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Gone Girl - Das perfekte Opfer
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
5,0
Meisterwerk
Gone Girl - Das perfekte Opfer
Von Carsten Baumgardt
Meisterregisseur David Fincher hat jüngst öffentlich bekundet, gar kein glühender Anhänger des Thriller-Genres zu sein. Vielmehr interessiere er sich für den „Kontrollverlust des Protagonisten und dessen Einsicht, dass er dagegen am Ende trotz aller Anstrengungen nichts tun kann“. Und obwohl Finchers zehnter Kinofilm „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ bereits der siebte Thriller ist, spricht vieles für die Stichhaltigkeit seiner erstaunlichen Selbstdiagnose: Denn die Bestsellerverfilmung ist zwar vordergründig ein ungemein spannender, mit wilden Wendungen garnierter Edelthriller, aber gleichzeitig eben auch eine bitterböse Eheanalyse und eine beißende Mediensatire, in denen Finchers erklärtes Lieblingsthema des Verlusts von Kontrolle gleich auf mehreren Ebenen durchexerziert wird. Der Filmemacher lässt seinen Protagonisten einen wahren Albtraum durchleben, gemeinsam mit seiner Drehbuchautorin Gillian Flynn, die ihren eigenen gleichnamigen Roman adaptierte, entzerrt und beschleunigt er die kantige Vorlage und macht aus „Gone Girl“ ein weiteres brillant inszeniertes Meisterwerk in seiner beeindruckenden Filmografie.

Es ist ein ganz besonderer Tag in North Carthage, Missouri. Das Vorzeigepaar Nick (Ben Affleck) und Amy Dunne (Rosamund Pike) feiert seinen fünften Hochzeitstag. Doch der Schein trügt, die glorreichen Tage des renommierten Journalisten sind vorbei. In New York verlor er seinen Job und zog mit Amy in das von ihr verhasste Missouri zu seiner an Krebs erkrankten Mutter Maureen (Cyd Strittmatter). Nick unterrichtet zwar noch nebenbei, lebt aber von einer Bar, die er gemeinsam mit seiner Schwester Margo (Carrie Coon) betreibt, während Amy, die früher Psychotests für Zeitschriften entwickelt hat, gar nicht mehr arbeitet und von einem Fonds-Vermögen zehrt, das ihre Eltern Rand (David Clennon) und Marybeth Elliott (Lisa Banes) ihr bereitstellen, weil sie als menschliche Vorlage für ihre lukrative Kinderbuchfigur Amazing Amy diente. Das Klima in der Ehe der Dunnes ist mittlerweile frostig und doch erwischt es Nick kalt, als seine Frau an diesem Morgen spurlos verschwindet. Im Haus finden sich Kampf- und Blutspuren, die Detectives Rhonda Boney (Kim Dickens) und Jim Gilpin (Patrick Fugit) leiten die Ermittlungen. Die Medien nehmen den Ehemann, der sich vor der Kamera zunächst ungeschickt verhält, heftig aufs Korn und nach ein paar Tagen rückt Nick auch immer stärker in den Fokus der Polizisten…


Erneut macht sich David Fincher an die Adaption eines Erfolgsromans. Im Fall von „Verblendung“ hatte er zuletzt mit der zusätzlichen Komplikation zu kämpfen, dass es bereits eine grandiose gleichnamige schwedische Erstverfilmung des Buches von Stieg Larsson gab, doch eignete der Regisseur sich den Stoff konsequent an und legte einen handwerklich überragenden Thriller vor, der sehr wohl für sich stehen kann. Und auch bei „Gone Girl“ meistert er die Herausforderung einer Vorlage voller Fallstricke bravourös. Denn Gillian Flynns Roman, der für acht Wochen die Bestsellerliste der New York Times anführte, ist von einer außergewöhnlichen Struktur geprägt: Er ist nicht nur aus zwei Perspektiven (Nicks und Amys) im Wechsel erzählt, sondern besteht in der ersten Hälfte auch noch zu guten 50 Prozent aus Tagebucheinträgen Amy Dunnes, ehe dann ein wahres Inferno an Twists und Fallen über den Leser hereinbricht. Aber Fincher und Flynn bekommen die schwierige Dramaturgie souverän in den Griff und bearbeiten sie filmgerecht. Sie sind nah an den Figuren, Themen und Inhalten des Romans, verdichten ihn aber sehr geschickt und kürzen die im Kino erzählerisch problematischen Tagebucheinträge (Rosamund Pike übernimmt den Off-Kommentar) auf ein Minimum, um den Fluss der Handlung nicht ins Stocken zu bringen.

David Fincher hat nicht nur die Wendungen und Windungen der Handlung im Griff, sondern auch die verschiedenen erzählerischen Schichten und die thematische Substanz. So ist „Gone Girl“ neben einem klassischen Suspense-Thriller auch die gnadenlos-präzise Zustandsbeschreibung einer Ehe - eine zunächst ernsthafte Auseinandersetzung mit den Fragen des Zusammenlebens zweier Personen, die immer wieder zu einer launigen Satire zugespitzt wird. Zwar ist „Gone Girl“ nicht vordergründig grotesk oder komödiantisch wie einst Danny DeVitos „Der Rosenkrieg“, aber mit kleinen und dennoch monströsen Gemeinheiten skizzieren Fincher und Autorin Flynn eine nicht minder beunruhigende Ehehölle, die einer gewissen Komik nicht entbehrt. Zu der Dekonstruktion des Lebensmodells Ehe gesellt sich auf einer weiteren Ebene eine offene Medienkritik. Fincher analysiert scharf und bissig, legt anhand der medialen Hetzjagd auf Nick Dunne den Zynismus der Massenmedien frei, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu wedeln. Vielmehr erkennt er den perversen Unterhaltungswert dieser Entgleisungen und wenn zum Beispiel die überkandidelte „Hexenjägerin“ Ellen Abbott (Missi Pyle) Nick am Nasenring durch die mediale Arena zieht und ihn anschließend durch den Fleischwolf dreht, dann macht sich Fincher daraus einen teuflischen Spaß und entlarvt das Vergnügen zugleich als extrem fragwürdig.

Der größte Star dieses Films mag am Ende David Fincher selbst sein, aber für einen psychologischen Thriller und ein Ehedrama wie „Gone Girl“ benötigt auch er hervorragende Schauspieler. Ben Affleck („Argo“, „The Town“) ist exzellent als cooler Schönling Nick Dunne, dem mit übelster Brutalität der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Der zweifache Oscarpreisträger macht nachfühlbar, wie Nicks Ohnmacht allmählich in Angriffslust mündet, doch wird er von Rosamund Pike („Stolz und Vorurteil“, „James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag“) noch einmal übertroffen. Die vielschichtige Figur der Amy gibt noch einige Untiefen mehr her, die Pike charismatisch ausspielt und zum denk- und preiswürdigen Porträt einer hochkomplizierten Seele zusammenfügt. Daneben setzen immer wieder einzelne Akteure aus der zweiten Reihe Glanzlichter. Famos sind zum Beispiel die Auftritte der kurios gegen den Strich besetzten Tyler Perry („Madea Goes To Jail“) und Neil Patrick Harris („Die Schlümpfe“, „How I Met Your Mother“). Während Perry als abgefuckter Winkeladvokat Tanner Bolt reinsten Rock ‘n‘ Roll abliefert, ist Harris als Amys undurchsichtiger und auf Samtpfoten daherschleichender Ex-Verehrer Desi Collings einfach gruselig. Eine besondere Erwähnung verdienen auch Kim Dickens („Blind Side“) als energische Polizistin Boney sowie Carrie Coon („The Leftovers“) als Nicks coole Schwester Margo - die Reihe ließe sich noch lang fortsetzen.

Wem die thematische Vielfalt, die handwerkliche Raffinesse und die hervorragende Besetzung noch nicht genug sind, der bekommt (zumindest wenn er das Buch nicht gelesen hat) mit „Gone Girl“ auch noch den einmaligen Thrill eines krachenden Plottwists in der Mitte des Films. Wie Fincher, der in Werken wie „Sieben“, „Fight Club“ und „The Game“ bewiesen hat, dass er sich wie kaum ein zweiter auf die Kunst unerwartet-schockierender Kehrtwenden versteht, hier eine wahre Kaskade von (neuen) Erkenntnissen auf den Betrachter niederprasseln lässt, ist nichts weniger als ein magischer Moment. Und der ist nur der Anfang eines furiosen Wendemanövers, dessen Details und Stoßrichtung an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden. Der Zuschauer sollte nichts als sicher erachten, was ihm aufgetischt wird, denn „Gone Girl“ ist mehr als ein doppelbödiger Thriller - es geht noch viel weiter abwärts. Diese wild-launige Mindfuck-Rochade, die die Vorlage in die Pulp-Ecke trieb (und von Fincher für die große Leinwand mächtig aufpoliert wird), verbreitet beim dafür aufgeschlossenen Publikum eine Menge Spaß, ohne dass sie jemals zum Selbstzweck wird. Wenn Fincher sein Publikum mit kühner Radikalität an der Nase herumführt, hat auch das einen doppelten Boden, denn er ist eben nicht nur ein begnadeter Regievirtuose, sondern auch ein filigraner Geschichtenerzähler.

Fazit: David Fincher ist mit der Adaption von Gillian Flynns Bestseller weit mehr gelungen als ein meisterlicher Thriller: „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ ist nicht nur hochspannend und wendungsreich, sondern auch psychologisch ausgefeilt und thematisch vielschichtig. Hier ist hinter dem Vordergründigen immer eine weitere Ebene versteckt – ein Heidenspaß für Überraschungs- und Entdeckungsfreudige.
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Kommentare

  • Fain5
    Oha. Obwohl mir der Trailer noch nicht so zusagte wusste ich, dass dieser Film Pflicht ist. Warum? Fincher! Diese Wertung lässt natürlich die Vorfreude steigen.Edit: Könnte mir jemand, der das Buch schon kennt sagen, ob es in der Kritik Spoiler gibt? Wäre bei FS ja nichts neues.
  • Schnafffan
    Sehr schöne Kritik, Herr Baumgardt.Aber kein Wort zum Soundtrack von Trent Reznor & Atticus Ross? :-(
  • DerPjoern
    Die Kritik scheint mir frei von Spoilern. Jedoch würde ich mich vor den Auszügen aus den Pressekritiken hüten.
  • Janos V.
    Hab die Kritik nur überflogen, da die Spoiler-Gefahr gerade bei Fincher natürlich immer extrem hoch ist. Daher jetzt erstmal nur folgender Kommentar:YES! Yes, yes yes! GEIL!!! Vorfreude! Sehen will! JETZT!!!
  • Jimmy V.
    Mein Reden!
  • Bruno D.
    Und wieder ein Streifen mit dem Herr Affleck seine Hater eines besseren belehrt. Top!
  • sky_erosion
    Naja, wahrscheinlich wieder so exzellent wie gewohnt, dass man darüber kein Wort verlieren muss ;)Ich hatte noch auf ein paar Worte zu meinem Liebling des Jahres Scoot McNairy gehofft, aber da werde ich mich wohl mit "[...] die Reihe ließe sich noch lang fortsetzen." begnügen.
  • Radagast
    Ich freue mich auch auf den Film, vor allem wegen Fincher. Das Ende des Buches empfand ich allerdings als richtig, richtig schlecht und bin jetzt gespannt, was DF daraus gemacht hat, so dass auch ich mit einer gewissen Überraschungs-Erwartungshaltung in den Film gehen werde. Bin gespannt...
  • Jens85
    Freue mich riesig darauf!
  • Da HouseCat
    boah alda, affleck ist schlecht, kennste daredevil? kennst du?
  • P14INVI3VV
    Bei Benjamin Button und The Social Network stimme ich dir teilweise zu, aber Zodiac war mMn großartig und mit Sicherheit auf dem Niveau des 90er-Finchers.Wobei ich dir Recht gebe, ist, dass Fincher seit der Jahrtausendwende seine "Dreckigkeit" verloren hat. Wie du schon sagst, es ist alles ein wenig zu perfekt, zu glatt gebügelt. Es fehlt ein wenig das Raue und Abgründige, das ihn mal ausgezeichnet hat.Nichtsdestotrotz gehört er immer noch zu den Top-Regisseuren. Auch, wenn nicht immer jedes Werk meisterlich ist (handwerklich selbstverständlich immer).
  • Bruno D.
    Scheinbar ist daredevil der einzige Film den du mit Beteiligung Afflecks kennst. Zugegeben Daredevil und Pearl Harbour waren keine Filmperlen, was aber weniger an der schauspielerischen Leistung Afflecks lag. Und übrigens bin ich noch keine 40.
  • Da HouseCat
    wäre batman nicht so erfolgreich gewesen, hätten wir kein inception gehabt. stimmt schon. auch gute filme brauchen manchmal ein großes budget.manchmal träumt man noch und hofft, dass studios mit dem gewinn von filmen wie transformers zB nicht massentaugliche filme finanzieren, der kunst zu liebe etwas wagen und so auch komerz filme ihr gutes haben.
  • Da HouseCat
    naja, ist wie mit einem musiker. man muss den wandel mitmachen, meist durch das alter des künstlers, und wenn es einem nicht gefällt, sucht man sich jemand anderes, was bei filmen leider nicht so leicht ist.
  • twin
    Soweit würde ich zwar nicht gehen, aber genau das ist auch mein Problem.5 von 5 Sterne klingt toll, aber von filmstarts, mmh, ja...Aber da ich den Film eh sehen will, ist das eigentlich egal. Und auch der Trailer war sehr gut.
  • twin
    Ich geh sicher nicht wegen Affleck rein, von mir aus hätten sie da auch jeden anderen nehmen können.
  • twin
    Und Paycheck war auch zum Vergessen. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich meine Meinung von ihm ja nach diesem Film.
  • Bruno D.
    Stimmt..Paycheck hatte ich total vergessen..was eigentlich gut für mich war :)
  • twin
    Ich muss zugeben, dass ich den Film schon lang nicht mehr gesehen hab (also genauer gesagt, eh nur 1x). Vielleicht hatte ich damals einfach zu hohe Erwartungen und so schlecht ist der Film gar nicht.Auf Gone Girl freu ich mich jedenfalls sehr!
  • HalJordan
    Die "Dreckigkeit", also das Raue und Abgründige wie du schreibst, gab es doch bei Verblendung. Rauer und abgründiger geht doch fast nicht mehr....
  • twin
    Der war gut! Guck zum Beispiel mal zu Stirb langsam 4, erst gabs volle 4 Sterne von filmstarts, dann auf Druck der User doch nur 3,5 (immer noch viel zuviel). Sehr vertrauenserweckend ;)Und auch bei Stirb langsam 5 gibt filmstarts allen Ernstes 3,5 Sterne. Und ich denk mal, jeder weiß, wie "super" der Film in Wirklichkeit bei den Kinogängern ankam.
  • _kaphoon_
    Wie kann ein Film dieser Art überhaupt in 3D laufen?? Ich finde das maßlos übertrieben. Auf den Film freue ich mich, jedoch ist das auch ohne 3D für mich kein Kino-Film. Wird zuhause auffer Röhre geschaut....
  • Admiratio
    Ich bin einfach sehr froh, für diesen Film Geld investiert zu haben. Ein schöner Abend mit einem guten Film und guter Unterhaltung.Dachte zunächst "Wo bin ich denn hier gelandet?", aber ich wurde nicht enttäuscht.
  • age
    also ich kannte das buch nicht und war sehr gefesselt vom film. man kann richtig miträtseln und mitfiebern.zu ben affleck muss ich aber sagen, dass er zwar gut spielt, ich aber nicht den eindruck hatte dass er über sich hinaus wachsen konnte... solide, aber irgendwo auch monoton.und neil patrick harris kann ich einfach nicht ernst nehmen. es geht einfach nicht... seine figur hat zum glück noch etwas skuriles an sich, weshalb das dem film nicht wirklich schadet. aber grade in so einer anzug-rolle... auf jedenfall ist der film irre spannend und jede minute wert! einen halben stern möchte ich aber abziehen weil man sich meiner meinung nach mehr zeit für das ende hätte nehmen müssen.
  • Admiratio
    Das mit dem Ende sehe ich genauso. Dafür hätte man am Anfang etwas einsparen können, wo ich dachte, ich wäre in einer schlechten Seifenoper gelandet...Die Konstellation am Ende hatte unendlich viel Potenzial, was ein bisschen verschenkt wurde.
  • Borsti
    Ungewöhnlich aber sehr gut.Ich glaube, wer einen klassischen Thriller von Fincher wie Sieben oder Verblendung erwartet, könnte bitterlich enttäuscht werden. (Zumindest war das mein Eindruck bei uns im Kinosaal. Da sind mir doch einige wütende Kinobesucher aufgefallen). Auch finde ich den Twist zur Mitte des Films bei weitem nicht so überraschend bzw. das Ende sehr antiklimatisch, weswegen ich Freunden von klassischen Thrillern mit auf den Weg geben würde, sich einfach mal auf ein sehr ungewöhnliches Kinoerlebnis gefasst zu machen, welches durchaus die Massen spalten könnte.Aber der Film ist noch viel mehr und hat sich mit der Zeit zu einer wirklich unterhaltsamen Mediensatire entwickelt, welche ein sehr feines Gespür für schwarzen Humor aufweist. Hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht.Zum Ende (akute Spoilergefahr!!!):Rein vom Plot her natürlich ziemlich hanebüchen. Ich hätte es wohl keine Nacht im gleichen Haus mit der Psychobraut ausgehalten. Aber als bissiger und bitterer Kommentar zum Thema Ehe fand ich es absolut brilliant.Da liegen einfach noch so viele Deutungsebenen unter dem etwas holprigen Thrillerplot verborgen, was einfach große Klasse ist (in der Hinsicht würde ich auch der FS Kritik absolut zustimmen).
  • Radagast
    Komme gerade aus dem Kino, bin noch völlig hin und weg. "2 1/2" Stunden fast nur narrative Erzählweise und trotzdem spannend in jedem Augenblick. -> Ganz großes Kino!
  • Fain5
    Ich frage mich ob der Autor dieser Kritik noch nie HIMYM gesehen hat. Wieso sollte Neil Patrick Harris gegen den Strich besetzt sein. Das war doch nur ein etwas verzweifelter Barney.
  • screener
    hab ihn auch grad gesehen, war super. kann mir schon vorstellen das einige ein wenig enttäuscht waren. schwierige erzählweise und doofes ende habe ich aus allen ecken gehört. kann ich nicht nachvollziehen. es war ein echter fincher. brilliant gefilmt und inhaltlich was fürs hirn. und das ende fand ich auch konsequent. für mich gehen die 10 punkte in ordnung. ach und oscarnominierung für rosamund pike wird definitiv kommen.
  • Kalle2504
    Der Film läuft NICHT in 3D.
  • Cinergie
    Ganz grosses Kino, praktisch ohne Action und Gewalt einen so spannenden, vielschichtigen Film zu produzieren zeigt die wahre Klasse von Fincher! Man muss aber auch sagen, wie hier in der Filmkritik ganz richtig erwähnt, dass natürlich nur ein erstklassiges Schauspielerensemble so eine Art Film wirklich gut macht! Affleck hat sich in den letzten paar Jahren zu einem meiner Lieblingsschauspieler (und -Regisseur) gemauster, nachdem ich ihn zu Beginn seiner Karriere gar nicht mochte!Ich kann aber verstehen, dass einem der Film nicht gefällt, wer jedoch auf Fincher-Filme steht wird hier auf hohem Niveau bestens unterhalten!
  • niman7
    Danke Fincher für diesen wunderbaren Film. Endlich wieder ein Film der im Kino fesselt und einen nicht los lässt.
  • Friendly
    Das Wichtigste zuerst: Rosamunde Pike sieht (korrekte Beleuchtung vorausgesetzt) aus wie die junge Liv Tylor aus - und das ist schon ein ziemlich faszinierender Anblick. Vor allem, weil es in der Filmgeschichte kaum mal eine solche Bitch from Hell gegeben hat, wie die Amy in "Gone Girl": dies ist der Film, zu dem "Eine verhängnisvolle Affäre" und "Der Rosenkrieg" hätten werden sollen, und er ist für mich absolut ein Kandidat auf den Film des Jahres. (Langweiligerweise bin ich natürlich wieder komplett Mainstream - wer war drin und fand den Film nicht gut? Der MUSS mir sofort einen Kommentar mit der Begründung schreiben!Mehr zum Film unter: http://friendly101.blogspot.de...
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