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Kinostart
9. April 1992 (1h 35min)
- Regie
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Mit
Dominique Pinon, Marie-Laure Dougnac, Jean-Claude Dreyfus mehr
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Genre
Komödie, Drama, Horror, Fantasy
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Nationalität
Frankreich
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Frankreich, irgendwann in den 1950ern: Irgendetwas, vermutlich ein Krieg oder eine andere Art Katastrophe, hat die Nation in ein post-apokalyptisches Szenario gestürzt. Die Tristesse wird nur noch von einem chronischen Nahrungsmangel überschattet. Da Not aber bekanntermaßen erfinderisch macht, hat der Metzger im Erdgeschoss eines bröckeligen Mietshauses eine morbide Geschäftsidee entwickelt: Clapet (Jean-Claude Dreyfus) lockt ahnungslose Fremde mit einer Stellenausschreibung in das alte Haus, um sie dort zu saftigen Schenkeln, Schulter- und Rückenstücken zu verarbeiten und an die hungernden Nachbarn zu verschachern. Dutzende sind so schon durch den Fleischwolf gewandert, als eines Tages Louison (Dominique Pinon) in der Stadt auftaucht. Der einstige Zirkus-Clown bewirbt sich um den Posten als Hausmeister, nicht ahnend, dass seine bedeutendste Qualifikation seine Fettpölsterchen sind. Schon den fetten Braten schnuppernd, hat keiner der Hausbewohner die Rechnung mit Julie (Marie-Laure Dougnac) gemacht: Ausgerechnet die Tochter des Metzgers verguckt sich in den Neuankömmling und droht, die Wartezeit auf den nächsten Gang mit Hilfe einer vegetarischen Rebellengruppe beträchtlich zu verlängern…
| Verleiher | - | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 1991 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | 25 millions de F |
Von Christian Roman
Aus dem Französischen stammend, bezeichnet der Begriff Delikatesse erlesene Dinge, die einen außergewöhnlichen Lebensgenuss bieten. Passender könnte der Titel des Spielfilmdebüts von Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro aus dem Jahr 1991 kaum sein. „Delicatessen“, die makabere Endzeitvision der beiden Franzosen, die später mit Die Stadt der verlorenen Kinder ein ebenso düsteres wie komisches Fantasy-Drama nachlegten, findet nun wieder seinen Weg in die deutschen Kinos. Dabei lässt sich der Film nur schwer einem Genre zuordnen, geht aber am ehesten als schwarzhumorige Groteske durch, die an Skurrilität und Detailverliebtheit schwer zu überbieten ist. Ein fantastischer Leckerbissen.
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Filmcritic.com
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