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Kinostart
4. November 2010 (1h 24min)
- Regie
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Mit
Josse De Pauw, Maren Eggert, Bruno Todeschini mehr
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Genre
Tragikomödie
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Nationalität
Frankreich, Deutschland
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Zwei Stunden am Flughafen Paris Orly: Eine junge Frau (Natacha Régnier) - auf dem Weg nach Hause zu ihrem Mann - verliebt sich in einen Fremden (Bruno Todeschini). Eine Mutter (Mireille Perrier) und ihr fast erwachsener Sohn (Emile Berling) sind unterwegs zur Beerdigung des Exmannes und Kindvaters. Ein junges Paar (Jirka Zett, Lina Falkner) auf seiner ersten großen Reise verliert sich aus den Augen. Eine Frau (Maren Eggert) wagt erst in der Anonymität der Öffentlichkeit, den Abschiedsbrief ihres Mannes (Josse De Pauw) zu lesen. Sie alle warten auf ihren Flug.
| Verleiher | Piffl Medien GmbH | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2010 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Andreas Staben
Flughäfen sind die ultimativen Transit-Orte unserer Zeit. Im Flugzeug lassen sich innerhalb weniger Stunden ganze Kontinente überwinden, aber davor haben die Reise- und Grenzregelungen einen oft fast genauso langen Marathon von Kontrollen und Warterei gesetzt: Am Airport ist man schon weg, aber noch nicht da. Die Absurditäten dieser territorialen und mentalen Unbestimmtheit hat Steven Spielberg in seiner klarsichtigen Komödie „Terminal" auf den Punkt gebracht, bei ihm ist der Flughafen geradezu eine Miniatur-Version einer durch Terror-Angst gelähmten Welt, die immer weiter bürokratisiert wird. Spielberg wäre nicht Spielberg, wenn sich nicht auch in diesem Umfeld eine Erzählung über individuelle Beharrlichkeit und unerschütterliche Menschlichkeit Bahn bräche. Eine solche narrative Zwangsläufigkeit und symbolische Zuspitzung ist dagegen nicht die Sache von Angela Schanelec („Marseille", „Nachmittag"), sie findet in dem Pariser Flughafen, der ihrem gänzlich undramatischen Drama „Orly" auch den Namen gibt, vielmehr den idealen Schauplatz und Gegenstand für einen wunderschön entspannten und überaus faszinierenden Film über den Reiz des Wartens und die verborgenen Spannungen des Übergangs.
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Rolle: Theo
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Rolle: Sabine
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Rolle: Vincent
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Rolle: Gretchen
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