Kinostart:
14. November 2002
Regie: Aki Kaurismäki
Mit Markku Peltola, Kati Outinen, Juhani Niemela,
mehr
Originaltitel: Mies vailla menneisyyttä
Produktionsland:
Finnland
,
Deutschland
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 97 Minuten.
Produktionsjahr:
2001
Verleiher: Pandora Filmverleih
Inhalt: In Helsinki erwacht in einem Hospital ein Mann, der beinahe zu Tode geprügelt wurde. Er weiß noch nicht einmal seinen Namen, aber schafft es mit ungeahnter Energie die kleine Siedlung von Arbeitslosen, Außenseitern und Ausgestoßenen der Hafengegend aufzumöbeln. Bei der Heilsarmee lernt er schließlich die Frau seines Lebens kennen. (sir)
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel

User-Wertung(631 Bewertungen)
(3,4)
| |
Andere Filme bewerten
Diesen Film anschauen
Zum Beispiel: Berlin, München, 10115, Cinemaxx Hamburg, CineStar Köln
Film läuft in 1 Kino:
Programm anzeigen
Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Carsten Baumgardt
(4,5)
Spekulationen und Gerüchte gab es um Finnlands eigenwilligen Kino-Export Aki Kaurismäki. Der Kult-Regisseur wolle sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen, sich als Winzer niederlassen oder einfach nur aufhören. Die Realität sieht anders aus. Zum Glück. Denn mit der Tragikomödie „Der Mann ohne Vergangenheit“ präsentiert sich der kauzige Finne in Bestform. Das kleine Meisterwerk hat alles, was einen Kaurismäki-Film sehenswert macht: Melancholie; Dramatik und reichlich lakonischen Humor.
Weiterlesen
Bilder und Poster
Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,4)
bei
631 Wertungen
insgesamt 1 Kritik
8martin
Mitglied seit 1.226 Tagen
|
171 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
Nach dem Gedächtnisverlust wird die Suche nach seinem früheren Leben teils komisch, teils sonderbar geschildert. Zufälle wechseln sich ab mit überraschenden Wendungen. Skurrile Typen kreuzen seinen Weg. Und immer agieren die Figuren in stoischer, emotionsloser Unnatürlichkeit, steif wie Wesen von einem anderen Stern. Da gibt es kein Lächeln, keinen Freudenschrei. Man trifft sich, gibt sich die Hand, redet kurz mit einander und geht wieder seiner Wege. Der Zuschauer kann sich voll und ganz auf Handlung und Dialoge konzentrieren, er wird durch nichts abgelenkt. Diese Darstellungsweise macht wohl der Kultstatus von Kaurismäki aus. Wenn man sich darauf einlässt, kommt ein Gewöhnungsprozess in Gang, der dann auch den latenten, subtilen, herben Charme des finnischen Films zu Tage fördert, der sogar ein Happy End zulässt. Das nur angedeutet wird und durch einen durchs Bild rollenden Güterzug aus unserem Blickfeld entschwindet.
Verfasst am 12.03. um 20:45 Uhr -
Verstoß melden
Du hast "Der Mann ohne Vergangenheit" gesehen und willst deine Meinung mit Mitgliedern unserer Community teilen? Dann verfasse deine eigene Kritik zum Film / zur Serie!
Besetzung und Stab
Aktuelles
Kommentare
Gast - Mittwoch, 08. Februar um 11:18