Kinostart:
7. Januar 1988
Regie: Barbet Schroeder
Mit Mickey Rourke, Faye Dunaway, Alice Krige,
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Produktionsland:
Vereinigte Staaten
.
Genre:
Tragikomödie
Laufzeit: 97 Minuten.
Produktionsjahr:
1987
Verleiher: Koch Media Home Entertainment
Inhalt: Henry Chinaski (Mickey Rourke) ist ein Säufer, wie er im Buche steht. Jeden Tag hängt er in derselben Kneipe ab, wo er sich regelmäßig im Hinterhof mit Barkeeper Eddie (Frank Stallone) blutige Schlägereien liefert. Das bürgerliche Leben stößt ihn ab, es geht ihm nicht darum, den amerikanischen Traum zu leben oder in das System zu passen. Eines Abends trifft Henry die attraktive Trinkerin Wanda (Faye Dunaway, Bonnie And Clyde, Chinatown), bei der er sofort einzieht. Doch die Liebe reicht erst mal nur bis zur nächsten Whiskyflasche. Die junge, gutsituierte Verlegerin Tully Sorenson (Alice Krige, Silent Hill), die ein Literaturmagazin herausgibt, hat unterdessen einen Privatdetektiv auf Henry angesetzt. Sie war nämlich derart von den eingesendeten Kurzgeschichten des Straßenpoeten angetan, dass sie ihn nicht nur unbedingt groß rausbringen will, sondern sich auch ein wenig in ihn verschossen hat…
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christoph Petersen
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Als er am 18. Mai 1978 in der Hamburger Markthalle eine Lesung hielt, bestand er auf einen Kühlschrank auf der Bühne, damit der Alkoholnachschub nur ja nicht abreißt. Charles Bukowski gilt bis heute als Inbegriff des saufenden Genies. Mit seiner knallhart auf den Punkt gebrachten Prosa, die sich überwiegend mit den Schmuddelseiten des Lebens beschäftigt, galt er 1986 als der meistgeklaute Autor der Welt - jeder wollte ihn lesen, aber niemand traute sich, seine Bücher auf den Ladentresen zu legen. Das Überraschende dabei: Seine Geschichten sind nur selten düster oder grimmig, sondern in der Regel absurd und urkomisch. So auch sein Drehbuch zu dem autobiographisch geprägten Säuferfilm „Barfly“, das sein Regisseur-Kumpel Barbet Schroeder kongenial auf die Leinwand brachte.
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insgesamt 4 Kritiken
8martin
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171 Userkritiken
Bewertung:
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Kritik:
Wenn wie hier so viel hoch karätige Qualität vor und hinter der Kamera anzutreffen ist, dann muss schon etwas Tolles dabei herauskommen. Drehbuchautor Bukowski weiß, wovon der redet. Er ist und bleibt der literarische ’Säufer’ schlechthin. Regisseur Schroeder liefert bekanntlich spannende Action und die beiden Hauptdarsteller (Rouke /Dunaway) sind absolut grandios. Eine Milieustudie aus der Kneipengosse. Hier treffen sich zwei Alks, die sich an einander aufrichten, um dann gemeinsam wieder abzustürzen. Er braucht die ’Drinks, wie die Spinne ihre Fliege’. Dank pfiffiger Dialoge wird man nicht runtergezogen, dahin, wo sich die Akteure tummeln. Es entsteht sogar so etwas wie Sympathie für die Akteure, weil man sie und ihre Art zu leben zu verstehen beginnt. Und über dem ’Säufer’ schwebt ja immer noch der literarische Erfolg, an dem er sich selbst aus dem Sumpf ziehen kann. Obwohl tief beeindruckt, schmeckt einem das Bier danach doch wieder.
Verfasst am 30.01. um 14:39 Uhr -
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