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Kinostart
30. April 2009 (1h 25min)
- Regie
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Mit
Albert Dupontel, Marie-Josée Croze, Pierre Vaneck mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Frankreich
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Der 42-jährige Antoine Méliot (Albert Dupontel) führt genau das Leben, das Filme und Zeitschriften, Fernsehen und Werbung gerne zum Ideal erklären. Als Mitinhaber einer erfolgreichen Pariser Werbeagentur hat er selbst seinen Teil dazu beigetragen, dass nun alle glauben, sein Leben sei ein Traum. Doch irgendetwas stimmt nicht mehr. Sein Job geht Antoine nur noch auf die Nerven. Selbst das viele Geld, das er verdient, kann ihn nicht mehr versöhnen. Zudem scheint ihn auch nichts mehr mit seiner Familie, seiner wundervollen Frau Cécile (Marie-Josée Croze) und seinen beiden reizenden Kindern, zu verbinden.
| Originaltitel | Deux jours à tuer | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Arsenal Filmverleih | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2008 | Budget | - |
Von Sascha Westphal
Kurz bevor der Abspann von Jean Beckers „Tage oder Stunden“ beginnt, setzt ein Chanson ein. Serge Reggiani singt mit einer erschütternden Intensität „Le Temps Qui Reste“. Dieses Lied und diese Stimme sind weit mehr als nur eine musikalische Untermalung der Schlusstitel. Sie sind der emotionale Kulminationspunkt, auf den alles in diesem sich unentwegt zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen erlösenden Aufbrüchen und endgültigem Stillstand hin und her bewegenden Familiendrama unausweichlich zuläuft. „Die Zeit, die bleibt“ – auch das wäre ein passender Titel für Beckers heitere Tragödie eines viel zu ehrlichen Lügners. Nur stellt sich die Frage, ob viele Kinobesucher überhaupt die Chance haben werden, sich in diesem Moment der Musik und den in ihr zum Ausbruch kommenden Gefühlen ganz hinzugeben. In einer Zeit, in der in vielen Kinosälen sofort das Licht angeht, wenn die ersten Credits auf der Leinwand erscheinen, und ein Großteil des Publikums seine Sachen zusammensammelt und aufsteht, ist ein solcher Musikeinsatz ein Wagnis. Wie leicht kann er einfach verpuffen. Doch Becker (Dialog mit meinem Gärtner) beharrt darauf, dass alles in einem Film Bedeutung hat, selbst der Abspann, und ein Chanson mehr sagen kann als tausend Bilder. Das ist natürlich im höchsten Maße anachronistisch, aber eben auch ein Bekenntnis zu einem Kino, das mehr ist als nur ein Zeitvertreib unter vielen, dem das Publikum mit Respekt und einer besonderen Aufmerksamkeit begegnen sollte.
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Rolle: Antoine Méliot
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Rolle: Cécile
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Rolle: Vater von Antoine
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Rolle: Marion
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Die Kinostarts der Woche (30. April 2009)
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