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Kinostart
4. Februar 2010 (1h 33min)
- Regie
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Mit
Unbekannte Schauspieler
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Genre
Dokumentation
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Nationalität
Frankreich, Großbritannien, Niederlande
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In den späten 80er Jahren war Khru Neua Chai Kositto ein überaus erfolgreicher Thai-Boxer, der im Lauf seiner Profi-Karriere nur ganz wenige Kämpfe verloren hat. Zu Beginn der 90er ist er aus diesem Geschäft, das ihm immer weniger gefiel, ausgestiegen. Eine spirituelle Erfahrung hat ihn schließlich dazu bewegt, einem buddhistischen Orden beizutreten und Mönch zu werden. Seit 1991 lebt er im thailändischen Teil des Goldenen Dreiecks und hat dort das Kloster „Zum Goldenen Pferd“ aufgebaut. Neun Monate im Jahr zieht er mit einer Reihe von Novizen und einer Nonne, die auch das Kloster mit Khru zusammen leitet, durch die Dörfer und Ansiedlungen in dieser abgeschiedenen Grenzregion. Seine Bemühungen gelten den Kindern, die dort oft unter furchtbarsten Bedingungen aufwachsen. Die, die keine Eltern mehr haben oder deren Eltern sich nicht um sie kümmern können, nimmt er manchmal auf Zeit, manchmal auch für immer mit. Einige werden Novizen, anderen verschafft er einfach einen neuen Start ins Leben...
| Verleiher | imFilm | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2006 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Sascha Westphal
Die besten Geschichten schreibt das Leben – das behauptet auf jeden Fall eine alte Weisheit, an die viele Filmemacher und Produzenten allem Anschein nach fest glauben. Nur so lässt sich die Flut der Kino- und Fernsehfilme erklären, die mit Einblendungen wie „Basiert auf einer wahren Geschichte“ beginnen. Oft stellt sich bei diesen Produktionen dann allerdings die Frage, ob das Leben tatsächlich ein solch brillanter Autor ist. Aber gerade wenn die Zweifel übermächtig werden, kommt plötzlich eine Geschichte daher, die sich wirklich niemand besser hätte ausdenken können. Der niederländische Filmemacher Mark Verkerk ist auf eine solche gestoßen. Nur hat er aus ihr keinen Spielfilm gemacht, sondern sich ihr und ihrer Realität ganz verpflichtet. „Buddha’s Lost Children – Eine wahre Geschichte über Hingabe und Mitgefühl“, Verkerks Dokumentation über den thailändischen Wandermönch Khru Neua Chai Kositto ist zwar schon aus dem Jahr 2006, aber das kann ihrem Sujet nichts anhaben. Das wird auch in vielen Jahren noch so faszinierend sein wie zum Zeitpunkt der Dreharbeiten. Verkerks biederer Stil und seine oberflächliche Vorgehensweise erweisen sich dagegen schon als weitaus hinderlicher.
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