten – auf eine enge Mutter-Kind-Bindung wurde demnach keinen Wert gelegt. Häufig seien diese Kinder sogar als sogenannte Windelpakete aufs Land geschickt worden, ohne dass die Eltern dabei gewesen seien. Das Hütchen könnte demnach als Barriere gedient haben, damit der direkte Hautkontakt zwischen einem Baby aus gutem Hause und einer „niederen“ Amme verhindert wurde.

Wendela Horz erklärt: Adelige Mütter ließen ihre Kinder von fremden Frauen stillen. ZDF
Wendela Horz erklärt: Adelige Mütter ließen ihre Kinder von fremden Frauen stillen.

Horst Lichter kann gar nicht fassen, was er da zu hören bekommt: Ich sag mal so, der liebe Gott hat einen verdammt großen Zoo auf diese Welt geschickt. Als die Expertise abgeschlossen ist, zieht er ein ungewöhnlich düsteres Fazit: Ich habe viel gelernt und bin sehr erschüttert über uns Menschen. Der silberne Stillhut wird im Händlerraum für 160 Euro verkauft.

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