"Nord bei Nordwest"-Ikone Jana Klinge wollte gar keine Schauspielerin werden: Diese ungewöhnliche Karriere hatte sie eigentlich im Sinn

Millionen von Fans kennen ihr Gesicht: Schauspielerin Jana Klinge wurde beim ARD-Hit „Nord bei Nordwest“ zum Schauspielstar. Ursprünglich träumte sie aber von einem ganz anderen Job.

NDR/ARD/Sandra Hoever

„Nord bei Nordwest“ zählt zu den erfolgreichsten Krimireihen im deutschen Fernsehen. Seit 2021 ist Schauspielerin Jana Klinge in der Rolle der Oberkommissarin Hannah Wagner zu sehen. Warum die 45-Jährige eigentlich gar keine Schauspielerin werden wollte, verrät sie im Interview.

Jana Klinge ist eine der besten Schauspielerinnen Deutschlands – ursprünglich strebte sie eine ganz andere Karriere an

Jana Klinge hat das geschafft, wovon viele Schauspielende in Deutschland nur träumen können: Seit mehr als zwei Jahrzehnten spielt sie sich erfolgreich durch die hiesige Medienlandschaft. Von „Notruf Hafenkante“, bis „Tatort“ war die Darstellerin bereits in Dutzenden Erfolgsproduktionen zu sehen. Ab 2021 übernahm sie dann eine Hauptrolle in einer der quotenstärksten Reihen, die das deutsche TV zu bieten hat: Wenn eine neue Folge von „Nord bei Nordwest“ im Ersten läuft, kleben jedes Mal zig Millionen Menschen gebannt vor den Bildschirmen.

Anlässlich der Veröffentlichung des neuen Films „Das dritte Grab“, sprach die Schauspielerin bei „DAS! Rote Sofa“ über ihre Karriere. Jana Klinge erzählt, dass sie als Kind vernarrt in die Kultserie „Anna“ gewesen sei, in der Ballett eine große Rolle spielt. Weil sie so begeistert davon war, träumte sie davon, „Profitänzerin zu werden“. Klinge tanzte jahrelang und bewarb sich sogar bei einem renommierten Internat, um dort ihren Traum zu verwirklichen – leider wurde sie nicht aufgenommen.

So kam die "Nord bei Nordwest"-Ikone doch noch zum Schauspiel

Eine Schulfreundin habe sie dann darauf gebracht, es doch mit dem Theaterschauspiel zu probieren. Anfangs habe sich Klinge allerdings gegen die Idee gesperrt: „Nein, ich möchte doch diesen Ausdruck mit Musik und Körper.“ Trotzdem habe sie es gewagt und zu ihrer eigenen Überraschung sei sie dabei geblieben. 2003 wurde sie an der Potsdamer Schauspielschule aufgenommen, und konnte am lokalen Theater erste Erfahrungen sammeln.

2007 gelang ihr dann der Sprung ins Fernsehen mit der Sat.1-Krimiserie „R.I.S. - Die Sprache der Toten“, die allerdings nach nur einer Staffel abgesetzt worden ist. Daraufhin hat Klinge ihr Theater-Engagement an den Nagel gehängt und sich mehr und mehr Dreharbeiten für Film und Fernsehen zugewandt.

Alles, was ihr über den neuen „Nord bei Nordwest“-Film wissen müsst, gibt es hier:

TV-Ausstrahlung & Streaming: Alle Infos zu „Das dritte Grab“

Maximilian Günther
Maximilian Günther
-Redakteur, TV-STARTS
Als Kind der 2000er zum passionierten TV-Junkie erzogen. Trash-TV-Connaisseur mit Herz für Underdogs. Guilty Pleasures: GNTM & Temptation Island.
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