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Kinostart
unbekannt (1h 41min)
- Regie
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Mit
Cyril Raffaelli, David Belle, Philippe Torreton mehr
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Genre
Action
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Nationalität
Frankreich
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Auch im Jahr 2016 ist es der Politik noch nicht gelungen, die Bandenherrschaft im Banlieue 13 zu beenden. Fünf Gangs haben das durch eine Mauer abgegrenzte Gebiet fest im Griff. Die korrupte DISS-Einheit inszeniert die Tötung von Streifenpolizisten und schiebt sie den Banlieue-Bewohnern in die Schuhe. Die daraus resultierenden Unruhen will der Anführer der Spezialeinheit Walter Gassman (Daniel Duval) nutzen, um das Banlieue-Problem ein für allemal in die Luft zu jagen. Cop Damien (Cyril Raffaelli) und Extremsportler Leito (David Belle) haben aber etwas gegen den Plan, das Viertel dem Erdboden gleich zu machen. Sie wollen dem Präsidenten die Wahrheit darüber sagen, welche Absichten Gassman wirklich verfolgt...
| Originaltitel | Banlieue 13 - Ultimatum | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | - | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2008 | Budget | 12 Mio. Dollar |
Von Jens Hamp
Luc Besson (Léon, der Profi) produzierte 2004 den Actionfilm Ghettogangz, der vor allem aufgrund seiner rasanten Parcours-Szenen für Aufsehen sorgte. Trotzdem war zwischen den Zeilen eine – popcorngerechte – Kritik an der seit mehreren Jahrzehnten praktizierten Integrationspolitik der französischen Regierung kaum zu übersehen. In Vororten zusammengepfercht fristen Immigranten im realen Frankreich ihr Dasein. In Bessons Zukunftsvision wird diese Aussichtslosigkeit noch übererhöht: Das Viertel Banlieue 13 ist von einer mehreren Meter hohen Betonmauer umgeben. In der Realität eskalierte die Rebellion jugendlicher Immigranten 2005 in Aufständen, während deren Verlauf mehr als 9.000 Autos zerstört und fast 3.000 Personen festgenommen wurden. Selbst die bauliche Ausgrenzung eines Stadtteils ist längst kein unvorstellbarer Gesellschaftsalbtraum mehr: Aufgrund der hohen Kriminalitätsrate ließen die Oberen der italienischen Stadt Padua innerhalb von zwei Tagen eine drei Meter hohe Stahlwand empor ziehen. Der umzäunte Häuserblock war nur noch über Kontrollpunkte erreichbar, die ansässigen Immigranten wurden innerhalb eines Jahres umgesiedelt. Auch die Fortsetzung „Ghettogangz 2 – Ultimatum“ weist nun eine brisante gesellschaftspolitische Note auf. Allerdings vergisst Regisseur Patrick Alessandrin („Der kleine Scheißer“) darüber, dass sein Film vorrangig ein stringenter High-Speed-Actioner sein sollte.
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Rolle: Damien
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Rolle: Leïto
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Rolle: Präsident
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Rolle: Walter Gassman
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Empire UK
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Filmcritic.com
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