Die Filme der öffentlich-rechtlichen Sender liefern immer nur Kitsch und heile Welt? Weitgefehlt! Denn heute Abend feiert im Ersten ein mitreißendes Psychodrama Premiere, in dem zwei entfremdete Eltern sich zusammenraufen müssen, um das gemeinsame Kind vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren.
Können Eltern Scham, Trauer und Wut überwinden, um das eigene Kind zu retten?
Das Erste zeigt heute Abend, am 23. September 2026, die Free-TV-Premiere „Eine Nacht in Bangkok“. In dem Film lernen wir Katharina (Désirée Nosbusch) und Hektor (Matthias Brandt) kennen, deren Ehe vor 10 Jahren in die Brüche ging. Jetzt finden die beiden ungewollt im Warteraum eines Gefängnisses wieder zusammen. Der Grund: Ihre gemeinsame Tochter Lilith (Clara Vogt) steckt in Schwierigkeiten. Angeblich soll die Studentin an einer Einbruchserie beteiligt gewesen sein, weswegen sie jetzt in Untersuchungshaft sitzt.
NDR/ARD/Stephan Rabold
Auch wenn die Luft zwischen den ehemaligen Eheleuten brennt, raufen sie sich zusammen, um die Vergangenheit ihres Kindes zu durchleuchten. Während der Ermittlungen wird den beiden jedoch immer bewusster, dass sie ihre Tochter längst nicht so gut kennen, wie gedacht. Je tiefer sie in das heimliche Leben der Studentin eintauchen, desto härter werden sie mit den Verfehlungen ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Warum heißt der Film "Eine Nacht in Bangkok"?
In einer sehr zentralen Szene des Films wird der 80er-Kulthit „One Night in Bangkok“ von Murray Head gespielt, der Mitte der 80er-Jahre auf Platz 1 der deutschen Charts landete. Hauptdarstellerin Désirée Nosbusch verrät im NDR, warum der Song sie so berührt. Sie denke beim Hören an „Cocktails, die aus Blue Curaçao bestehen. Big Hair. Schulterpolster. Pastellfarben. Grüne Haare. Singles mit 45 Umdrehungen pro Minute auf dem Plattenteller. Flaschendrehen und Klammerblues.“
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