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Celebrity - Schön, reich, berühmt
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
3,5
gut
Celebrity - Schön, reich, berühmt
Von Carsten Baumgardt
Mit dem Phänomen des Berühmtseins beschäftigt sich Woody Allens mittlerweile 27. Werk „Celebrity“. Der New Yorker Regisseur und Schauspieler kann wieder auf ein großes Starensemble zurückgreifen und verzichtet diesmal darauf die Hauptrolle zu spielen.

Ein erfolgloser Journalist und Möchtegern-Autor (Kenneth Branagh) trennt er sich von seiner Frau Robin (Judy Davis), um aus seinem tristen Leben auszubrechen. Fortan jagt er mehr denn je den Berühmtheiten hinterher und versucht einen Augenblick in ihrem Glanz zu strahlen. Innerhalb kürzester Zeit lernt er die unglaublichsten Personen kennen: die sinnliche Diva Nicole (Melanie Griffith), den randalierenden Jungstar Brandon (Leonardo DiCaprio), das sexy Supermodel (Charlize Theron) und die Jungschauspielerin Nola (Winona Ryder). Während seine Ex-Frau nach einer hysterischen Phase der Trennung ihr neues Glück mit TV-Produzent Gardella (Joe Mantegna) findet, bekommt sie sogar noch die Chance, eine Fernsehshow zu moderieren.

Andere müssen Millionen für Topstars ausgeben, bei Woody Allen stehen sie Schlange, um in seinen Filmen zum Minimaltarif mitspielen und brillieren zu dürfen. Komisch, satirisch und auch mit leiser Tragik nähert sich der Regie-Exzentriker dem Mikrokosmos der Reichen, Schönen und Berühmten. Allen wäre nicht Allen, wenn er nicht unkonventionell zu Werke gehen würde. So schildert er die schillernde farbenfrohe Welt des Glamours in grobkörnigem schwarz-weiß und verdeutlicht so konsequent den Kontrast zwischen Schein und Sein.

„Celebrity“ bewegt sich nicht ganz auf dem gleichen hohen Niveau wie Allen jüngste Erfolge („Bullets over Broadway“, „Geliebte Aphrodite“, „Alle sagen: I Love You“ und „Harry außer sich“), beweist aber einmal mehr, dass gute Filme nicht unbedingt durch teure und aufwendige Special-Effekte glänzen müssen. Der New Yorker setzt einfach auf exzellente Darsteller und gute Dialoge.
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