Das Herz von Jenin
Filmposter von  Das Herz von Jenin
7. Mai 2009 Im Kino | 1 Std. 29 Min. | Dokumentation
Regie: Leon Geller, Marcus Vetter
User-Wertung
2,9 4 Wertungen, 1 Kritik
Filmstarts
1,5

Inhaltsangabe

Im November 2005 wurde der 12-jährige Ahmed durch einen Kopfschuss getötet. Er lebte mit seiner großköpfigen Familie im westjordanischen Flüchtlingslager Jenin und war im Begriff, anlässlich des Ramadanfestes eine Krawatte zu kaufen. Dabei traf er auf zwei Freunde, die mit Spielzeuggewehren herumliefen. Die Jungen begannen Krieg zu spielen, doch aus der Fiktion wurde plötzlich schreckliche Realität. Denn just zur selben Zeit war eine Abteilung der israelischen Armee zwecks einer Razzia in Jenin unterwegs. Üblicherweise erfolgen Unternehmungen dieser Art nachts, um die Zivilbevölkerung zu schonen, doch dieses Mal war es anders.

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

1,5
enttäuschend
Das Herz von Jenin
Von Jonas Reinartz
Im November 2005 wurde der 12-jährige Ahmed durch einen Kopfschuss getötet. Er lebte mit seiner großköpfigen Familie im westjordanischen Flüchtlingslager Jenin und war im Begriff, anlässlich des Ramadanfestes eine Krawatte zu kaufen. Dabei traf er auf zwei Freunde, die mit Spielzeuggewehren herumliefen. Die Jungen begannen Krieg zu spielen, doch aus der Fiktion wurde plötzlich schreckliche Realität. Denn just zur selben Zeit war eine Abteilung der israelischen Armee zwecks einer Razzia in Jenin unterwegs. Üblicherweise erfolgen Unternehmungen dieser Art nachts, um die Zivilbevölkerung zu schonen, doch dieses Mal war es anders. Ein Scharfschütze hielt den Knaben für einen Terroristen und das Plastikspielzeug in seinen Händen für eine echte Kalaschnikow. Für Ahmed kam jede Hilfe zu spät. Umso überraschender war die Haltung seiner Eltern, Ismael und Abla Khatib, die sich wider Erwarten bere

Trailer

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Samstag, 24. April 2010

User-Kritik

Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Starke Dokumentation, die keine einfachen Lösungen anbietet. Das mag verstörende wirken, aber genau dadurch hinterlässt der Film einen nachhaltigen Eindruck. Wäre es hier lediglich um Love&Peace gegangen, wäre es zwar ein netter Kinoabend gewesen, aber man hätte den Film einen Tag spätere wieder zu den Akten gelegt. So bleibt die Frage: wie ist Frieden möglich? Gibt es den oder die Schuldigen? Der Protagonist des Filmes ist der ...
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Weitere Details

Produktionsland Deutschland
Verleiher Arsenal Filmverleih
Produktionsjahr 2008
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen -
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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