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The Dark Knight Rises
Durchschnitts-Wertung
4,3
2495 Wertungen - 150 Kritiken
24% (36 Kritiken)
39% (59 Kritiken)
25% (38 Kritiken)
6% (9 Kritiken)
4% (6 Kritiken)
1% (2 Kritiken)
Deine Meinung zu The Dark Knight Rises ?

150 User-Kritiken

mercedesjan
mercedesjan

User folgen 14 Follower Lies die 80 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 29.12.12

Vor 8 Jahren holte der bis dato nur wenigen bekannte Christopher Nolan, das tot geglaubte Batman-Franchise zurück auf die große Leinwand. Nach Joel Schuhmachers Totalabsturz, verpasste Nolan dem dunklen Ritter kurzer Hand einen düsteren Anstrich. Mit einem möglichst realistischen Film ging er neue Wege im Genre der Comicverfilmungen. 4 Jahre später setzte er seinen Stil konsequent fort und fand in Heath Ledger die Idealbesetzung für den Joker, was ihn für mich zur besten Comicverfilmung aller Zeiten werden ließ. Und jetzt, weitere 4 Jahre später kommt „The Dark Knight Rises“ in die Kinos. Es ist das Highlight des Kinojahres 2012. Das Finale der Dark-Knight-Trilogie. Die Trilogie die Christopher Nolan vom Independent Regisseur zu einem der gefeiertsten Regisseure der Welt aufstiegen ließ. Die Erwartungen konnten nach den beiden grandiosen Vorgängern nicht höher sein und so zeigten sich einige Kritiker dann auch enttäuscht. Der Joker wurde vermisst, es gab zu wenig von Batman zu sehen und der Film beinhalte zu viele Charaktere, so viele Kritiker. Mit gesenkten Erwartungen und doch voller Vorfreude ging es also ins Kino. Und ich bekam den, nach Drive, besten Film des Jahres zu sehen. Und das ist er heute, nachdem ich ihn noch etliche weitere Male gesehen habe, immer noch. Der Film beginnt mit dem aus „The Dark Knight“ bekannten Prolog. Der neue Bösewicht Bane wird eingeführt. Der Prolog ist spektakulär, keine Frage, aber an den genialen und intelligenten Banküberfall aus dem Vorgänger kommt er nicht heran, ist aber trotzdem sehr unterhaltsam. Danach wird der Film sehr ruhig und Nolan nimmt sich Zeit seine neuen Figuren einzuführen, immerhin liegen die Ereignisse des Vorgängers nun schon 8 Jahre zurück. Die aus Inception bekannten Marion Cottilard als Miranda Tate und Joseph Gordon-Levitt als Officer John Blake, um mal zwei der Neuzugänge zu nennen, machen ihre Sache sehr gut. Gerade Gordon-Levitt übernimmt über weite Strecken des Films fast die Hauptrolle. Dies ist selbstverständlich auch der Abwesenheit von Batman geschuldet, der erst nach rund 45 Minuten in Erscheinung tritt und auch im weiteren Verlauf, weitestgehend mit Abwesenheit glänzt. Dies stellt für mich aber kein Problem dar, da der Fokus eben mehr bei Bruce Wayne liegt und das ist auch gut so. Seine Geschichte wird zum bestmöglichen Ende gebracht. Die Story die Nolan-typisch auch hier wieder mit viel Tiefgang aufwartet, hält die ein oder andere Überraschende Wendung bereit. Das Ende des Films ist dann extrem Spannungsreich, wenn die gesamte Trilogie in einem atemberaubenden Wettlauf gegen die Zeit ihr Ende findet. Darüber hinaus ist „The Dark Knight Rises“ Nolans bislang emotionalster Film, bei dem sich traurige Momente mit etlichen Gänsehaut-Momenten die Klinke in die Hand drücken. Bei der Action bleibt der große Moment zum Staunen aus, aber Nolan braucht eben keine großen Special-Effects um die Trilogie zu einem bombastischen Ende zu führen. Die Action ist klasse inszeniert und stets nur Beiwerk um die Story voranzutreiben, auch wenn Nolan am Ende nochmal alles auffährt was er über die drei Filme aus dem Fuhrpark der Forschungsabteilung von Wayne Enterprises hervorgeholt hat. Für die nötige Lufthoheit sorgt das neue Gefährt „The Bat“ im Design des Batmobils. Für frischen Wind sorgen aber nicht nur die Rotorblätter des „The Bat“ sondern gerade Anne Hathaway als Selina Kyle, alias Catwoman. Ihr Auftritt sorgte zunächst für viel Skepsis, gerade nach Halle Berrys schäbigem Auftritt im Stand-Alone-Catwoman Film. Doch Anne Hathaway macht sich als Catwoman klasse. Sie sieht im hautengen Lederoutfit nicht nur gut aus sondern spielt die meiner Meinung nach beste Catwoman die es bisher auf der Leinwand zu sehen gab. Kommen wir zum Hauptbösewicht Bane, gespielt von Tom Hardy. Er musste für „The Dark Knight Rises“ in die Fußstapfen von Heath Ledger treten und seien wir mal ehrlich, an dieser Aufgabe wäre wohl jeder gescheitert. Wobei gescheitert das falsche Wort ist, denn Hardy versucht gar nicht erst wie der Joker zu sein sondern macht das Beste aus seiner mimischen Eingeschränktheit durch die Maske. Er lässt lieber Taten als Worte sprechen und geht keinem Zweikampf aus dem Weg. Denn Bane ist in dem Sinne ein hochinteressanter Gegenspieler, da er Batman körperlich weit überlegen ist. Während der Joker jeden Zweikampf mit Batman möglichst vermieden hat, sucht Bane ihn geradezu. Dies führt anders als in "The Dark Knight" zu einer ganzen Reihe an Faustkämpfen, virtuos eingefangen von Kamera Wally Pfister. Über die Synchronstimme von Bane kann man sich streiten. Man gewöhnt sich daran, aber eine etwas tiefere Stimme hätte sicherlich nicht geschadet, ist aber so gewollt und bedrohlich genug wirkt Bane trotzdem noch. Insgesamt gibt Tom Hardy einen Klasse Bösewicht ab. Außerdem setzt Nolan, wie in „The Dark Knight“, auch hier IMAX-Kameras ein. 3D gibt es bei Christopher Nolan nicht, hat der Film aber auch nicht nötig, denn die Bilder sind gestochen scharf, da ca. 60% des Films im IMAX-Format gedreht wurde. Wally Pfister fängt Gotham City erneut sehr stimmig und atmosphärisch ein, gerade die Szenen in der Kanalisation sind besonders gut gelungen. Und auch der Soundtrack, erneut aus der Feder von Hans Zimmer, überzeugt wieder einmal. Der teils brachiale Soundtrack ist für jede Szene des Films eine Bereicherung. Fazit: Dem großen „The Dark Knight“ kann „The Dark Knight Rises“ nicht ganz das Wasser reichen, aber muss er das? "The Dark Knight Rises" hat andere Qualitäten, eine andere Art von Bösewicht, bietet mehr Action und ist zudem emotionaler als seine Vorgänger. Und Nolan gelingt mit Teil 3 noch etwas anderes: Er schafft es Teil 1, 2 und 3 zu einem stimmigen Ganzen zusammenzuführen. Dadurch ist „The Dark Knight Rises“ nur minimal schwächer als „The Dark Knight“, „Batman Begins“ überholt er meiner Meinung nach sogar. So bleibt am Ende ein Meisterwerk. Nicht nur Teil 3, sondern die gesamte Trilogie, die wohl für lange Zeit die beste Comicverfilmung aller Zeiten sein wird. 10/10

Jannek
Jannek

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 08.12.12

Ein zwar handwerklich perfekter, aber durch sehr viel Pathos aufgeblähter und vor allem überlanger Film - untermalt mit einem epischen Soundtrack, der krampfhaft versucht, Dauerspannung zu halten!

Hopstock Marcus
Hopstock Marcus

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 07.08.12

Ein wirklich episches Finale der Batman Trilogie von Christopher Nolan. Die Geschichte wird spannend und emotional weiter erzählt. Vor allem muss man Michael Caine hier hervorheben , der wirklich eine Meisterleistung abliefert. Seine Figur bekommt hier sehr viel Tiefe. Aber auch die anderen Darsteller machen ihre Sache sehr gut. Anne Hathaway ist meiner Meinung die beste Catwoman seit Michelle Pfeifer. Die Action Szenen in The Dark Knight Rises sind spektakulär in Szene gesetzt. Einfach Epic. Und ein Ende das auf eine weitere Fortsetzung hoffen lässt. Der Blockbuster des Jahres.

stefan P.
stefan P.

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1,0schlecht
Veröffentlicht am 01.12.12

250 Mio USD für einen Film ohne Seele, ohne Spannung, ohne Witz und einen Batman im Teilzeit Job. Was für eine Enttäuschung. Der Bösewicht hat das Format eines Aldi Hulk ohne grüne Einfärbung. Batman Fans werden 120 Minuten mit einem miesen Script gedownsized um anschliessend eine schlechte Brücke zum vierten Teil serviert zu bekommen. Alles was TDK zu einem Meilenstein der Filmgeschichte machte fehlt hier. Warum Heath Ledger posthum der Oscar auf den Grabstein gelegt wurde, macht TDKR für jeden klar ersichtlich. Das geschah nicht aus Mitleid. Anne Hathaway sollte weiter für Merrly Streep Prada Taschen durch NYC ausführen. Catwoman kauft ihr keiner ab. 157 Minuten High Tech Schrott im Gamer Format sind eine einzige Beleidung für den Abschluss dieser Trilogie.

Max H.
Max H.

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4,0stark
Veröffentlicht am 25.07.12

Kurz innehalten, ein Schluck Wasser trinken. Ungefähr 8 Stunden Batman gehen an mir nicht spurlos vorbei. Aber es erleichtert die Einordnung von "The Dark Knight Rises" erheblich, die Triologie in Anfang und Vollendung zu sehen. Festzuhalten bleibt, und das ohne hier zu spoilern, "The Dark Knight" bleibt unveränderte Spitze der Triologie, doch in Hinblick auf dieses Gesamtwerk sei auch hinzugefügt, "Danke", Herr Nolan für eine vollständig abgeschlossene, und für einen Comic noch nie so reale und komplexe Reihe, die es schafft, drei Filme zu verbinden und trotzdem jeden als Einzelwerke, die sich in ihrer Machart in einer Vielzahl von Themen und Motiven unterscheiden, stehen zu lassen. Von Filmstarts mit einer Vielzahl von Trailern, Plakaten und Nachrichten bombadiert, ließ es sich wirklich nicht vermeiden, den Film nicht in den Himmel zu loben. Vorab wohlgemerkt, und das sich Ernüchterung einstellen könnte, war von vielen zwar prognostiziert, ging dann aber teils in den Lobeshymnen wieder unter. Auch ich hatte mit vielen Ansichten diesbezüglich zu kämpfen und war mögliche Szenarien im Kopf durchgegangen. Ich hätte filmisch eine Menge erwartet, aber wie so oft, wird man von Nolan auch schonmal vor den Kopf gestoßen. Der Grundton ist trist und Bruce Wayne ist ziemlich angeschlagen, die ganze Machart unterscheidet sich fundamental von seinen Vorgängern. Nolan webt neue Denkmuster, führt neue Figuren ein und verliert natürlich auch nicht den Überblick für seine Fertigkeiten. Inszenatorische Perfektion auf den Punkt, nur wirkt es diesmal, als wäre es in einigen Szene unbedingt nötig und erzwungen. Sowieso scheint er mir mit dem Kopf diesmal nicht völlig dabei gewesen zu sein. Seine Gedankenkonstrukte und Auflösungen sind bei Weitem nicht so komplex wie bei seinem Vorgänger und auch die Geschichte führt zu viele Themen ein, als das sie wirklich stringent wirkt. Kongeniale Manöver und Taktikspielchen von Protagonist und Antagonist sucht man meist vergebens. Positiv hervorzuheben ist dabei jedoch, dass er sich nicht in Trauer und pathetischen Klagen verliert, die bei der Gebrochenheit, die der Film vermittelt, hätte enstehen können. Nein, vielmehr greift der Film nicht nur auf Batman's, sondern auch auf die Psyche der Zuschauer ein, noch nie war ein Comic so dermaßen seiner Vorlage entfremdet und noch nie so emotional und ehrlich. Man kämpft ein wenig mit Wayne/Batman durch den Film, bei jeder Verletzung, die er davonträgt, bei jeder schwere Entscheidung, die ihm obliegt. Visuell lässt sich Nolan wieder nichts zu Schulden kommen. Kombiniert mit einem aufrüttelnden Soundtrack lässt er atemberaubende, diesmal aber auch vereinzelnt grausam – traurige Bilder auf die Zuschauer los. Dass der Film dabei die Altersfreigabe ab 12 erhalten hat, ist für mich nicht ganz ersichtlich. Vor allem aufgrund der Thematik; trostlose Orte, zusammengekauenrde Menschen, Heerscharen auf den Straßen, eine Stadt am Abgrund, vielmehr will ich jetzt auch nicht hinzufügen. Fakt ist, der Film wird stark polarisieren und die Meisten, vor allem Jüngeren, mit Unverständnis und teils auch sicherlich Enttäuschung zurücklassen. Wo wir beim Thema Polarisation sind: Bane's Syncro. Das wievielte Mal jetzt nachbearbeitet worden ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Das Endergebnis ist aber nicht wirklich befriedigend, außer wenn man sie wie ich als Groteske zu seiner enormen Gestalt erklärt. Doch wirkt auch im Bezug auf Bane, trotz einiger beeindruckender Kampf- und Präsenzszenen, einiges unausgereift. Selina Kyle alias Anne Hathaway, die ich in Trailern schon als absolutes Desaster abgestempelt hatte, beweist mir, vor allem zu Anfang, das komplette Gegenteil. Im Laufe der enormen Spielzeit aber wird ihre Hintergrundgeschichte dann leider zu wenig beleuchtet und sie verfällt in die Rolle der lasziven Sprücheklopferin. Über weitere Rollen – und Nebenrollen kann nicht gestritten werden, spulen alte Bekannte die Leistungen der Vorgängerfilme ab, lediglich Cotillard, über die ich nicht viel verraten will, stößt zum Cast ergänzend, aber auch nicht gerade meisterlich hinzu. Fazit: Alles in allem habe ich das Gefühl, nur die Hälfte gesehen zu haben. Für die vielen Themen, Motive und Figuren fehlte trotz enormer Spielzeit, jetzt kommt's, die Zeit. Nolan's Gerüst ist nicht wohl kalkuliert und wer hätte das bei ihm schon für möglich gehalten? Dennoch sind einige beklemmende emotionale Momente (wir sehen Menschen trauern, bei denen wir es nie für möglich gehalten hätten) und düstere Widerstandsszenarien beeindruckend und ergeben, gepaart mit andersartigen Schauwerten und einem, für mich, zufriedenstellenden Ende einen immer noch hochklassigen Film. Es ist nur schade um die verpasste Chance und substanziell vermittelt der Film trotz der Länge weniger als seine Vorgänger. Somit ist es ein unkonventioneller Endteil für eine, so oder so, unkonventionelle Triologie. Und das ist im Blockbustergenre das größte Kompliment, was man dem Team um Nolan machen kann.

Wulli G.
Wulli G.

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3,0solide
Veröffentlicht am 14.12.12

Hey Leute, also ich fand den FIim einfach nur öde und langweilig. Alles irgendwie vorhersehbar, die Aktionszenen behäbig... Nix Neues. Gut, dass ich nich im Kino war..

Ziemlich beste Filmkritiken
Ziemlich beste Filmkritiken

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4,0stark
Veröffentlicht am 10.10.12

Die brennendste Frage, die sich die Meisten im Vorfeld wohl gestellt hatten wenn das Thema „The Dark Knight Rises“ aufkam, war eindeutig: Wird der Film so gut wie es „The Dark Knight“ war? Nun, die Frage muss natürlich jeder für sich selbst beantworten, meiner Meinung nach aber liegen alle drei Teile auf fast der gleichen (hohen) Ebene. Dabei fällt es mir wirklich sehr schwer die drei Teile überhaupt direkt miteinander zu vergleichen, da sie dafür viel zu unterschiedlich sind. Vielmehr sollte man Sie als ein großes Ganzes betrachten und das ist auch die größte Stärke von „The Dark Knight Rises“ oder besser gesagt der gesamten Trilogie. Christopher Nolan bringt es nämlich fertig seine Batman-Saga schlüssig und in sich vollkommen zu vollenden, ohne dass man als Zuschauer enttäuscht zurück gelassen wird. Die komplette Kritik gibt es auf www.ziemlich-beste-filmkritiken.de oder kurz www.zbfk.de zu lesen.

horrispeemactitty
horrispeemactitty

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3,0solide
Veröffentlicht am 17.07.13

Also für mich der schwächste Teil aus der Reihe, nach mehrmaligem Angucken muss ich feststellen das der dritte Teil einfach Trash auf höchstem Niveau ist. Ich hatte im Kino wohl die Batman Fanbrille auf und war erstmal begeistert von dem dritten und letzten Teil der Saga. Aber je öfter ich ihn gucke umso "schlechter" finde ich ihn (das ist jetzt schon meckern auf hohem Niveau). Die Story ist viel zu lang und Charaktere bleiben offen und manche Handlungen sind wirklich fragwürdig. Da ich mich dazu jetzt nicht so lang fassen möchte und auch nicht die richtigen Worte finde. Wolf von Game One hat genau die Kritik verfasst, die ich nicht besser hätte so formulieren können und genau das ausdrückt was ich denke. von Game One - Kopfkino: The Dark Knight Rises " Ein gern bemühtes Argument, das jede ernsthafte Kritik schon im Vorfeld aushebeln soll, ist dieses: Man hätte halt nicht so viel erwarten dürfen. “The Dark Knight” mit dem unvergleichen Heath Ledger hätte Nolan ohnehin niemals toppen können – also dürfe man nun auch nicht enttäuscht sein, wenn sein dritter und letzter Batman-Teil nicht an den Vorgänger heranreicht, sogar deutlich schwächer ausfällt. Wieso nicht? Wieso ist es auf einmal unrealistisch, davon auszugehen, dass Christopher Nolan die wenigen Schwächen in “The Dark Knight” ausgemerzt hat und uns nun eine noch bessere, vielleicht sogar eine nahezu perfekte Comicverfilmung präsentiert? Wieso sollte eine Steigerung, wie sie auch zwischen “Batman Begins” und “The Dark Knight” stattfand, unmöglich gewesen sein? Leute – wir reden hier von einem der besten Regisseure der Welt. Nolan liefert seit Jahren zuverlässig hervorragende bis grandiose Filme, die ihren festen Platz in der Filmgeschichte und der Popkultur gefunden haben. Das moderne Kino ist ohne Meilensteine wie “Memento”, “Inception” und eben “The Dark Knight” schlichtweg nicht denkbar. “The Dark Knight” war das vorläufige Meisterwerk eines Ausnahmekünstlers, der alle Register seines Könnens zog, der sich zu jeder Zeit völlig bewusst war, was er konnte und welche Geschichte er erzählen wollte. Eine meisterhafte Symbiose von Inhalt und Form – und kein überraschender Zufallstreffer, wie es etwa ein “Iron Man” vom nicht sonderlich begabten John Favreau war. Nichts deutete darauf hin, dass Christopher Nolan seine Fähigkeiten als Weltklasse-Regisseur zwischenzeitlich verloren hat. Zu erwarten, dass “The Dark Knight Rises” seinem Vorgänger zumindest ebenbürtig sein würde, ist also nicht illusorisch, sondern selbstverständlich. Außerdem gibt es einen unausgesprochenen Deal zwischen dem Filmemacher Nolan und uns als Fans: Nämlich der, dass das große Finale seiner Batman-Trilogie eben genau das sein wird, ein bombastischer Abschluss, ein Magnum Opus, der krönende Schlussakt, der uns nochmal für fast drei Stunden in die Kinositze presst und uns sprachlos, erschöpft und begeistert zurücklässt. Im Gegenzug steigern wir uns in eine fast wahnhafte Vorab-Hysterie hinein, machen Batmans dritten Auftritt zu einem globalen Film-Phänomen und geben uns dem Rausch hin, dass “The Dark Knight Rises” irgendwie etwas viel größeres und wichtigeres wäre als, nun ja, einfach nur ein Film. Die Hype-Maschine läuft auf Hochtouren. Jetzt liegt es an Christopher Nolan, seinen Teil beizutragen. Und er schafft es nicht. “The Dark Knight Rises” ist zu wirr, zu unkonzentriert, zu lang. Er verschenkt zu viel von seinem Potenzial, bleibt zu oft an der Oberfläche, mäandert ziellos zwischen Charakteren, Orten und Story-Strängen und hat alle Hände voll zu tun, alles zu einem kohärenten Ende zu bringen. “TDKR” setzt acht Jahre nach “The Dark Knight” (2008) an. Gotham City ist dank des rigorosen Dent-Gesetzes nahezu frei von Verbrechen. Bruce Wayne (Christian Bale) hat die Fledermausohren an den Haken gehängt und vegetiert antriebslos und mit zauseligem Bärtchen in seinem Millionenanwesen vor sich hin. Erst als die geheimnisvolle Meisterdiebin Selina Kyle (Anne Hathaway) eine wertvolle Perlenkette aus dem Wayne’schen Tresor stibitzt, erwachen langsam die Lebensgeister des depressiven Milliardärs. Und das ist auch dringend nötig, denn eine viel größere Bedrohung kündigt sich an: Der hochintelligente Muskelprotz Bane (verschenkt: Tom Hardy) will ganz Gotham ins Chaos stürzen und ultimativ vernichten. Hilfe verspricht sich Wayne/Batman nicht nur vom genialen Tüftler Lucius Fox (Morgan Freeman), sondern vor allem von der philantropischen Milliardärin Miranda Tate (Marion Cotillard), deren Geldspritzen das angeschlagene Wayne-Imperium retten soll, das nach einem nur notdürftig erklärten Bankbetrug durch Bane nun vor der Pleite steht. Zwischendurch hadert Commissioner Gordon (Gary Oldman) mit der Wahrheit um den Psychopathen Harvey “Two-Face” Dent, die nur er kennt; Bane verübt einen Überfall auf die Börse und Bruce Wayne versucht über 20 Minuten lang, aus einem überdimensionalen Brunnen zu klettern. Und während der ganzen Aufregung hofft der junge, idealistische Cop John Blake (Joseph Gordon-Levitt), dass Batman endlich aus dem Ruhestand tritt und Gotham vor dem Untergang rettet. Der zweitgrößte Fehler, den “The Dark Knight Rises” hat, ist die heillos überladene Story. Was in den 165 Filmminuten passiert, ist nicht übermäßig komplex, aber unnötig kompliziert. In der ersten Hälfte führt Nolan eine Vielzahl von neuen Figuren ein, ohne sie klar zu definieren, ohne ihnen eindeutige Zuordnungen oder Motive zu geben. Wer was tut – und warum – erschließt sich oftmals erst später und manchmal überhaupt nicht. Das beginnt schon der bei technisch durchaus beeindruckenden Anfangssequenz: Die Entführung eines Privatjets nebst Kidnapping in vollem Flug hätte einem James-Bond-Film zur Ehre gereicht. Aber diese Sequenz ist so losgelöst aus der Dramaturgie, so unerklärt und letztendlich für den weiteren Storyverlauf so irrelevant, dass sie schlichtweg verzichtbar ist. Und “TDKR” leistet sich eine Menge solcher Füller-Szenen. (Vermutlich werden mich jetzt einige, die den Film auch schon gesehen haben, darauf hinweisen, dass die Entführung im Rahmen der Story sehr wohl wichtig ist. Ja, ich habe verstanden, was das sollte und wer warum entführt wurde. Aber ich bleibe dabei: Diesen nebensächlichen Punkt hätte man in einem Nebensatz abhandeln können). Nolan wollte, wie schon zuvor, einen realistischen Superhelden-Film drehen, der ganz reale Themen und Ängste berührt. Aber diesmal konnte er sich nicht entscheiden, was das eigentliche Thema sein sollte: Furcht vor dem Terrorismus sowieso, aber auch ein bisschen Finanzkrise, ein Schuss Occupy-Bewegung und für kritische Worte zum medialen Vernetzungswahn ist auch noch Platz. In all diesen Nebenschauplätzen geht die straffe Dramaturgie verloren und damit, leider, die Substanz. Auf die essenzielle Frage, worum es in “The Dark Knight Rises” überhaupt geht, kann man keine so rechte Antwort geben. Bruce Wayne muss ein letztes Mal Batman werden und Gotham retten, klar. Aber das ist doch ein bisschen dünne für die vermeintliche Speerspitze des intelligenten, anspruchsvollen Actionkinos. Und damit kommen wir zum Hauptkritikpunkt des Films, zum wirklichen Missgriff: Den Charakteren. Oder besser: deren Fehlen. Das Rumgemäkel an der aufgeblasenen, lauwarmen Story hätte ich nämlich locker verschmerzen können, wenn nur die Figuren echt gewesen wären, lebendige Menschen mit Herz und Seele. Aber in all dem Bombast, unter dem minutiös durchkomponierten Druck des Epochalen, verkommen alle Protagonisten zu flachen Schattenrissen. Nie schafft es der Film, wirklich zu seinen Charakteren vorzudringen. Fast meint man, Michael Caine als Butler Alfred wollte das ganze emotionale Gewicht des Films alleine schultern – wenn er in einer Szene in Tränen ausbricht, ist das der einzige Moment, in dem das Geschehen auf dem Bildschirm wirklich berührt. Für etwa 30 Sekunden. Christian Bale spielt den gebrochenen Bruce Wayne diesmal mit angezogener Handbremse, fast schon lethargisch, an der Grenze zur klinischen Depression. Und diese bleierne Schwere überträgt sich fatalerweise auch auf die beiden potenziell interessantesten Figuren des Films, Batmans Gegenspieler Catwoman (die im Film übrigens niemals so genannt wird) und Bane. Vor allem Tom Hardys Bane muss als herbe Enttäuschung und größtes verschenktes Potenzial verbucht werden. Nicht falsch verstehen: Tom Hardy ist ein hervorragender Schauspieler. Was er in “Bronson” abgeliefert hat, ist Weltklasse. Aber grandioses Talent und physische Präsenz (er hat sich für die Rolle 14 Kilo an Muskelmasse antrainiert…) reichen einfach nicht aus, um gegen krasse Fehlentscheidungen im Design anzukommen. Seine Maske ist so eine Fehlentscheidung. Diese verdammte Maske. Das starre Metall-Ungetüm verdeckt stets sein Gesicht, wir sehen nur seine Augen. Und selbst ein Profi wie Tom Hardy kann nur ein gewisses Maß an Emotionen ausschließlich über die Augen transportieren. Da kann er noch so angestrengt stechend gucken – wir wissen nie, was ihn ihm vorgeht, was ihn antreibt. Aber das ist okay, denn offensichtlich hat er auch keine weitere Motivation, als Gotham City zu zerstören. Die große Story-Enthüllung kurz vor Ende wirkt reichlich halbgar und nachgeschoben. Christopher Nolans Bane ist blass, nichtssagend. Und da beißt Nolans Realitätswahn ihm schließlich in den Arsch. In einem Comic kann man dramaturgische Schwächen jederzeit durch Inszenierung wettmachen. Der Comic-Bane ist ein physisches Monstrum, ein so grotesk überzeichnetes Muskelpaket, dass alleine seine Körperlichkeit fasziniert. Wir lieben den Exzess, das Extreme, die Freaks. Der Film-Bane ist nichts davon. Sondern lediglich ein sehr starker Typ mit Maske und einer albern klingenden Surround-Stimme. Ich bemängele nicht, dass Bane im Film nicht exakt so ist wie im Comic. Das spielt nämlich keine Rolle (und im übrigen haben wir in Joel Schumachers unsäglichem “Batman & Robin” gesehen, wie sehr das Klammern an die gezeichnete Vorlage in die Hose gehen kann). Mein Punkt ist: Eine Figur wie Bane funktioniert in ihrer Comicwelt, weil sie ein ganz klares, eindeutiges Charakteristikum hat: Er ist gigantisch – und schafft es nur aufgrund seiner bizarren, unmenschlichen Muskelkraft, Batman im wahrsten Sinne “zu brechen”. Bane seiner physischen Erscheinung zu berauben, heißt, seinen Charakter zu verändern und damit zu schwächen. Bane, die Figur ist Bane, der KÖRPER. Ein echter, realistischer Bane, also: ein Schauspieler in einer Maske, funktioniert schlichtweg nicht. Zumindest nicht so, wie Nolan ihn inszeniert. Nun könnte man argumentieren, dass auch Heath Ledger als Joker kein “echter” Mensch war, sondern nur Inszenierung, Maskerade, weiße Schminke und grüne Haare. Auch seine Rolle innerhalb der Story von “The Dark Knight”, seine über-komplizierte Agenda, war nicht sonderlich gehaltvoll und recht aufgesetzt. Stimmt wahrscheinlich. Aber hey, erinnert ihr euch an die eine Szene in “Dark Knight”, in der der Joker nach geglückter Flucht den Kopf aus dem fahrenden Auto steckt? Es war nur eine ganz kurze, beiläufige Szene, aber in der haben wir so viel über die Figur des Jokers, über seinen Charakter erfahren. In dieser Szene, in der Joker mit geschlossenen Augen den Fahrtwind im Gesicht genießt, haben wir verstanden, was ihn zur vollkommenen Antithese zu Batman und damit zu seiner größten Gefahr macht: Er ist das Chaos, das Ignorieren von jeglicher Konsequenz, das völlige Aufgehen im Jetzt. In dieser einen Szene denkt er nicht an die soeben geglückte Flucht oder an seinen Masterplan, den er verfolgt. Er ist völlig im Moment, wie ein Kind beim Spiel. Und das macht ihn so unberechenbar, so ungreifbar. Der Joker ist das Gegenstück zur Ordnung, zum Plan, zum zukunftsgerichteten Denken, das Batman verkörpert. Sie definieren sich gegenseitig durch ihre Gegensätzlichkeit. Wieviel hätte man aus Bane machen können. Batman und Bane, beide maskiert, beide mit unmenschlichen Stimmen, beide hochintelligent, beide gefürchtet. Der Ordner und der Anarchist, Todfeinde und doch so ähnlich. Aber anstatt diese potenziell faszinierende Figurenkonstellation auszuloten, verlässt sich der Film auf eine Handvoll unspektakulärer Prügeleien mit einem noch unspektakuläreren Ende. Ich bin kein großer Freund von “Was hätte besser sein können”-Kritiken. Immerhin ist der Film so, wie er nun mal ist, wie ihn Christopher Nolan wollte. Das kann, nein, muss man respektieren. Und doch ist es auf eine fast schon tragische Art komisch, wie oft in “TDKR” Brillanz unter der Oberfläche durchscheint, wirklich große Momente, sensationelles Kino. Es ist zum Greifen nah. Aber Nolan lässt diese Gelegenheiten verstreichen, wieder und wieder. Er geht auf Nummer sicher, wenn er wagemutig sein sollte. Er macht einen Rückzieher, wenn er brutalstmöglich konsequent sein sollte. Er nimmt sich bis zum Schluss so unendlich ernst, wenn er Spaß machen sollte. “The Dark Knight Rises” ist kein Film, der Spaß macht. Und diese ganzen kleinen Merkwürdigkeiten. Nolan, sonst als extrem akribischer Filmemacher bekannt, leistet sich eine Handvoll Patzer, die befremden und aus einem ohnehin kantigen Film herausstechen wie Splitter. Sie tun nicht wirklich weh, sie gehen nicht tief, aber sie pieksen. Und sie nerven. Eine wirklich verblüffend schlecht gespielte Todesszene am Ende. Opfer einer vermeintlichen Schießerei, die keinerlei Schusswunden aufweisen, kein Blut, kein einziges abstehendes Haar, sie liegen so friedlich da als würden sie schlafen. Irgendwann brüllt Batman mit seiner künstlich tiefen Stimme manisch “Wo ist der Zünder? Wo ist der Zünder? Wo ist er? WO IST ER?!?” und ich habe fast erwartet, dass Nicolas Cage ins Bild springt und mit “Not the bees! NOT THE BEES!!!” gegenhält. In diesen Momenten ist “TDKR” unfreiwillig komisch, und das ist etwas, was in den vorherigen Batman-Filmen, eigentlich in allen Filmen von Christopher Nolan, nie passiert ist. Nolan schien beim Dreh nicht mehr einschätzen zu können, wie manche Szenen im fertigen Schnitt wirken würden. Zum Showdown treffen Batman und Bane zum letzten Mal aufeinander. Und wir hören folgenden Dialog: “Batman! Du bist also gekommen, um mit deiner Stadt zu sterben!” – “Nein. Ich bin gekommen, um dich aufzuhalten!” Puh. Selbst wenn das ein Originalzitat aus einem Comicband sein sollte – derart hohle, klischeehafte Phrasen aufzubügeln, klingt einfach falsch in einem Film-Opus, in dem jeder Satz sitzen müsste. Es sind diese Einstellungen, in denen sich ein furchtbarer, nagender Verdacht einstellt: Vielleicht ist “The Dark Knight Rises” in seinem tiefsten, innersten Kern Trash. Geil aussehender, bombastisch produzierter Trash, sicherlich. Aber eben – Trash. Er hat Jehowa gesagt! Ich bin mir voll bewusst, dass viele von euch jetzt schäumen werden und vor Wut auf diese frevelhafte Gottes-(=Batman)lästerung kaum noch geradeaus gucken können. Denen sei gesagt: Ruhig Blut. Natürlich ist das Rummäkeln an den Kleinigkeiten, an all jenen Details, die “The Dark Knight Rises” zum schwächsten der drei Batman-Teile werden lassen, Meckern auf hohem Niveau. Auf einem so hohen Niveau, wie es die meisten anderen zeitgenössischen Regisseure zu Lebzeiten nicht mehr erreichen würden. Natürlich ist “TDKR” kein schlechter Film. Aber bei weitem nicht die Sensation, die wir alle erhofft, wenn nicht erwartet haben. Ich glaube, ich kann gut damit leben, mir den dritten und abschließenden Teil der Batman-Saga nicht ins Regal zu stellen. Geht in “The Dark Knight Rises”. Wirklich. Selbstverständlich wollt ihr wissen, wie Nolan seine Trilogie beendet. Natürlich wollt ihr erfahren, ob die Kritik daran gerechtfertigt ist. Und euch eure eigene Meinung bilden. Wenn man einen Film in diesem Jahr sehen muss, ist es ohne Frage dieser, daran gibt es nichts zu rütteln. Ich wünsche euch viel Spaß dabei. Und das meine ich ganz unsarkastisch. Den meisten hat “TDKR” ja ausnehmend gut gefallen, sie können die allgemeine Enttäuschung nicht nachvollziehen. Wenn ihr zu denjenigen gehört, denen jede Filmsekunde Adrenalinkicks beschert und die völlig begeistert aus dem Kino torkeln, dann beglückwünsche ich euch. Genießt diese Begeisterung, teilt sie und freut euch über einen grandiosen Abschluss einer einzigartigen Kino-Saga. Und vergesst einfach das Gemecker darüber. Aber für mich heißt es: Danke, Batman. Es war einmal toll, einmal monumental und einmal enttäuschend. Immer noch ein guter Schnitt. Aber jetzt ist es gut. Wie hieß es noch in “The Dark Knight”? "Der Tag, von dem du mal gesprochen hast, der Tag, an dem Gotham Batman nicht mehr braucht… es ist soweit.“ Wolf - Game One " Deshalb von mir "nur" 6/10

Rische
Rische

User folgen 1 Follower Lies die 13 Kritiken

2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 23.08.12

Ich war den Film im Kino gucken und hatte natürlich ein paar Erwartungen. Ich habe den Teilen jetzt nicht mit The dark knight verglichen, der meiner Meinung ein wirklich es Meisterwerk ist aber wie dem auch sei. Ich bin schon recht enttäuscht von dem dritten Teil dieser Trillogie, da hier einfach nur Teile der kompletten Handlung und geschehnisse im Film fehlen. Man hat versucht diesen Film mit vielen Sachen voll zu packen. Dadurch wird vieles nur angeschnitten und nicht wirklich erklärt. Ich mein der Film geht etwas mehr als 2,5h und um ihn wirklich so zu machen das man alles versteht müsste man den Film auf gute 5h anschrauben... Wie gesagt, bin als Batmanfan recht enttäuscht und naja ganz ehrlich, Bane...wirklich langweilig, ohne Witz und ohne Enthusiasmus. Batman an sich, recht souverän wie man ihm kennt, doch auch hier zu viel gewollt, leider seht exzentrisch geworden!

frenchhorn
frenchhorn

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2,0lau
Veröffentlicht am 02.08.12

Vorausschicken möchte ich, dass ich vielleicht eine zu hohe Erwartung an den Film hatte, da BM 2 ein wahrhaftes Meisterwerk war. Das kann man von diesem Film leider nicht behaupten. Rein handwerklich ist es sicher großes Kino, ABER die Story ist dünn. Nolan hat es schlicht verpasst etwa die ganze Bane Geschichte glaubhaft darzustellen. Da hätte man sich eine halbe Stunde Einschub gewünscht, statt häppchenweise Andeutungen. Die Wendungen in den letzten 25 Minuten sind dann an Unvorhersehbarkeit nicht mehr zu toppen und daher der gesamt Dramarturgie und dem Flim nicht zuträglich. Die Figur des Bane bleibt blass und dessen Motivation nebulös. Der Joker etwa, wollte "die Welt nur brennen sehen", doch was will Bane? Am Ende hat man sogar regelrecht Mitleid mit ihm, denn so richtig "böse" ist er garnicht. Am Ende bleibt ein schwacher und über lange Strecken langweiliger, weil über große Strecken vorhersehbarer Abschluß einer so phantastisch begonnenn Trilogie

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