Kinostart:
7. Mai 1998
Film auf Blu-ray erhältlich seit: 29. April 2011
Regie: Jan Kounen
Mit Vincent Cassel, Monica Bellucci, Tchéky Karyo,
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Produktionsland:
Frankreich
.
Genre:
Krimi
,
Action
Laufzeit: 103 Minuten.
Produktionsjahr:
1996
Verleiher: Universum Film A.G. (UFA)
Inhalt: Yann Lepentrenc alias "Dobermann" (Vincent Cassel) macht sich gemeinsam mit seiner Freundin, der tauben Zigeunerin Nathalie (Monica Bellucci), und seiner Gang auf einen Raubzug. Dabei geht es ganz schön brutal zur Sache.
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(3,5)
User-Wertung(4649 Bewertungen)
(3,3)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Robert Cherkowski
(4,5)
Nach zwölf Jahren im Zwinger des Indexes für jugendgefährdende Medien haben sich 2011 endlich die Kerkertüren geöffnet, um eine der wildesten Bestien des europäischen Gegenwartskinos in die frei Wildbahn zu entlassen: Jan Kounens „Dobermann" – ein cineastischer Wuchtbrocken sondersgleichen. Auch oberhalb der Ladentheke und ohne den Reiz des Verbotenen ist Kounens hundsgemeiner Thriller eine urgewaltige Erfahrung; auch über ein Jahrzehnt später kann des Menschen bester Freund, Vincent Cassel, immer noch so kraftvoll zubeißen wie am ersten Spieltag. Zahlreiche Genre-Filmer, darunter etwa Mark Neveldine und Brian Taylor („Crank"), haben seitdem versucht, sich an der aggressiven Power Kounens zu messen. Am Ende mussten sie jedoch alle die weiße Fahne hissen. Zu kalkuliert und letztlich harmlos gerieten ihre Versuche, Kounens höchst asozialen, visuell, sexuell und moralisch derangierten Film auszustechen. „Dobermann" ist ihnen einfach immer eine Schnauzenlänge voraus.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,3)
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insgesamt 1 Kritik
Telefonmann
Mitglied seit 1.452 Tagen
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232 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
Mir war irgendwie nach einem ziemlich stumpfen, aber unterhaltsamen Actionfilm und da ich "Dobermann" positiv in Erinnerung hatte und lange nicht mehr gesehen habe, sah ich mir diesen Film mal wieder an. Meiner Lust nach stumpfen Action bin ich damit auf jeden Fall nachgekommen und ich finde diesen Film nach wie vor gelungen.
Die Story ist ganz sicher nichts Besonderes. Es handelt sich halt um eine ziemlich übliche Gangsterstory. Typen gehen Bank ausfallen, Polizei spürt sie auf - Showdown. So ungefähr läuft es hier auch ab. Trotzdem ist die Story nett umgesetzt worden und hat mich nicht gelangweilt.
Die Darsteller sind allesamt wirklich gut. Es gibt ein paar mir bekannte Namen und Gesichter wie Vincent Cassel und Monica Bellucci. Die beiden spielen gut. Aber auch der Rest der Besetzung kann sich sehen lassen und gerade der miese Polizist spielt seine Arschlochrolle echt überzeugend. Natürlich ist hier eigentlich jede Figur total ober-mega-cool, das ist halt der Stil von "Dobermann". Dazu spielen die Darsteller ihre Figuren auch recht überzogen, was aber passt. Dass die Figuren ansonsten eigentlich keinerlei Charakterisierung bekommen, störte mich hier mal nicht weiter.
Die Inszenierung ist gut, doch man muss schon damit klarkommen. Insgesamt ist der ganze Film recht eigenwillig und etwas gewöhnungsbedürftig. Das soll heißen, dass "Dobermann" sehr überzogen ist und auch sehr fern von der Realität. Das Ganze wirkt teilweise schon leicht wie eine Comicverfilmung. Mich hat das allerdings nicht gestört und ich fand die Coolness des Films gelungen. Die Atmosphäre ist also auch absolut cool und ernst nehmen kann man diesen Film nicht.
"Dobermann" ist nicht harmlos und eigentlich ziemlich gewalttätig. Besonders explizite oder grafische Gewalt darf man zwar nicht erwarten, doch eine "FSK: ab 18" Freigabe ist durchaus berechtigt. Die Sympathien für die eigentlichen "Bösen" werden beim Zuschauer auch recht leicht geweckt, weil die eigentlich "Guten" teilweise ganz schön miese Charaktere sind. Selbst wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, wär ich für die "Bösen" gewesen, weil dies einfach total bizarre und überzogene Charaktere sind, die mir gefallen haben.
Der Unterhaltungswert ist sehr gut. Teilweise passiert zwar nicht wirklich viel und "Dobermann" hat nur zwei Höhepunkte zu bieten, doch fand ich das Geschehen immer unterhaltsam und amüsant. Zu all dem Treiben gibt es einen recht technolastigen Score, welcher mir persönlich zwar nicht so gefallen hat, aber sehr gut in den Film passt und deshalb auch als gelungen zu bezeichnen ist.
Fazit: "Dobermann" ist ein moderner, hipper Gangsterfilm mit einer wilden und hektischen Inszenierung, übertriebener Coolness und einer fast schon comicartigen Atmosphäre. Wer sich darauf einlassen kann und will bekommt zusätzlich noch gute Darsteller, einen passenden Score und auch die ein oder andere brutale Szene geboten. Wird sicher nicht jedem gefallen, aber ich fand's gut!
Verfasst am 03.08. um 19:48 Uhr -
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Besetzung und Stab
Vincent Cassel
Rolle: Yann Le Pentrec aka Dobermann
Monica Bellucci
Rolle: Nat the gipsy
Tchéky Karyo
Rolle: Inspector Sauveur Cristini
Antoine Basler
Rolle: Jean-Claude Ayache
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Gast - Freitag, 10. Februar um 02:44