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    The Tree of Life
    Durchschnitts-Wertung
    3,2
    249 Wertungen - 29 Kritiken
    17% (5 Kritiken)
    21% (6 Kritiken)
    14% (4 Kritiken)
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    29 User-Kritiken

    sander90
    sander90

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    4,5
    Veröffentlicht am 23. Juni 2011
    13 Jahre sind vergangen seit „Der schmale Grat“, dem letzten Werk von Regisseur und Autor Terrence Malick. Eine lange Schaffenspause für einen Filmemacher. Betrachtet man aber die Historie des Texaners so sieht man, dass er seit 1973 gerade einmal 5 Spielfilme auf die Leinwand gebracht hat, was angesichts der Filmmaschine Hollywood recht ungewöhnlich erscheint. Um das neue Werk „The tree of life“ im Kino schauen zu können, ist schon einige Recherchearbeit nötig. Im Bonner Raum gibt es zirka 7 Kinos, wovon lediglich eines den Film im Programm hatte. So musste ich mich aufmachen in den kleinen Stadtteil Endenich, wo auf der Filmbühne Rextheater der Film die komplette Woche täglich vorgeführt wird. Da saß ich nun mit einem Bekannten und lauter Mittvierziger gespannt auf das, was da folgen mag. Die Fragen warum der Gewinner der goldenen Palme von den Filmfestspielen Cannes nur in einem etwas heruntergekommenen Programmkino gezeigt wird und sich der Regisseur so lange Kreativpausen gönnt sind schnell beantwortet. Der Film ist ein Brocken, eine Ode an das Leben mit all seinen Facetten. In dem knapp zweieinhalbstündigen Film wird so gut wie nicht gesprochen, stattdessen wird man mit esotherischen Bombastbildern befeuert. Er möchte alles sein. Es beginnt mit dem Urknall und endet mit dem Weltuntergang. Nach einer halben Stunde hat man entweder einen Zugang zu dem Film gefunden und erlangt die Erkenntnis, dass es solch ein Werk noch nicht gegeben hat, oder man verlässt entnervt das Kino. Immer wieder verliessen Zuschauer den Saal und immer wieder liefern anderen Tränen die Wangen hinunter. Eine wirkliche Handlung gibt es nicht, er will allumfassend sein. Das Leben zeigen. Die „Handlung“ um Jack, der am Todestag seines Bruders sein Leben und die zwiespältige Beziehung zu seinen Eltern reflekteiert, ist lediglich ein Beispiel für die Sinnsuche in jedem von uns. Es müsste nicht eine texanische Familie in den sechziger Jahren gezeigt werden, sondern könnte auch von einem Eingeborenenstamm im tiefsten Dschungel gehen. Es müsste auch gar nicht gesprochen werden, die Bilder stehen für sich allein. Eben das macht das Werk so einzigartig, jeder kann sich darin wiederfinden und den Interpretationsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Wenn der Film in seinem Anliegen scheitern sollte, so ist es ein großartiges Scheitern. Eines ist sicher: So einen Film hat man noch nicht gesehen.
    docwinsor
    docwinsor

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    2,5
    Veröffentlicht am 18. Juni 2011
    Bei allem Respekt: Ich bin ein großer Malick-Fan und »The New World« ist ein Meisterwerk. Auch in »Tree of Life« gelingen ihm große Momente: die Kinder sind großartig in Szene gesetzt, Brad Pitt spielt brilliant etc. pp. ABER: das unerträglich pathetische Intro und noch schlimmer das erbärmliche Ende sind gequirlter Mist. Wäre der Film von Steven Spielberg, würde das gesamte Feuilleton über diese unerfreulich aufdringliche Botschaft, die platten Klischees und Metaphern, das Pathos, Türen, die sich in Landschaften öffnen, Engel (?), die mit ausgestreckten Armen durchs Wasser waten kollektiv herfallen. Kurz: in Canne hätte ich auch eher gebuht als gejubelt. Malick stand sich eindeutig selbst im Wege, wollte zuviel und ist gescheitert. Deswegen bleibt er trotzdem ein Kino-Magier. Irgendwie hat er sich mit »Tree« zu Lars von Triers schöngeistigem Antipoden im Geiste entwickelt. Das war nix. Sorry Terrence!
    Nerix
    Nerix

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    1,0
    Veröffentlicht am 19. Juni 2011
    Zunächst einmal: die Aufnahmen des Universums und die prähistorischen Bilder sind grandios, die Schauspieler sind ebenfalls gut. Die Familienszenen sind intensiv gespielt aber zeigen lediglich eine typische Familie der 50er und deren Versuch, mit der väterlichen Strenge umzugehen. Aus diesem Grund noch der eine Stern. Der Rest: in meinen Augen katastrophal, ich bin selten so enttäuscht und physisch ausgelaugt aus einem Film gegangen. Dieser Film war eine einzige von esoterisch-religiösen Motiven strotzende Abhandlung. Die Stimmen im Off, die während der Naturszenen flüsternd religiös anmutende Psalme von sich gegeben haben, wirkten deplatziert und wie moralisierende Versatzstücke aus dem Ethikunterricht der 50er Jahre. Die Musik entsprach genau diesem Eindruck: bombastisch, physisch erdrückend, pathetisch. Man fühlte sich mit jeder Faser seines Körpers unwohl während dieser Szenen. Dass nicht nur ich diesen Eindruck während des Films verspürte, zeigten mir die Seufzer der Erleichterung eines Großteils des Publikums, als die Vorstellung endete.
    Marcus B.
    Marcus B.

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    0,5
    Veröffentlicht am 31. Dezember 2012
    Lieblos aneinander gereihter endlos langweiliger in Szene gesetzter pseudo Kunstfilm. Die großen Namen der Schauspieler locken und man wird bestraft mit jeder Minute Lebenszeit die man damit vergeudet in diesem Schinken einen Sinn zu sehen. Wenn ich schöne Bilder sehen will, schau ich mir einen BBC Dokumentarfilm an. Doch die erzählen zu den Bildern auch eine Geschichte und lassen den Zuschauer nicht im eigenen Saft seiner Vorstellung schmoren, um sich hinterher auf die Schulter zu klopfen und sich selbst einzureden wie intellektuell man doch sei. Dass dieser Film so hoch gelobt wurde, erinnert mich an das Werk "Stripes" im New Yorker Museum of Modern Art. Es ist eine weiße große Leinwand mit drei Schnitten drin. Die Herren der Kunst haben es unglaublich hochstilisiert und jeder der sich auf seinen Stand etwas einbildet gibt zum besten wie toll er dieses "Kunstwerk" findet. Es ist und bleibt aber nur eine Leinwand mit drei Schnitten drin.
    wir33658
    wir33658

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    0,5
    Veröffentlicht am 5. November 2011
    Gähn, was für ein möchtegern intellektueller Film. Ich liebe ja Filme, bei denen man nicht sofort weiß um was es geht, aber hier ? Eine sinnlose Aneinanderreihung von durchaus schönen Bildern, aber das wars dann auch schon. Der Lebensbaum ist wohl doch ein wenig zu groß für uns kleine Menschlein, umso vermessener seinen Film so zu nennen.
    marcel g.
    marcel g.

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    1,5
    Veröffentlicht am 6. Juni 2012
    The Tree Of Life aufdringlich, penetrant, öde, kitschig, überambitioniert, viiieeel zu lang, und auch irgendwie unausgegoren. der vergleich mit kubricks odyssee ist in allen aspekten unangebracht und es ist eine schande, dass ausgerechhnet dieses Machwerk ein versuch der Academy zu sein schien mit drei nominierungen mal mut zu zeigen. wenn man allerorts lobende worte über die Bildästhetik ließt und hört, dann möchte ich hiermit die ausnahme bilden und einfach nur sagen:"dieser Film ist schlecht". kein Setting, keine Kamera oder sonstige visuelle Faktoren könnten dies verschleiern.
    falkarni
    falkarni

    User folgen 1 Follower Lies die 25 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 7. November 2011
    Möchtegern intelligent ist der richtige Ausdruck! Aber sehr gute Schlaftablette für Leute mit Einschlafproblemen!
    KritischUnabhängig
    KritischUnabhängig

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    1,0
    Veröffentlicht am 5. Januar 2012
    Mich hat der Film komplett enttäuscht. Es ist keine Erzählstruktur vorhanden. Eine lose Aneinanderreihung von Naturaufnahmen und Erinnerungsfetzen macht den kompletten Film aus. Dazu ertönt oftmals orchestrale Musik, die ich mit der Dauer als störend empfunden habe. Hier wird eindeutig zu dick aufgetragen. Man will mit Gewalt den Szenen eine Schwere und Bedeutung zuspielen. Es soll ein großer Zusammenhang hergestellt werden, in dem Malick die Prinzipien von Leben und Tod sowie Gnade und Unbarmherzigkeit (unbarmherzig) durchprügelt. Nach 30 Minuten ist die schier endlose Diashow vom Urknall, der Entstehung des Lebens und dem Aussterben der Dinosaurier endlich vorbei. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Erst dann beginnt so etwas wie eine geerdete Handlung. Aber auch hier ist alles sehr lückenhaft und man kann so keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Gesprochen wird ja sowieso kaum. Die Darsteller sind mehr oder weniger Statisten. Wie man es schon Mitte des Films befürchtet, ist das Ende genau so misslungen wie der Anfang. Sean Penn liefert übrigens die vielleicht deplatzierteste und orientierungsloseste Vorstellung des Jahres ab. Ich glaube, er dachte wie ich, dass er im falschen Film ist. "The Tree of Life" erwies sich als Totalausfall.
    HappyL
    HappyL

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    2,5
    Veröffentlicht am 24. Juni 2013
    Wer auf spirituelle Filme mit schönen Bildern und klassischer Musik steht ist hier goldrichtig. Für meinen Geschmack hat der Film viel zu wenig Handlung (die erst nach einer Stunde wirklich beginnt)-für schöne Bilder schau ich mir lieber "Unsere Erde" an. Viele Szenen sind sehr verwirrend und passen nicht richtig zum Film. Evtl. werden sie beim zweiten anschauen klarer, aber ob ich das wirklich will ist die andere Frage
    Tobi-Wan
    Tobi-Wan

    User folgen 20 Follower Lies die 87 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 17. Juni 2011
    Ich denke nicht, dass ich „The Tree of Life“ vollständig verstanden habe. Ob das überhaupt möglich bzw. gewollt ist, wage ich ohnehin zu bezweifeln. Ich bin mir aber sicher, einen visuell berauschenden Film gesehen zu haben, der das große Ganze genauso berührt wie das kleine Private. Der suchende Menschen zeigt, die dem Geheimnis des Lebens ebenso staunend wie fragend gegenüberstehen und versuchen, den einen, richtigen Weg zu finden. Wer sich einladen lässt, über die aufgeworfenen Fragen nachzudenken, wird die 138 Minuten trotz Längen nicht bereuen. Wer sich unsicher ist, sollte vorher mal „2001: Odyssee im Weltraum“ schauen bzw. in Erinnerung rufen, wie ihm Kubricks philosophische Filmreise gefallen hat. Für „2001“ wie für „The Tree of Life“ gilt: Mehrere Sichtungen sind ratsam.
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